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Verzeichnis - B

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Babka (Babk). ‑ Zweige: Czestkowski, Gostomski, Lipinski.

 

Bach. In Blau ein aus einem auf seinen Spitzen mit je einem goldnen Stern besetzten, goldnen Halbmonde aufwachsender goldner Hirsch. Zweige: Gowinski, (W. Brochwicz 3), Kolkowski (W. Pomian; führten nach dem Wappenbilde den Beinamen‑ Büffel), Lewinski (W. Brochwicz 3, führen Beinamen Royk), Paraski (W.‑ Schild rot‑blau­geteilt, in der Mitte ein Totenkopf, darüber zwei goldne Sterne, unten ein silberner Halbmond; Helmschmuck: drei goldne Sterne. Auch wohl: in Rot ein Hirsch auf grünem Boden, überhöht von drei Sternen),  Poblocki (Pobolski, Poblocki Delk (Hirsch silbern, über demselben in Blau einen mit zwei Sternen besetzten und einen Stern umschließenden Halbmond; Helmschmuck: drei Straussenfedern), Wyszecki, Zelewski (W. Brochwicz 3; auch verändert: der Hirsch aus gewelltem Querbalken aufwachsend, der oben von zwei Sternen, unten von einen Stern begleitet ist).

 

Bajbuza

 

Bajerski

 

Bakalowicz

 

Balcerowicz

 

Balga. In goldnem Felde ein quergezogener, leiterförmiger, roter Zaun, aus dem ein Hirsch, mit einem grünen Blatte im Maule, aufwächst. Zweig: Gartkowski.

 

Balla

 

Baran

 

Barczeski

 

Barowrowski

 

Bartke (Asdunen, Sdunen, Sdaske, Zdun).

 

Bartlinski

 

Bartsch. In goldnem Felde ein rotes, sitzendes, links gewendetes Eichhörnchen; Helmschmuck: gleiches Eichhörnchen.

 

Bartusz (Bartusch, die Bartussen).

 

Baryczka. In goldnem Felde auf grünem Boden zwei sparrenförmig gestellte schwarze Stützen (Stangen), welche oben mit einem silbernen Kavalierkreuze besetzt sind, dessen gradlinig verlängerter unterer Balken sich zwischen den Stützen mit einem zweiten silbernen Kavalierkreuze verbindet; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Das Ge­schlecht Baryczka kam mit diesem Wappen 1207 aus Ungarn nach Russinien.

 

Bastian. ‑ Zweig: Brzezinski.

 

Bauman. Nannten sich Bouman Zaleski, nahmen das Wappen Godziemba an.

 

Baumgart(en). In Rot ein silberner, senkrechter Schlüssel mit einem Haken statt des Bartes; Helmschmuck: Schlüssel zwischen zwei Hörnern.

Bawol. In goldnem (auch wohl anders farbigem) Felde ein schwarzer Ochs (bawol); Helmschmuck: ein gleicher Ochs wachsend. Dieses Wappen führen die:

Aulogk, Baruth, Rocewicz, Tyzenhauz, Wolowski.

 

Bawola Glowa

 

Bayan (Bajan).

 

Baysen. In silbernem Felde ein rotes, an einer Nuss nagendes Eichhorn; Helmschmuck: ein gleiches Eichhorn. Sie nannten sich später Bazenski, hatten um 1450 in Spanien eine Wappenvermehrung erhalten: ein bis zu den Knien aufwachsender Mohr, links gewendet, das Eichhorn auf dem Arme haltend; Helmschmuck: ein aufwachsender Mohr, den Stiel einer links gestellten weißen Fahne haltend, auf der das Eichhorn. Zweig: Pempowski.

 

Baybuza.  In rotem Felde auf grünem Boden ein senkrechter gestürzter, silberner Pfeil, um den sich von oben nach unten eine Schlange windet, deren Kopf von der Spitze des Pfeiles durchstochen wird, rechts, links und unter der Pfeilspitze stehen auf dem grünen Boden je ein Pilz. Über den Ursprung wird gesagt: Ein vornehmer Mohr, der lange Zeit an dem Hofe des Großfürsten Witold von Litauen gute Aufnahme hatte, begleitete diesen auf der Feldjagd; er bemerkte eine zwischen Pilzen schleichende Schlange und schoss seinen Pfeil so glücklich ab, daß er durch den Kopf der Schlange in den Boden ging. Zur Erinnerung gab der Großfürst dem Mohren dieses Wappen, daß nach den Pilzen, die dort standen, Hrybun (der Pilz) genannt wurde. Die Benennung Baybuza wurde erst später ge­bräuchlich. Dieses Wappen führen die:

Ambrozewicz, Baybuza, Biekunski, Hrybunowicz, Kostrowicki.

 

Baysen. In silbernem Felde ein rotes, an einer Nuss nagendes Eichhorn; Helmschmuck: ein gleiches Eichhorn. Sie nannten sich später Bazenski, hatten um 1450 in Spanien eine Wappenvermehrung erhalten: ein bis zu den Knien aufwachsender Mohr, links gewendet, das Eichhorn auf dem Arme haltend; Helmschmuck: ein aufwachsender Mohr, den Stiel einer links gestellten weißen Fahne haltend, auf der das Eichhorn. Zweig: Pempowski.

 

Bazenski

Becke, von der. In Blau ein roter, schrägerechter Balken, belegt mit drei silbernen, runden Scheiben, die mittlere mit einem schwarzen Löwen, die andere je mit einer goldnen Krone belegt.

Beczka. In rotem Felde eine goldne Tonne (beczka); kein Helmschmuck. Dieses Wappen führen die: Beczkowicz und Wareski.

 

Bedkowski

 

Bedlewicz

 

Bejnart

 

Bekiesz

 

Belgram

 

Belina.

In blauem Felde drei silberne Hufeisen, mit den offenen Seiten je nach rechts, links und unten gekehrt, das mittelste oben mit einem gestürzten Schwerte besteckt; Helmschmuck: ein goldgepanzerter, hauender Schwertarm. Es stammt aus Böhmen und führt seinen Namen nach der dortigen Stadt Belina. Einige dieses Ge­schlechts gingen mit der Prinzessin Dabrowka 963 nach Polen und ließen sich hier nieder: Zelistaw Belina war Heerführer des Königs Boleslaw III. gegen Swentopelk von Mähren, zeichnete sich in diesem Kriege aus, in dem er einen Arm verlor; der König vermehrte das Wappen mit dem Schwerte und dem Schwertarm, 1103. Die vielfach angenommene Abzweigung dieses Wappens von dem Wappen Jastrzebiec ist nicht aufrechtzuhalten.

Dieses Wappen führen die: Barzyrnowski, Belina, Borkowski, Boryslaw, Borzym, Borzyrnowski, Brzozowski, Bylina, Chwalecki, Czechowski, Falecki, Goleniowski, Grocki, Gruszczynski, Gutc­zewski, Jaszczoltowski, Kadlubowski, Kedzierski, Kedzierzynski, Kraska, Leszczynski, Lochowski, Wochowski, Naropinski, Okufi, Ossowski, Podhorecki, Porudenski, Praimowski, Proskowski, Rachowski, Sarbinski, Sekucki, Skup, Skupienski, Skupiewski, Stawski, Suski, Szczytnicki, Szpakowski, Tabulski, Taranowski, Tarapowski, Tegoborski Telatycld, Wandrowski, Wagrowski, Weerski, Wesierski, Wiereiechowski,

Zalutynski, Zdanowski, Zeligowski.

 

Belty.

In rotem Felde drei silberne Bolzen ‑ Pfeile; (Belty) über kreuz gelegt und zwar zwei je schrägerechts und schrägelinks  mit der Spitze nach unten, der dritte senkrecht mit der Spitze nach oben stehend; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es ist schon unter dem Fürsten Ziemowit um 880 einem Ritter, der sich im Kampfe gegen die Mähren besonders auszeichnete, erteilt worden. Dasselbe führen die: Bett, Bettowicz, Boltz, Chochonski, Chochorowski, Cirisser, Oraniewski, Januszowski, Jodzieszko, Kierdej, Koledowski, Kolenda, Pietrzycki, Pilinski, Potarczycki, Poiarycki, Poiniak, Pozorzycki, Amiechowski, Aniechowski, Stradecki, Strzelnicki, Wolszleger, Zwierkowski.

 

Belza

Bem (Behm). In silbern‑rot gespaltenem Schilde rechts ein grüner, nach innen gekehrter Greif, links ein auf den Hinterfüssen stehen er, silberner Schafbock; Helmschmuck: Greif und Schafbock einander zugekehrt. Poln. Adel 1526 und 1569. Dieses Wappen führen die:

Bem und Maczewski.

 

Benkin

 

Berens

 

Bergensin (Bergenski, Berganski).

 

Bernes

 

Beresniewicz

 

Berkler

 

Berkowicz

 

Bernowicz

 

Berszten. In goldnem Felde drei goldne Pflugräder, zu 2 und 1 gestellt; Helmschmuck: drei Pfauenfedern. Es kam schon Anfang des 13. Jahrhunderts aus Deutschland nach Polen durch die Berszten. Ein Zweig derselben nannte sich Wierzchlejski. Ein Spross dieses Zweiges, in Schlesien geboren, diente als Rotmeister im polnischen Heere. Er war 1563 mit einer polnischen Abteilung in der von dem Czaren lwan Wasilewicz belagerten Stadt Polock. Aufs äußerste bedrängt ergaben, sich die Litauer dem Czaren, der sie gefangen nahm, Wierzchlejski jedoch setzte mit den Polen die Verteidigung fort, bis seine Kräfte auch vollständig erschöpft waren und er dadurch gezwungen war, die Stadt zu übergeben. Auch der Czar ehrte die heldenmütigen Verteidiger und gewährte ihnen freien Abzug. König Zygmunt August verlieh dem zurückgekehrten Wierzchlejski eine Vermehrung des Wappens, indem er in diesem das untere Rad durch einen silbernen Staketen­zaun und die Pfauenfedern im Helmschmuck durch einen Adlerflug ersetzte. Es wird das Stammwappen mitunter als Wappen Berszten I, das veränderte als Wappen II bezeichnet. Das Wappen führen die: Berszten, Gaszynski, Giebultowski, Karniowski, Klema, Tschapski, Wierzchlejski.

 

Berzewicz. In Blau ein aus einem roten Felsen aufwachsender Steinbock. Dieses Stammwappen wurde den aus Siebenbürgen stammenden Berzewicz 1583 von König Stefan durch den polnischen Adler vermehrt, der in quadriertem Schilde in das erste und vierte Feld gesetzt wurde in das zweite und dritte Feld kam das Stamm­wappen; Helmschmuck: der polnische weiße Adler.

 

Bes. In Rot ein schrägerechts gestellter, gestümmelter, silberner Lindenbaum mit drei Wurzeln, auf jeder Seite ein abgehauener Ast mit einem silbernen Blatte; Helmschmuck: ein Busch von schwarzen Hahnen­federn. Die Heimat des Wappens ist Schlesien.

 

Betman. In rotem Felde ein schwebender Panzerarm, dessen nach rechts gekehrte Hand einen herunterhängenden Gebetsrosenkranz hält; Helmschmuck. ein wachsender, gepanzerter, vorwärts gekehrter Mann, der mit beiden Händen vor der Brust einen gleichen Rosenkranz hält. Das Wappen kam um 1478 aus Deutschland nach Polen. Das­selbe führen die: Betman.

 

Betschen. In Blau ein goldner Bogen mit der Sehne nach unten, die mit drei goldnen Pfeilen fächerartig belegt ist, darunter ein gestürzter, silberner Halbmond, der einen goldnen Stern umschließt.

 

Beziski. In Blau ein aus einem roten Kahne aufwachsender, bewaffneter Mann, der in jeder Hand einen roten Pfeil hält; Helm­schmuck: ein roter Flug. Aus Schlesien.

 

Bezoch.  Zweig. Glowczewski.

 

Biala

 

Bialachowski

 

Bialk (Biala, Bialcke, Bialcky). In silbernem Felde ein goldner Stern; Helmschmuck: ein goldner Stern. Zweige: Krzepiechowski (Krepiechowski), Podjaski, Czarnowski (Weiss‑Czarnowski).

 

Bialochowski

 

Bialoglowski. Drei, zu 1 und 2 gestellte Totenköpfe; Helm­schmuck: drei Straußenfedern. Die B. hießen früher Weiskop, erhielten 1600 das polnische Indigenat.

 

Bialokurowicz

 

Bialoskorski. In Blau ein silbernes, nach unten offenes Hufeisen, oben mit einem goldnen Kreuze besetzt, innerhalb des Hufeisens ein Adlerfuß; Helmschmuck: drei Straussenfedern, blau, grün und rot. Vordem führten sie das Wappen Dabrowa.

 

Bialokurowicz. In rotem Felde zwei silberne Pfeilspitzen über­einander, die obere nach oben, die untere nach unten gekehrt, zwischen beiden ein schrägerechts gestelltes Stück eines Pfeilschaftes, unter der unteren Pfeilspitze ein silberner nach oben offener Halbmond; Helm­schmuck: drei Straußenfedern. Bazyli Bialokurowicz wurde für Aus­zeichnung in dem Kriege gegen Moskau von König Stefan mit diesem Wappen beliehen, das Pociech und auch Pocisk (Wurf mit dem Speer),genannt wurde.

 

Bialynia.

In blauem Felde ein silbernes, nach oben geöffnetes Hufeisen, das ein goldenes Kavalierkreuz umschließt und oben mit einem aufrechten, silbernen Pfeil besetzt ist; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es ist eine Vermehrung des Wappens Jastrzebiec. Ein Ritter dieses Stammes steckte in dem Kriege, des Königs Wladyslaw Lokietek gegen den deutschen Orden 1332 das Lager des letzteren durch einen geschickten Pfeilschuss in Brand, wodurch ein voll­ständiger Sieg der Polen vorbereitet war. Zum Andenken erhielt der Ritter vom Fürsten diese Vermehrung seines Wappens, das nach dem Dorfe Bialynia in Masowien, wo der Sieg stattfand, seinen Namen erhielt. Dasselbe führen die: Biatoblocki, Bordzilowski, Cholodecki, Dziedziel, Eynarowicz, Tawrynowicz, Meakowski, Mirski, Niernski, Rzepecki, Sulkowski, Wilczek, Wojcikiewicz, Zablocki, Zyiniewski.

 

Bibersztein

 

Biderman

 

Biegaczewicz

 

Biel

 

Bielak

 

Bielikoicz

 

Bielikowicz

 

Bielina

 

Bieliny

 

Biellzny

 

Bienicki

 

Bieniewiec

 

Birken. In Schwarz ein roter Sparren, unten von einem goldnen Stern begleitet.

 

Blankenburg. ‑ In Blau Kopf und Hals eines silbernen Bockes mit langem Bart und rückwärts gebogenen Hörnern; Helmschmuck: ein Pelikan mit drei Jungen.

 

Blankenstein. In Blau zwei rote Querbalken, auf beiden ein senkrecht nach oben gerichteter Pfeil ruhend. Es wird aber auch wohl nur ein Balken und der Pfeil gestürzt geführt; Helmschmuck‑ zwei blaue und eine silberne Straußenfeder.

 

Bienkunski

 

Bilinski

Biwojno

 

Blacha

 

Blank

 

Blanckenstein

 

Blekot. ‑ Zweige: Dembinski, Tuchlinski.

 

Blumberk

 

Blumstein. In silbernem Felde eine grüne nach links ausgebogene Maiblumenstaude mit zwei Blättern und fünf über einander stehenden Maiblumen; Helmschmuck: das Wappenbild. Nannten sich Quadkowski alias Kwiatkowski.

 

Bobr (Biber). ‑ In Rot ‑ein schrägerechts gelegter Baumstamm mit drei grünen Blättern, auf dem ein goldner Falke mit goldnem Ringe im Schnabel sitzt; Helmschmuck: drei Straussenfedern. Nannten sich Palubicki, Krecki.

 

Bobinski

 

Bochen (Boch, Bochow, Bogesken, Bochen, Lausdorf). ‑ In silbernem Felde ein grüner Papagei auf einem Baumstamme. Zweige: Bochenski (Bochinski), Bozepolski, Parazinski.

 

Bochen. ‑ In Blau ein naturfarbener halber Tisch, überhöht von einem goldnen Stern. Zweig: Chmielinski.

 

Bodek. Schild quadriert, im 1. und 4. Felde in Blau ein goldnes. Balkenkreuz, im 2. und 3. goldnen Felde ein roter, schreitender Löwe; Helmschmuck: ein gleicher Löwe zwischen schwarzem Adlerfluge.

 

Bochnadowicz

 

Bodek

 

Bodula.

In blauem Felde drei silberne, pfahlweise ge­stellte heraldische Lilien; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es wurde in Gerichtsakten in den Jahren 1414 und 1424 Godula und Mozgawa genannt. Ein Ort Mozgawa liegt im Kreise Miechow und war schon im 12. jahrh. bekannt. Dieses Wappen führen die: Bodula und Wstowski.

 

Bogaty. Schild rot‑blau geteilt, oben zwei schräg gekreuzte Pfeile, unten sechs silberne Münzen, zu 3, 2, 1 gestellt.

 

Bogorya.

In rotem Felde zwei silberne, abgebrochene, pfahlweise über einander gestellte Pfeilspitzen, die obere aufrecht, die untere gestürzt; Helmschmuck: ein Pfau mit ausgebreitetem Schweife, in dem rechtsgekehrten Schnabel eine Pfeilspitze haltend. Als Ursprung dieses Wappens wird angegeben: Als Boleslaw der Kühne (1059‑82) bei Snowsk die Polowcer bekämpfte, trug sein Oberst Michal Bogorya durch Tapferkeit zum Siege bei, wurde aber durch zwei Pfeilschüsse in die Brust schwer verwundet; Boleslaw zog ihm eigenhändig die abgebrochenen Pfeile aus der Wunde und gab ihm zur Erinnerung die zwei Pfeilspitzen in das Wappen, das aber den Namen Bogorya behielt. Es war dies wohl nur eine Vermehrung des Wappens, in welchem ursprünglich vielleicht nur ein Pfau war. Die Heimat des schon viel früher hervorgetretenen Geschlechts war wohl Bogorya in der Wojewodschaft Sendomierz. Dieses Wappen führen die: Bogorya, Bohomolec, Braczkowski, Buczkowski, Corski, Gorski, Gniazdowski, Owiazdowski, Jarninski, Kampka, Kolanowski, Kurzeniecki, Kwaskowski, Maciejowicz, Magnuski, Minowski, Mokronowski, Ochowski, Podlewski, Porebny, Porebski,

 

 

Bogusz (Bogusch).

 

Bojan. Nahmen W. Junosza an. Zweig. Pucdrowski.

 

Bojcza

 

Bokij. In rotem Felde ein silbernes, senkrecht und mit der Schneide nach rechts gestelltes Beil, das oben mit einem goldnen Kavalierkreuz besetzt ist; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Über den Ursprung wird gesagt. Als die Tataren 1244 verheerend in das Land Przemysl eingedrungen waren, zog ihnen Fürst Daniel von Halicz entgegen und es kam am Flusse San zu einem Scharmützel. In diesem versuchte ein Tatar einen Angriff auf den Fürsten. Diesem eilte ein Ritter Bokij zu Hülfe; in dem Kampfe mit dem Heiden ent­fiel dem Ritter die Waffe und er schien des auf ihn eindringenden Ritters sich nicht erwehren zu können, griff jedoch nach dem am Sattel hängenden Beile und hieb damit den Gegner vom Pferde. Der Fürst verlieh ihm dafür dieses Wappen, das Bokij genannt wird. Dasselbe, führen die:

Bokij, Godaczewski, Kolyski, Kuliski, Pecherzewski, Pieczychojski, Pieczyfortski.

 

Bokij

 

Bolescic

 

Bolesta

 

Boleszczycy

 

Bolost. Zweig: Chelmowski. (W. Ostoja).

 

Bombek. Schild rot‑blau gespalten, rechts ein aufrechter, goldner Löwe, links ein rechter silberner Schrägebalken, belegt mit fünf roten Rosen. Dieses Wappen führen die:

Bombek und Malkowski.

 

Boloz

 

Bombek

 

Bonarowa. In rot und silber gespaltenem Schilde eine Lilie, deren rechte Hälfte silbern, die linke schwarz ist; Helmschmuck: ein wachsender, silber‑schwarz gepanzerter Mann mit einer Eisenhaube auf dem Haupte, die Hände vor dem Leibe, in jeder Hand den Stil einer Fahne in gewechselter Farbe. Dieses Wappen wurde aus Frankreich um 1435 nach der Wojewodschaft Krakau eingeführt. Es wurde dies Wappen auch wohl Ibrida genannt. Dasselbe führten die erloschenen Boner.

 

Boncza.

In blauem Felde ein silbernes, springendes Einhorn; Helmschmuck: ein halb aufwachsendes Einhorn. Dieses Wappen kam aus Italien nach Polen und zwar zuerst durch Klemens Mierzb, der als Bischof von Breslau 1027 (150 Jahre alt) starb, und dessen Bruder Bonifacius Mierzb, der schon mit Klemens 988 nach Polen gekommen war. Er wurde von Mieczyslaw I. mit Gütern be­dacht und legte bei dem Schloss Kozlow in Masowien unweit Czersk ein Dorf an, das er Boncza nannte, welcher Name polnisch gleich­bedeutend mit Bonifacius ist; doch wird auch wieder angegeben, daß der italienische Familienname Bontempo (gute Zeit) gewesen und daraus Bon czas (czas: die Zeit) und abgekürzt Boncza entstanden sei, als Name der Familie, der Besitzung und des Wappens. Dieses Wappen führen die:

Badeni, Badowski, Bartoszewski, Bartynowski, Barwikowski, Bialobrzeski, Bochdan, Boniecki, Braciejowski, Brzeski, Brzostowski, Bukowski, Bukszewski, Bystrzycki, Charleski, Chmielecki, Chodnowski, Chometowski, Chroscichowski, Chrosciejowski, Chylinski, Domagalski, Dygulski, Fredro, Gasparski, Gluski, Gottar­towski, Gozimirski, Grochowski, Gulinski, Izycki, Jablonski, jacimierski, Kamodzinski, Kargowski, Klonowski, Kotarski, Krakaw, Krakowiecki, Kreski, Krzewski, Kulikowski, Kulwinski, Kulacki, Kunicki, Lisowski, Lubkowski, Markowski, Miaskowski Mieczkowski, Modzelewski, Moraczewski, Moraniecki, Niedabylski, Nympcz, Olfinier, Osmolski, Ottenhausen, Parchwicz, Pioro, Pokrzywnicki, Postolski, Postruski, Prawidlnicki, Przyw­ninski, Radawiecki, Radowicki, Romanowski, Rutkowski, Rybezewski, Sienicki, Skarzinski, Skoczewski, Skokowski, Skorowski, Skrzynecki, Skwarski, Socha, Solikowski, Srzebiecki, Strzebielinski, Stogniew, Strzebiecki, Strzebielinski, Strzeszkowski, Swaraczewski, Szablowski, Szarewicz, Szerzenski, Szuszkowski, Tabiszewski, Tomaszowski, Trebecki, Troszczel, Truszkowski, Turno, Turobojski, Uzdowski, Wagniewski, Wilga, Wilgierd, Zeromski, Zimnoch, Zolkiewski, Zrebiecki.

Es führen die Bartoszewski das Feld rot.

 

Bonin. In Blau eine offene goldene Krone, aus welcher vier schwarze Büffelhörner aufwachsen; Helmschmuck: ein halb auf­wachsender, nach links gekehrter, weißer Ziegenbock. Dieses Wappen wird auch Korona (die Krone) genannt. Zweige: Czeszewski (Cies­zewski), Sulicki (Zulicki), Slawianowski.

 

Boniaszewicz

 

Bonsewicz (Bonsewske, Bonsewitz, Bonsewski).

 

Boreyko. In silbernem Felde ein schwarzes Balkenkreuz, dessen rechter Arm nach unten, der linke Arm nach oben, in ihrer gleicher Länge rechtwinklig gebrochen sind, der obere Arm ist zuerst rechts in gleicher, dann nach unten in halber Länge rechtwinklig gebrochen der untere Arm in gleicher Weise zuerst nach links, dann nach oben; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es ist wohl ein selbstgewähltes Wappen. Es führen dieses Wappen die Boreyko (deren Zweige Chodiko und Chodkiewicz das Wappen Kogciesza annahmen) und Borzym.

Boreyko

 

Borkiewicz

 

Borkowski. in rot‑blau gespaltenem Schilde ein nach oben geöffneter Halbmond, auf welchem ein Doppelkreuz steht, beide von gewechselten Farben.

 

Borowiec

 

Borski (Borek, Borsken). ‑ In Rot ein schwebendes, nacktes Bein, dessen Wade von oben nach unten von einem Pfeile schräge durchbohrt ist; Helmschmuck: ein Adlerflügel. Dieses Wappen wird auch Noga (der Fuß) genannt.

 

Borosz. ‑ Zweig: Lipinski.

 

Borsnicz. Schild in neun Feldern blau silbern geschacht; Helm­schmuck: ein Teil des Schildes. Heimat des Wappens ist Schlesien.

 

Borzestowski (Borzostowski, Socha). ‑ Ein nach oben geöffneter Halbmond, dessen jedes Horn mit einem Rehbock besetzt ist.

 

Borzym

 

Borzk. ‑ Zweig: Niepoczolowski.

 

Bostowicki

 

Bouffal

 

Boycza.

Ein goldenes dreifaches Kreuz in rotem Felde, auch wohl das Kreuz silbern, das Feld blau; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es wird auch Modzele und Piaszczna genannt. Es war schon 1390 in Polen heimisch. Die Heimat des Geschlechts ist in Masowien anzunehmen, wo mehrere Ortschaften Modzele liegen. Dasselbe führen die:

Babinski, Borawski, Drozdowski, Legniewski, Modzelewski, Rekowski, Zakliczewski.

 

Bozawola.

In blauem Felde ein nach unten geöffnetes silbernes Hufeisen, das ein silbernes Kavalierkreuz einschließt und oben mit einem solchen Kreuze besetzt ist, unter dem Hufeisen ein nach oben geöffneter, goldner Halbmond; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es wird angegeben, daß einem Ritter des Wappens Lubicz, der zur Nachtzeit den Feind überfiel und besiegte, von Ziemowit, Fürsten von Masowien, diese Vermehrung seines Wappens durch den Mond verliehen worden sei und den Namen Bozawola (Gottes Wille) erhalten habe. In Masowien liegen zwei Ortschaften dieses Namens. Dieses Wappen führen die:

Chrostnica, Gasecki, Gorski, Goscimirski, Jemielski, Kolupajlo, Kornorowski, Kosciminski, Madyowski, Ostrowiec, Radziminski, Reymunt, Romanowski, Rowinski, Rzeczkowski, Siesicki, Szczyrski.

 

Bozena

 

Bozenlec

 

Bozezdarz. In blauem Felde ein silbernes, gleichbalkiges Kreuz, an jedem Balkenende mit einer schwarzen Lilie belegt; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit gleichem Kreuz mit den Lilien. Es wurde 1442 von dem Könige Wladyslaw dem Bürger und Rat in Krakau, Jerzy Szwarc, auch Czarny genannt, verliehen. Dasselbe führen die:

Nieciszewski, Odejowicz, Rymkiewicz, Szwarc, Wieczorkowski.

 

Brackel

 

Bradacice

 

Brakiem

 

Bradacice

 

Bradczyce

 

Brama

 

Brandys. In rotem Felde eine goldne Adelskrone, aus welcher ein mit einem nach unten gekehrten Schwerte bewaffneter, gepanzerter Arm hervorwächst; Helmschmuck: ein gleicher bewaffneter Arm.

 

Brant. In Blau eine schrägerechts liegende brennende Fackel (pochodnia); Helmschmuck: drei Straussenfedern. Ein Zweig, der sich Klecewski nannte, führte aber in Blau auf grünem Boden einen dreiastigen, an jedem Aste brennenden Baumstamm. Das Wappen wird auch wohl Pochodnia genannt.

 

Bratczyc

 

Bratkowski. In Rot ein silbernes, nach unten offenes Hufeisen, das waagerecht mit einem Schwerte, dessen Griff auf der linken Seite, belegt, und von einem silbernen Pfeile von unten nach oben senkrecht durchschossen ist; links und rechts von der Pfeilspitze ist das Hufeisen mit je einem silbernen Palmenzweige besetzt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Bratkowski und Braun.

 

Braun. In Blau ein von einem silbernen Pfeil durchschossener Bärenkopf, über welchem drei ins Kreuz gelegte silberne Pfeile schweben. Die Braun erhielten 1620 den polnischen Adel und dieses Wappen.

 

Brauneck. Schild quadriert, im 1. roten Felde drei silberne Rosen, zu 2 und 1 gestellt, im 2. und 3. Felde in Gold zwei schräglinke schwarze Balken, im 4. blauen Felde ein nach oben geöffneter goldner Halbmond, über demselben zwei Sterne; Helmschmuck: ein gepanzerter Schwertarm. Nannten sich auch Niepoczolowski.

 

Braunschweig. In Silber ein roter Querbalken, oben von zwei, unten von einer Rose begleitet, je sechsblättrig und rot; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz.

 

Braunschweig. Schild rot‑silbern geteilt, oben ein silberner Löwe, unten drei goldne Sterne. Erhielten 1570 das polnische Indigenat. Ein Zweig nannte sich Milczewski

 

Brelen

 

Breza. Der Schild durch drei Linien, welche von dem Mittel­punkte nach den beiden Unterecks und nach der Mitte des oberen Schildrandes gezogen sind, geteilt, rechts rot, links blau, unten silbern; kein Helmschmuck. Aus Frankreich.

 

Brinken

 

Brisinowski. Schild gespalten, rechts schwarz‑silbern geteilt, oben ein silberner, unten ein schwarzer Balken, das linke Feld rot ohne Bild; Helmschmuck: zwei Büffelhörner, das rechte schwarz‑silbern geteilt, das linke rot. Aus Schlesien.

 

Brochwicz.

Das Wappenbild ist ein Hirsch, ursprünglich wohl schwarz in silbernem Felde; doch kommen verschiedene Variationen des Bildes wie auch der Farben vor. Es ist in Polen schon vor dem Jahre 1300 heimisch und führte in Kleinpolen den Namen Opole, in Großpolen aber Nialko. Hier war der Stammsitz des Geschlechts wohl das Dorf Nialko bei Wollstein im Großherzogtum Posen. Ein Geschlechts­zweig nannte sich Brochwicz (führte den Hirsch schwarz mit rotem Geweih, die linke Stange abgebrochen, die rechte mit vier Enden), siedelte sich aus Polen frühzeitig in Schlesien an, nannte sich dort später Brauchicz und Brauchitsch. Nachdem die Benennungen Opole und Nialko wegen Besitzänderung des Geschlechts in Vergessenheit kamen, trat der Name Brochwicz, aber auch die Bezeichnung Jelen (der Hirsch) an deren Stelle. Als Veränderungen des Wappens werden von den Heraldikern, unter Beisetzung einer besonderen Nummerzahl, genannt:

 

a)     Brochwicz I. In silbernem Felde ein roter laufender Hirsch mit einer goldnen Krone um den Hals; Heimschmuck: ein Pfauen­schwanz. Dasselbe führen die Sobek.

 

b) Brochwicz II.  Wie das Wappen Brochwicz I., nur hat der rote oder auch schwarze Hirsch keine Krone um den Hals; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Dieses führen die:

Arndt, Bornowski, Brochowicki. Brochwicz, Broszkowski, Bryszkowski, Buja­kowski, Burgrafski, Dobrocieski, Donimierski, Dubaniewski, Falecki, Foltynski, Gockowski, Goiszowski, Goszczewski, Grabania, Gustkowski, Kalamaszek, Katski, Klernan, Korczyc, Mokrzanski, Oreski, Orzelski, Ossowski, Palbicki, Palecki, Para­siewicz, Polomski, Potkanski, Pruszkowski, Rogoyski, Slomski, Sobiewolski, Starory­pinski, Stocki, Stoschke, Szalowski, Szczucki, Sunakowski, Szydlowski, Szymaniecki, Trawnicki, Trembecki, Wiktor, Witowski, Wojakowski, Worakowski, Wranski, Wronikowski, Wronski, Zakrzewski., Zeromski, Zielenski, Zuchta.

Es führen die Kleman das Feld blau, ‑ die Szucki in rot einen schwarzen Hirsch mit weißer Leibbinde.

 

c) Brochwicz III. In blauem Felde ein nach der unteren linken Schilddecke offener, einen goldnen sechseckigen Stern umschließender, goldner Halbmond, aus dessen äußerer Seite der Ober­teil eines nach rechts springenden, roten Hirsches mit goldnem Geweih hervorwächst; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz belegt mit einem ge­stürzten Halbmond, unter dem ein Stern. Dieses Wappen führen die:

Bach, Czapiewski, Ciowinski, Lewinski, Paraski, Poblocki, Pobolski, Slaski, Zelewski,

 

Brochwicz IV

 

Brochowicz

 

Brodzic.

In rotem Felde ein Kleiner, goldener Ring, auf dessen äußerem Rande, gleich weit von einander entfernt, drei goldene größere Kreuze stehen, das eine von ihnen genau nach unten ge­richtet; Helmschmuck: drei oder fünf Straußenfedern. Der Sitz des Stammes war wohl das Gut Brody in der Wojewodschaft Plock. Es wird angegeben, daß König Kazimierz dieses Wappen einem Besitzer von Brody, der ihn 1041 im Kampfe gegen der. Masowischen Wojewoden Maslaus und die Jazdzwinger mit Auszeichnung unterstützte, ja ihn selbst, der von drei Feinden bedrängt war, durch tapfere Abwehr und Verjagung der Andrängenden gerettet hatte, verliehen hat. Dasselbe, Brodzic genannt, führen die:

Bonikowski, Borodzicz, Brodzic, Brodzicki, Dybowski, Frackiewicz, Kliczewski, Koniecki, Kulwiec, Kunecki, Kurzatkowski, Lipinski, Lacki, Loski, Mojecki, Noyszewski, Ostrzykowski, Pilitowski, Pilitynski, Pinski, Podhorski, Pokutynski, Radomski, Radziminski, Rzymski, Sieromski, Talibski, Wiplar, Wosinski, Wroczynski, Zacharkiewicz, Zawadzki, Zochowski.

Es führen die Zawadzki das Wappenbild silbern.

 

Brog

 

Bronic

 

Bronic. In rotem Felde zwei sich in Form eines X - kreuzende S - förmige goldene Degengefäße, Stichblätter (jelce); Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen, das auch Jelce genannt wird, führen die:

Bronic, Bronicki, Bronisz, Hawszewicz, Turodowski.

 

Bronikowski. In Blau ein silberner, schrägerechts mit der Spitze nach oben stehender Bootshaken (oseka); Helmschmuck: drei Straußenfedern. Die Bronikowski hießen ursprünglich von Oppeln, stammen aus Schlesien. Das Wappen wird auch Os«a genannt.

 

Bronikowski

 

Bronk (Bronken, Bronki, Brunneken, Brunicke). ‑ In Blau ein aus einem Brunnen aufwachsender Hirsch; Helmschmuck: ein goldner Halbmond, überhöht von zwei goldnen Sternen. Zweige: Bronski (Brunski), Barkowski, Lublewski, Msciszewski (W. Jastrzebiec), Niesiolowski, Pierszczewski, Puzdrowski, Wesierski.

 

Brozek

 

Bruecken (von der Brucke). In Blau zwei goldne Sparren, begleitet von sechs goldnen Lilien, zu 2, 3 und 1 gestellt; Helmschmuck: drei grüne, blühende Lilien.

 

Brunnow

 

Brudne Misy

 

Brunszwicki

 

Brzezecki

 

Brzezewski

 

Brzuska. In grünem Felde ein silbernes Hochkreuz, dessen unterer Balken sich in der Weise spaltet, daß jedes Ende ein gleich­seitiges Dreieck formt, dessen Spitze nach unten liegt, deren obere Seiten aber eine gerade Linie bilden, welche an dem Spaltungspunkte unter dem rechten Ende fortgeht, das linke Ende aber bedeckt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen, auch Rozmiar genannt, führen die:

Brzuska, Dolmat, Dolmacki, Losowicz, Rozbicki, Rozmiarowski.

 

Buchon (Buchanicz). ‑ W. Ksiezyc, der Halbmond ist rechts geöffnet, rechts von drei Sternen, zu 1, 1, 1 gestellt, begleitet. Zweig: Gliszczynski.

 

Buchwald. In silbern‑rot quer geteiltem Schilde ein gekrönter Bären‑ oder Eberkopf. Ein Zweig nannte sich Straszynski, nahm als Wappen an: ein Löwe; Helmschmuck: der Löwe wachsend.

 

Buchwitz. Schild golden‑schwarz gespalten, ohne Bild; Helm­schmuck: ein wachsender, gekrönter, schwarzer Greif. Aus Schlesien.

 

Budricki. Schild geviertet, im ersten Felde in Blau ein silberner Pfeil, im zweiten in Gold ein Kranich, im dritten in Blau ein rotes Kreuz, im vierten in Rot ein silbernes Hufeisen.

Burchard. In Blau ein silberner Balken, belegt mit einem schwarzen Lindwurm; Helmschmuck: eine schwarze Bärentatze zwischen zwei Hörnern.

 

Budwicz oder Blacha

Budwicz. In silber und rot gespaltenem Schilde zwei in der Teilungslinie senkrecht übereinander stehende gefiederte Pfeile von gewechselter Farbe, der obere Pfeil sich mit dem Schaft in Helm und Krone verlierend, über dieser die Pfeilspitze als Helmschmuck; in jedem Felde dann auch eine Lilie von gewechselter Farbe. Das Wappen stammt aus Böhmen, kam um 1500 nach Polen. Dasselbe führen die: Blacha, Jachimowski, Kopczynski.

 

Budwinski

 

Budzisz

 

Bukowczyk

 

Bukowski

 

Bukraba

 

Bula. ‑ Zweig: Cieminski.

 

Bulat

 

Bulharyn

 

Burchard. In Blau ein silberner Balken, belegt mit einem schwarzen Lindwurm. Helmschmuck: Eine schwarze Bärentatze zwischen zwei Hörnern.

 

Burski (Borski). ‑ In Blau eine silberne Lilie über einem nach oben geöffneten goldnen Halbmonde; Helmschmuck: über einem Halb­monde drei goldne Sterne, auf jeder Seite ein silberner Pfeil.

 

Bursztyn

 

Burtscheid.  In silbernem Felde drei rote Herzen oder Seeblätter. Sie nannten sich Borzuta, nahmen das Wappen Pomian an.

 

Burzecki

 

Butosz (Butosch, Buetopsch).

 

Buyny

 

Bychawa

 

Bychow (Bichau, Byk, Pych, Pycz). ‑ Führen das Wappen Zadora. Zweige: Bychowski, Bychow, Strzebielinski, Byk, Ciminski, Pych (Pycz), Lipinski, Pych Pradzynski.

 

Bychowiec

 

Bychowski

 

Bzura

 

© Zurek & Cunow

 

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Werner Zurek & Cunow Martin
Werner Zurek & Cunow Martin