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Verzeichnis - A

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Abakanowicz

Abakiewicz h. Topór

Abakowski h. Pobóg

Abczyński h. Abdank

Aberwoj h. Godziemba

Abdank:

In rotem Felde ein schwebender silberner Balken, der in Form eines W gebrochen ist; Helmschmuck: ein gleicher Balken. Der Ursprung dieses Wappens wird legendenhaft. in die Zeit des Fürsten Krakus (um 700) zurückgeführt und darüber gesagt: Ein einfacher Mann Namens Skuba habe dem Fürsten Krakus das Mittel angegeben, den in einer Höhle des Schlossberges Wawel zu Krakau hausenden und die Umgegend verheerenden Drachen zu töten, und habe dafür von dem Fürsten ein W, als den ersten Buchstaben von Wawel, oder von Waz (die Schlange) als Wappen erhalten. Nach diesem ersten Besitzer wurde das Wappen Skuba genannt. Dann wird gesagt: es sei dieses Wappen einem tapferen Manne Skuba ver­liehen worden, der unter den Augen des Fürsten einen kräftigen Deut­schen mutvoll besiegt habe, wohl in früher heidnischer Zeit. Es muss hierzu jedoch bemerkt werden, daß es in der heidnischen Zeit in Polen noch keine persönlichen Wappen gab, ebensowenig hatten die Slawen zur Zeit des Krakus eine Schriftsprache, kannten also noch kein W. Es ist wohl richtiger, daß dieses Wappen ein altes Feld­zeichen war und daß das Wappenbild einen Schließriegel vorstellen soll, wie er in frühesten Zeiten an den Türen hing, um diese er­forderlichenfalls durch Eingreifen der Zähne des Riegels zu schließen; auch zum Verschließen von Kasten hatten die Schlüssel eine gezahnte Gestalt. Beachtet man, daß ein solcher Riegel* im polnischen Skobel, auch Skubel heißt, so lässt sich daraus der Name Skuba ableiten, den das Wappen früher führte. König Boleslaw III. sendete 1109, vor der Schlacht auf dem Hundsfeld, den Jan Skuba de Gora zu dem Kaiser Heinrich V., um ihm einen Frieden anzubieten. Der Kaiser erklärte auf einen solchen unter der Bedingung einzugehen, wenn die Polen sich für ewige Zeiten lehnspflichtig unterwerfen würden, und um seinen Worten Nachdruck zu geben, zeigte er dem Gesandten einen offenen, gefüllten Schatzkasten und sprach, auf das Geld weisend: »Dieses wird die Polen bezwingen! « Diese höhnenden Worte trafen empfindlich den Polen, er zog seinen Ring mit dem Wappen Skuba vom Finger und warf ihn mit den Worten: »So geben wir noch Gold zum Golde !« in den Schatzkasten, um dadurch anzudeuten, daß Gold, soviel es auch sei, die Polen nicht bezwingen könne. Der Kaiser, diese Antwort verstehend, bemäntelte seinen Unmut durch eine gewisse Leutseligkeit und sagte kurz: » Hab Dank! « ‑ Von dieser Zeit ab wurde das Wappen Habdank genannt, woraus in polnischer Aussprache Abdank wurde Man findet auch mitunter die verstümmelten Benennungen Awdancz und Gewdancz. Zur Erinnerung an dieses Ereignis wurde Jan Skuba vom Könige fortan S k a r b e k (von skarb, der Schatz) genannt, welcher Name nun sein Familienname, ebenso auch Name des Wappens wurde. Der Sitz des Wappenstammes war in der Wojewodschaft Krakau. Aus diesem Wappen entstand durch Ver­mehrung das Wappen‑ Syrokomla. Das Wappen Abdank führen die: Ablamowic, Abramowicz, Ankwitz, Bardzinski, Beszewski, Beynart Bialobrzeski, Bialopiotrowicz, Bialoskorski, Bielinski, Bogucki, Boguslawski, Bolinski, Borowski, Borzykowski, Borzyminski, Borzymski, Bram, Buczacki, Budziszewski, Bystrzejowski, Byszowski, Ceklinski, Celinski, Chalecki, Chamiec, Chojenski, Chorynski, Chorzewski, Cieklinski, Cielinski, Cieglinski, Czachorowski, Czachorski, Czahorski, Dzarkowski, Czelatycki, Czeschaw, Dabrowski, Debinski, Dloto, Doboszynski, Dolinianski, Dowgialo, Dowgialowicz, Dunikowski, Dworakowski, Eygird, Gambarzowski, Gastold, Gembar­zewski, Gorski, Grocholski, Hankiewicz, Haraburda, Hromyka, Ilgowski, Jankiewicz, Jankwicz, Jazlowiecki, JedIenski, Jugoszewski, Jurkowski, Kaczycki, Kaimir, Karnicki, Karski, Kazimir, Kietczewski, Klonowski, Kobylinski, Kolaczkowski, Konarski, Koplewski, Korzybski, Kossowski, Kowalski, Kozietulski, Kozubski, Krobanowski, Kruszewski, Krzywinski, Kunicki, Leszczynski, Lewikowski, Lidzbinski, Lipski, Lubianski, Lasicki, Lubnicki, Machowski, Magnuski, Malezewski, Malechowski, Mianowski, Mieczykowski, Mikolajewski, Milewski, Milkowski, Mlynkowski, Narbut, Obornicki, Oborski, Odechowski, Oporowski, Orlikowski, Ossowski, Paliszewski, Pekostawski, Piotraszewski, Piotrowski, Piwka, Pniowski, Pomorski, Posadowski, Probolowski, Przeborowski, Przezwicki, Psarski, Puczniewski, Pukoszek, Radohski, Radunski, Radzanowski, Radziatkowski, Rajmir, Razek, Regowski, Rekowski, Rogowski, Rogozinski, Roguski, Rohozinski, Rokuc, Rudgki, Salawa, Sczyjenski, Skarbek, Skoraszewski, Skoroszewski, Skuba, SIaka, Slomka, Slomowski, Slomski, Stysz, Sokulski, Starosiedliski, Starosielski, Starski, Suchodolski,* Swoszowski, Szepig, Szuk, Tafilowski, Telszewski, Toczylowski, Toczynski, Toczyski, Traczewski, Trzebinski, Tworowski, Tworzyanski, Ustarbowski, Warakowski, Warszycki, Wat, Wazynski, Widawski, Wielobycki, Wigerski, Wiszowaty, Wojenkowski, Wojewodzki, Wolczek, Wolynski, Woszczynski, Woyczynski, Wyhowski, Zawadzki, Zytynski.

Andere Namen des Wappens: Abdanek, Awdancz, Awdaniec, Habdank, Haudaniec, Haudancz, Białkotka, Biłkotka, Biołkotka, Czelejów, Lekawa, Łękawica, Skuba

Verändert führen das Wappen die Ustarbowski, Labianski und Wiserski: über dem Abdank ein goldnes Doppelkreuz, über diesem ein Stern; Helmschmuck: drei Straußenfedern, ‑ die Machowski, Buczacki und Jaztowiecki: der Helmschmuck ist ein halbaufwachsender Löwe, der das Abdank‑Wappenbild in den Pranken hält; diesen Helmschmuck er­hielt Mikolaj Machowski von dem Kaiser Karl für Auszeichnung gegen die Türken, ‑‑ die Chalecki: das Abdank‑Zeichen ist oben besetzt mit einer Pfeilspitze, Helmschmuck ist ein Geierflügel, von links nach rechts von einem Pfeil durchschossen, ‑ die Jlgowski und Karnicki. das Abdank­ - Zeichen ist oben besetzt mit einem mit der Spitze nach oben gerichteten silbernen, ungefiederten Pfeil, dessen Schaft in der Mitte von einem goldnen Ringe umgeben ist, Helmschmuck sind drei Straußenfedern: die Vermehrung durch Pfeil und Ring erhielt ein Jlgowski von dem polnischen Könige bei einem Ringschiessen in Breslau, wo er seinen Pfeil durch den in die Luft geworfenen Ring schoss; dieses neue Wappen wird nach ihm Jlgowski genannt, die Eygird: Feld silbern, der Balken rot, belegt mit senkrecht gestürztem Schwerte.

 

Abgarowicz h. własny

Abłamowicz h. Abdank

Abrahamowicz h. Jastrzębiec

Abrahimowicz h. Strzała XI

Abrahimowicz h. Ulanicki

Abramik h. Korwin

Abramowicz h. Abdank

Abramowicz

Abramowicz h. Leliwa

Abramowicz h. Lubicz

Abramowicz h. Nowina

Abramowicz h. Pilecki

Abramowicz h. Pomian

Abramowski h. Jastrzębiec

Abratowicz h. Odrowąż

Abrek h. Lis

 

Abstagen. In Schwarz ein aus roter Zinnenmauer aufwachsender, goldner, doppelgeschwänzter Löwe; Helmschmuck: schwarzer, rot gestülpter, mit sechs Hahnenfedern besteckter Hut. Wappen vom Kaiser 1453 erteilt. In Polen nobilitiert im Jahre 1527.

Abszlank

Abudowicz h. Nieczuja

Abulewicz h. Nowina

Adamczowski h. Nieczuja

Achmat

Achmatowicz

Adamczowski h. Dąb

Adamczowski h. Pobóg

Adamkiewicz h. Wadwicz, Leliwa

Adamkiewicz h. Leliwa

 

Abstagen. In Schwarz ein aus roter Zinnenmauer aufwachsender, goldner, doppelgeschwänzter Löwe; Helmschmuck: schwarzer, rot gestülpter, mit sechs Hahnenfedern besteckter Hut. Wappen vom Kaiser 1453 erteilt. In Polen nobilitiert im Jahre 1527.

 

Abuniewicz h. Nieczuja

Abżałtowski h. Abdank

Abzołtowski h. Abdank

Abszlang

Achinger h. własny

Achmat

Achler h. Dąb

Achmat h. własny

Achmatowicz h. Achmat,

Achmatowicz h. Kotwica

Achmeciewicz h. Kotwica

Achramowicz h. Nieczuja

Achremowicz h. Dąb

Aczkiewicz h. Pogoń

Adamczewski h. Dąb

Adamczewski h. Pobóg

Adamczewski h. Jastrzębiec

Adamczewski h. Korab

Adamkowicz h. Leliwa,

Adamkowicz h. Wadwicz

Adamowicz h. Leliwa

Adamowicz h. Lubicz,

Adamowski h. Jastrzębiec

Adamowski h. Śreniawa

Adamski h. Achinger,

Adamski h. Jastrzębiec

 

Ahlebeck. Schild geteilt, unten rot-silbern geschacht, oben  in blau ein aufwachsender silberner Hirsch. Zweige: Alebicki, Wolzowski.

 

Aubracht (Obrach). Schild geteilt, oben das Wappen Ksiezyc, unten zwei gekreuzte Schwerter in Rot. Zweige: Lipinski, Prondzynski.

 

Aksak

Akszak

Akszak. In silbernem Felde ein rotes, schrägelinks liegendes Menschenherz, der Länge nach von oben nach unten, also ebenfalls schrägelinks, von einem goldnen Pfeile durchbohrt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es gilt die Annahme, daß ein tapferer Litauer einen Anführer der feindlichen Tataren durch einen Pfeilschuss tötete, wodurch die verwirrte Feindestruppe zum Rückzuge bewogen wurde. Der Litauer und dieses ihm vom Großfürsten verliehene Wappen erhielten den Namen Akszak. Im Polnischen hieß das Wappen dann auch Obrona, d. i. die Übersetzung des litauischen Akszak (Schutz, Abwehr). ‑ Man findet auch die Benennung Kara, für weiche aber jeder Anhalt fehlt. Akszak und seine nächsten Nachkommen saßen in Polesien (am Prypec auf Noryn), später war das Geschlecht in der Wojewodschaft Kiew. Dieses Wappen führen die:

Akszak, Szwander, Wojtasiewicz.

 

Alabanda

 

Alexandrowicz. In rotem Felde zwei silberne, mit den Spitzen nach oben, mit den Schneiden nach innen gekehrte, sich kreuzende Senseneisen, unter weichen zwei senkrechte, mit den Klingen sich deckende Schwerter so liegen, daß der goldne Griff des einen Schwertes oberhalb, der des andern unterhalb der Kreuzung der Sensen liegt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen wird auch Kruki genannt. Dasselbe führen die: Alexandrowicz.

 

Amadej

Ambrozewicz

 

Ancuta. In rotem Felde ein senkrechter, mit der Spitze nach oben gerichteter, silberner Pfeil, rechts von einem achtstrahligen goldnen Sterne, links von einem nach innen gekehrten goldnen Halbmonde begleitet; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Über den Ursprung des Wappens ist nichts bekannt, doch ist er wohl in das Jahr 1432 zu verlegen, in welchem der Großfürst Zygmunt dem Geschlecht Ancuta den erblichen Besitz der Ancuta genannten Güter im Kreise Bielsk in Podlachien bestätigte, die der Großfürst Witold einem Ritter Leon 1394 für treue Kriegsdienste verliehen hatte.

 

Alabanda.

In schwarzem Felde ein silberner Halbmond, aus dem ein weißer, links gekehrter Pferdekopf mit Hals aufwächst; Heimschmuck fünf Straußenfedern. Es wird auch Albalant genannt. Beide Namen sind augenscheinlich eine Verstümmelung von Alba Luna. Dieses Wappen führte Jasnach oder Lucidus, ein Italiener, der in Polen der erste Bischof von Kruschwitz war, 993 starb. Auch dem 1391 auf den Bischofstuhl von Plock berufenen Italiener Mamphiolus wird dieses Wappen zugezählt. Es wurde bisher angenommen, daß das Wappen in Polen nicht weiter geführt worden sei, doch wird es in Krakauer Gerichtsakten vom Jahre 1448 beschrieben und dort Belina genannt. Es muss das Wappen aber doch als ein, viel­leicht durch Angehörige der beiden Bischöfe eingeführtes angesehen werden. Als Träger dieses Wappens legitimierten sich um 1825 in Polen die:

Duleba, Frezer, und Koproski.

 

Alaba Luna

Albicki h. Leliwa

Albinowicz h. Wieniawa

Alchimowicz

 

Alkiewicz. Schild silbern‑blau geteilt, oben ein schreitender Elenhirsch, unten zwischen zwei silbernen Schrägeflüssen drei Kugeln.

 

Amadej.

In rotem Felde ein silberner, goldgekrönter, linkssehender Adler, ohne Schwanz, mit ausgebreiteten Flügeln und Fängen, im Schnabel einen goldenen Ring; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es wurde auch Amadrow und Opala genannt. Es ist aus Ungarn eingeführt. Amadej, ungarischer Wojewode, unterstützte mit Geld und Leuten Wladyslaw Lokietek zur Wiedererlangung des pol­nischen Throns 1320, erhielt von diesem das Schloß Pelcz bei Wiglica und ließ sich in Polen nieder. Dieses Wappen wurde von den Ptaczek und Suskrajewski verlassen, die das W. Kownia annahmen. Dann führten dasselbe die: Amadej, Msurowski, Walewski, Wlostowski.

 

Amadrow

Ancuta

Alantowicz h. Poraj

Alantsy h. Zadora

Albigowski h. Grzymała

Alemani

Alexwangen. Schild silbern‑rot geteilt, oben zwei rote Rosen, unten eine silberne Rose, alle drei durch einen stachligen Zweig verbunden. Nobilitiert in Polen 1524.

 

Alkiewicz. Schild silbern‑blau geteilt, oben ein schreitender Elenhirsch, unten zwischen zwei silbernen Schrägeflüssen drei Kugeln.

 

Amadej h. własny

Andrejowicz

Andronowski

Andruszkiewicz

Andrychewicz

Andrychowicz

Antoniewicz

Araz

Arcemberski

Arcimowicz, h. Prawdzic

Arynek, h. Lubicz, v. Harynek

 

Arlamowski. In rotem Felde drei goldne, zu 2 und 1 gestellte Sterne; Helmschmuck: ein halb aufwachsender Ritter, von einem Pfeile durchbohrt.

 

Arumowicz

Auerswald. In Schwarz zwei silberne, schreitende Löwen über einander; Helmschmuck: ein schwarzer, vorwärts gekehrter Büffelkopf. Sie stammen aus Sachsen.

 

Aurszwald

 

Austen. Schild rot‑golden gespalten, vorne ein auf grünem Boden sitzendes, silbernes Eichhörnchen, links zwei schrägerechte, schwarze Balken; Helmschmuck: ein Eichhörnchen zwischen zwei Büffelhörnern, das rechte gold‑schwarz, das linke silbern - rot geteilt, Es wurde den aus Deutschland stammenden Austen von der Lemnitz: 1577 von Kaiser Rudolf erteilt.

 

Awdancz

Azulewicz

 

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Werner Zurek & Cunow Martin
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