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Verzeichnis - C

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Cackowski

 

Ceceniowski

 

Chaby

 

Chalecki

 

Charyton. In rotem Felde die lateinischen, goldnen Buchstaben N und E nebeneinander gestellt, doch so daß der letzte Strich des N mit dem senkrechten Strich des E zusammenfällt, der Verbindungsstrich des N nicht schrägerechts, sondern schrägelinks liegt, so daß der Buchstabe einem V ähnlich sieht; Heimschmuck: fünf Straußenfedern. Es ist das Wappen um etwa 1416 aus Griechenland nach Litauen gekommen. Dasselbe führen die.

Charytonowicz und Obrynski.

 

Charytonowicz

 

Chlibkiewicz

 

Chlusowicz

 

Chocimirski

 

Chocimierski

 

Chodkiewicz

 

Cholewa.

In rotem Felde zwei eiserne, mit den Spitzen nach auswärts gekehrte Klammern, zwischen ihnen ein gestürztes Schwert; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt ‑ Als Boleslaw der Kühne (1059 bis 1082) um 1065 die Preußen, welche in das polnische Land plötzlich eingebrochen waren und mit der räuberischen Beute abzogen, ver­folgte, geriet er, in der Nähe des Flüsschen Ossa (im Kuliner Gebiet) in einen dichten Wald, der seinen Weg hemmte. Dort war ein Zimmermann mit Holzfällen beschäftigt. Dieser führte den König mit seiner Schar nicht nur aus dem Dickicht heraus, sondern auch auf kürzerem Nebenwege auf den Feind, der sich im Walde umhertrieb, nun siegreich überfallen wurde. Als bei diesem Zusammentreffen einer der Feinde auf den König eindrang, schlug der Zimmermann, dessen Name Cholewa war, der nur zwei eiserne Klammern in der Hand hatte, mit der einen dem Pferde des Feindes das Bein lahm, daß es stürzte, und mit der anderen den Feind nieder, dessen Schwert ihm dann noch zu weiterem Kampfe diente. Als Belohnung erhielt dann Cholewa vom Könige den Ritterstand, Schwert und Klammern als Wappen und den halben Wald als Eigentum. Sein Geschlecht saß dann auch im nahen Masowien, auf Cholewa im Lande Lomia. Dieses Wappen führen die:

Babecki, Bialochowski, Bobolicki, Borawski, Borowiecki, Brynnicki, Charczewski, Chludzienski, Cholewa, Cholewicki, Cholewinski, Cholewski, Chudzinski, Ciszewski, Czarnowski, Czermienski, Daniszewski, Dobrosielski, Gazdecki, Gazecki, Glaiewski, Gniewkowski, Grzymski, Kamienski, Kitkowski, Kitnowski, Kleukowski, Kolornyjski, Kotarski, Kramkowski, Krzybawski, Kwasieborski, Malonowski, Marszewski, Mito­drowski, Moczulski, Moraczewski, Moszewski, Nowakowski, Obrebski, Opolski, Opatkowski, Paprocki, Pawlikowski, Petrzynski, Peszenski, Pieszkiewicz, Rojowski, Sawicki, Sawiczewski, Skarbek, Sobieszuki, Sokolowski, Stypnicki, Szawlowski, Tluchowski, Tytlewski, Ubysz, Uminski, Wielicki, Wiskiewicz, Zakrocki, Zlowodzki.

Es führen die Borawski als Helmschmuck ein silbernes, senk­rechtes Beil mit goldnem Stiel.

 

Cholewiec

 

Choloniewski

 

Chomato. In rotem Felde ein schrägelinks gelegtes, silbernes Joch (Chomato), in welches man die Ochsen vor den Pflug zu spannen pflegte; Helmschmuck: vier Straussenfedern. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt: Dobroslaw, aus Cygenberg, übergab seinem Könige, unter dem das Pferd gefallen war, sein eignes Pferd, bestieg aber selbst einen im Joch gehenden Ochsen und wusste mit demselben den auf den König eindringenden Feinden ein solches Hindernis in den Weg zu legen, dass der König der Gefahr entgehen konnte. Der König gab dafür dem Drogoslaw das Joch in das Wappen, das Chomato genannt wurde. Über Ort und Zeit der Tat steht nichts fest, doch muss es wohl im 13. Jahrhundert gewesen sein. Das Wappen führen die:

Bochlinski, Buchwaldzki, Ciecholewski, Cygenberg, Czadlinski, Knibawski, Krzybawski, Orlowski, Schaffter, Suchostrzycki, Wulkowski, Zaleski.

 

Chorabala

 

Choragwie

 

Cromer. Sie erhielten 1552 den polnischen Adel mit dem Wappen: in rotem Felde ein naturfarbener Adler, mit aufgeschwungenen Flügeln und einem Lorbeerkranz um die Brust. Dieses Wappen wurde durch Kaiser Ferdinand durch einen roten Querbalken in silbernem Felde vermehrt; es wurde nun der Schild rot‑silbern geteilt, oben der Adler wachsend, unten der Balken geführt; Helmschmuck: ein schwarzer, doppelköpfiger Adler wachsend.

 

Czarnecki. In Blau drei silberne, vorwärts gekehrte Adler, zu 2 und 1 gestellt; Heimschmuck: drei Straußenfedern. Die Czarnecki stammen aus Deutschland, wo sie von Leiligen hießen, erhielten 1618 das polnische Indigenat.

 

Czeki. Schild rot‑silbern gespalten, rechts ein halber, gold­gekrönter, silberner, an die Teilungslinie gelehnter Adler, links ein auf einem grünen Hügel sitzender, zurückschauender schwarzer Hund mit gespaltenem Schwanz und einem Halsband. Die Czeki stammen aus Ungarn, erhielten 1589 das polnische Indigenat.

 

Czirn. In Rot zwei silberne, stufenförmig zusammengestellte verkürzte, schwebende Pfähle oder Ziegeln; Helmschmuck: Brustbild eines rotgekleideten Mohren ohne Arme, mit weißer Binde um den Kopf. Aus Schlesien.

 

Czochron. In Silber ein roter, verkürzter Sparren, oben von zwei Eberköpfen, unten von einem Eberkopf begleitet; Helmschmuck: auf einem schwarz‑silbern gestreiften Brett ein weißes, nach links schreitendes Roß.

 

Czorneborg. In Blau drei goldne Gabeln, deren Stiele in der Mitte, von einer weißen Rose bedeckt, zusammenstehen; Helmschmuck: zwei goldne Gabeln. Aus Schlesien.

 

Cichowski. In Rot ein silbernes Agnus Dei mit Fahne.

 

Chocimirski. In goldnem Felde drei silberne Harken, jede mit 7 Zähnen, mit diesen nach dem rechten und linken oberen Schildeseck und nach dem Schildesfuß gekehrt, mit den Stielen in der Mitte in einem roten Ringe zusammenstehend; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Ober den Ursprung wird gesagt: Als die Tataren beutemachend in Podolien eingebrochen waren (wohl um 1452) und die Leute fingen und fortführten, schickte der König von Polen und Großfürst von Litauen (wohl Kazimierz) Mannschaften dorthin, um sie zu vertreiben. Es gelang der Vorhut jedoch nicht, die raubenden Feinde aufzufinden, die sich in den Wäldern und Hohlwegen versteckten. Ein Zufall half hierzu. Drei Landleute waren auf ihrer Wiese, um Heu zusammen zu harken, als sie von drei tatarischen Reitern überfallen wurden, die von ihren Pferden gestiegen waren und die Landleute zum Mitgehen auf­ forderten. Diese weigerten sich und wehrten sich gegen die Gewalt mit ihren Harken. Der älteste, Großvater der beiden andern, wurde von dem Tataren niedergeworfen, zog aber aus dessen Köcher einen Pfeil und stach ihm denselben in die Eingeweide, entriss ihm den Säbel und eilte den Enkeln zur Hülfe; es wurde ein zweiter Tatar ebenfalls getötet, der dritte, der um Gnade bat, gebunden. Diesen

brachten die Bauern zum Befehlshaber der Truppen, der durch den Gefangenen den Versteck der Horde erfuhr, die er umzingelte, dann niedermachte, so die Gefangenen befreite und die Beute zurückführte. Vom Könige wurde de ' n Bauern, die in den Adelstand aufgenommen wurden, dieses Wappen, das auch Trzy grabie (drei Harken) genannt wird, erteilt. Sie nannten sich Chocimirski, saßen in Podolien.

 

Choragwie. In rotem Felde zwei goldne Fahnen unter einander, jede an einer waagerechten, an jedem Ende mit einem Knopf versehenen Stange hängend, jede unten mit drei viereckigen Lappen und mit Fransen besetzt; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit einem goldenen Sterne. ‑ Der Ursprung des Wappens wird in die Zeit der ersten russischen Alleinherrscher versetzt, es soll für die Eroberung zweier feindlichen Fahnen (Choragwie) verliehen sein. Dieses Wappen führen die ‑

Bykowski, Czarnobylski, Czerlenkowski, Hryckiewicz, Jelec, Knzita, Kocmierowski, Olizar, Worlowski.

 

Chrynicki. In rotem Felde ein gestürztes silbernes Hochkreuz, aus welchem oben ein silberner Angelhaken aufwächst, dessen zwei oben befindliche Spitzen nach unten gebrochen sind; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es wird als Ursprung des Wappens angegeben: Ein Ritter der auf Vorwacht war, fühlte sich vor jedem Oberfall um so sicherer, als das klare Wetter ihm freie Aussicht gewährte. Er stieg deshalb vom Pferde, hielt es mit der einen Hand und warf mit der andern eine Angel ins Wasser nach Fischen aus. Plötzlich wird er von einigen Tataren überfallen, er schwingt sich aber unerschrocken auf sein Pferd, schlägt einen der Feinde nieder und verjagt die andern, nimmt aber einen gefangen, den er seinem Hetman oder Fürsten zu­führte. Es wurde ihm für seine Unerschrockenheit und Tapferkeit dieses Wappen erteilt, das auch Weda (Angelhaken) genannt wird. Dasselbe führen die:

Chrynicki und Chyczewski.

 

Czaczowski

 

Cietrzew. In rotem Felde ein auf grünern Boden stehender, rechts gekehrter Birkhahn; Helmschmuck: ursprünglich ein Birkhahn, statt dessen später auch ein goldner, nach oben offener Halbmond, überhöht von zwei über einander stehenden goldnen Sternen. Es ist wohl durch die Berkhan aus Pommern eingeführt. Dasselbe führen die:

Berkau, Berkhan, Ketrzynski, Sikorski

 

Clementen. In Rot ein silberner wellenförmiger Querbalken (oder Fluss?), oben von zwei silbernen Rosen, unten von einer Rose begleitet; Helmschmuck: zwischen zwei Fahnen, auf jeder ein Kavalier­kreuz, eine silberne Rose an grünem Stiele mit vier Blättern. Sie nannten sich später Plemiecki.

 

 

Chadyn. ‑ Wappen: ein Löwe; Heimschmuck: drei Straussen­federn. Nannten sich Borzyskowski.

 

Chamyr (Chamir, Chamier). ‑ In silbernem Felde ein goldner Anker; Helmschmuck: das Auge Gottes. Zweige: Cieminski (änderten das Wappen: in Silber ein goldner Halbmond, darüber ein schwarzes Kreuz, rechts und links von je einem goldnen Sterne begleitet), Gliszczynski (W. Ksiezyc, in Blau der goldne Mond nach oben oder nach rechts geöffnet, von drei Sternen oben oder rechts begleitet; Helmschmuck: drei Straussenfedern; ‑ in einem Zweige auch. ein Pfeil; Helmschmuck: ein gestürzter Halbmond), Kaminski.

 

Chinan (Chinow). ‑ In Blau ein roter Balken, darüber drei goldne Sterne. Nannten sich Chinowski.

 

Chocewko. ‑ Nannten sich Palubicki.

 

Cieszyca. ‑ Ein Halbmond, darüber ein Hufeisen, rechts und links von je einem Stern begleitet. Zweige: Pieczynski, Wesierski.

 

Cisiewski (Ciszewski Betka). ‑ Schild rot‑schwarz geviert, ‑ohne Bild; Helmschmuck: Göttin der Gerechtigkeit mit Wagschale und Schwert.

 

Cyra (Cyra Milkowski).

 

Cyremberg. In silbernem Felde ein roter, einen grünen Hügel anspringender Hirsch; Helmschmuck. ein rotes Hirschgeweih,

 

Czarnolenski. ‑ In silbernem Felde eine quergelegte, schwarze Löwentatze, oben von zwei Sternen, unten von einem Stern begleitet.

 

Czarnota. ‑ Nahmen Wappen Lis an. Zweige: Bojarski, Wiezlinski.

 

Czastek. ‑ Zweig: Zalinski, wohl Wappen Doliwa, doch Helm­schmuck: drei Rosen zwischen zwei Jagdhörnern.

 

Czirzon (Cyrzon, Cyrson, Zirsam, Czyrson, Szyrsam). ‑ In Rot ein silberner Löwe, in der rechten Pranke ein blankes Schwert, in der linken eine große Krone haltend. Zweige: Dabrowski, Gustkowski (Gostkowski), Studzienski.

 

Choragwie

           

Cielatkowa.

In blauem Felde ein goldner, nach oben offener Halbmond, aus dessen unterer Mitte ein nach der rechten Schildesseite aufwärts gekehrtes Horn eines ebenfalls goldnen Halb­mondes hervorgeht; die drei Spitzen der Monde sind mit je einem goldnen Stern besetzt. Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es wird in den Gerichtsakten von Krakau von 1399 und 1426 beschrieben und Kucze genannt. Der Zuruf Cielatkowa dürfte wohl von dem Geschlechtsnamen Cielatko abzuleiten sein. Die Heimat dieses Geschlechts wird in der Wojewodschaft Sendomierz oder Sieradz vermutet. Dieses Wappen führen die:

Cielatko, Lyko, Orlewski.

 

Cielepele

 

Cletrzew

                                    

Ciolek.

In silbernem Felde ein rotes, großes Stierkalb mit Hörnern; Helmschmuck: ein gleiches Kalb halb aufwachsend. ‑Dieses Wappenbild führte schon der erste polnische Fürst Lech, ver­tauschte es aber gegen den weißen Adler. In den Gerichtsakten von Radorn von 1411 ist das Wappen beschrieben und Biala genannt. Als dieser Zuruf in Vergessenheit kam, wurde das Wappen nach dem Wappenbilde Ciolek (das Kalb) genannt. Es betrifft dies wohl ein altpolnisches Wappen. Ein Parallelwappen wurde aus Italien ein­geführt: Robert Vitellius aus Rom, der ein gleiches Wappen führte, wurde Erzbischof von Gnesen 972, starb 996. Ihm war sein Bruder Paulin nach Polen gefolgt, wo er sich niederließ, seinen Namen Vitellius in den polnischen Ciolek übersetzte, Stammvater der Familie Ciolek wurde. Das alte polnische und das aus Italien nach Polen ge­kommene lassen sich wohl nicht mehr unterscheiden. Das Wappen Ciolek führen die:

Bielinski, Borkowski, Brzeski, Bzicki, Cetys, Chadzynski, Chedzinski, Cielatko, Ciolek, Czarnoluski, Czuszulowici, Dobroniecki, Dobrzyniecki, Drzewicki, Eynild, Ewil, Gerlachowski, Gluski, Gorczyczewski, Goryszewski, Gutowski, Jarostawski, Jaszewski, Jazgarzewski, Jezowski, Kania, Klausgielowicz, Kornorowski, Korycki, Kossowski, Koszewski, Krzytowicz, Lipowiecki, Lipowski, Macieiowski, Malinowski, Ostrolecki, Pilecki, Podfilipski, Poniatowski, Poswinski, Powsinski, Szadurski, Wlostowski, Wolczynski, Woinicki, Zaleski, Zalecki, Zardecki, Zelechowski, Zielinski, Zulinski, Zylinski.

 

Cjocimirski

 

Czerwnia. ‑ Ein schwarzer, viereckiger Schild ohne Bild in rotem Felde; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es wurde einem polnischen Ritter, der mit seinem Schilde in der blutigen Schlacht von Grunwald 1410 gegen die Ordensritter seine Kraft bewies, von König Jagiello erteilt und Czerwnia (wohl von czerwienid, blutrot werden) genannt. Dasselbe führen die:

Czerwiakowski, Czulicki, Szeczypywo.

 

Czaplicki. Schild silbern‑blau gespalten, vorn drei rote Kreuze über einander, links kein Bild; Helmschmuck: ein wachsender silberner Hirsch.

 

Czasza

 

Czawia

 

Czerwina     

 

Czetwertynski. Sie führen zwei Wappen, das eine ist das ur­sprüngliche Wappen der russischen Alleinherrscher, von denen sie ab­stammen: in Rot auf nacktem, ungesatteltem, weißen Pferde ein nackter Jüngling, der einen auf grünem Boden liegenden schwarzen Drachen mit einem Speere durchbohrt. ‑ Als sie 1569 dem polnischen Reiche angehörten, wo ihnen der Fürstentitel genehmigt wurde, nahmen sie zu diesem Stammwappen auch noch das etwas veränderte Wappen Korybut an: in rotem Felde ein goldner Stern, über welchem ein silberner gestürzter Halbmond), in weichen oben zwei Schwerter bis zur Hälfte versenkt sind. Über jedem der Wappen ein Fürstenhut.

 

Czewa

 

Czwalina

 

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Werner Zurek & Cunow Martin
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