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Verzeichnis - D

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Dab. In rotem Felde ein junger mit Wurzeln ver­sehener Eichenstamm (dab) der sich in der Mitte, wo er auf jeder Seite ein grünes Blatt hat, in drei Äste spaltet, von denen jeder in einer goldnen Eichel endet; Helmschmuck: ein gleicher Eichbaum, doch ohne Wurzel. Stamm‑ und Wappennamen Dab bezeichnen also gleichzeitig das Wappenbild. Das Wappen war schon um 1340 bekannt; es wird geführt von den:

Achler, Adamczowski, Biskupski, Dab, Dzieriek, Jachowicz, Korzelinski, Kulminski, Skirmunt, Szewinski, Worcel, Zborowski, Zelslawski, Zolad.

Es führen jedoch die Jachowicz in rot‑schwarz geteiltem Schilde einen goldnen Ring, besetzt mit drei goldnen Eicheln.

           

Dabrowa.

In blauem Felde ein silbernes, nach unten offenes Hufeisen, das oben und an jedem Stollen mit je einem goldnen Kavalierkreuz besetzt ist; Helmschmuck: ein Geierflügel, schrägelinks von unten nach oben von einem silbernen Pfeil durchschossen. Dieses Wappen ist eine Vermehrung und Umänderung des W. Pobog und war schon in ältesten Zeiten in Masowien bekannt. Über den Ursprung desselben wird gesagt: Zahlreich war der Feind, die Jazdzwinger, Pod­lachier, Litauer und Preußen, in Masowien verwüstend eingefallen. Zur Abwehr sammelte sich der Adel einiger Kreise schnell zusammen, doch, da er dem Feinde an Zahl sehr unterlegen war, so wagte der Führer nicht sofort den Kampf, sondern lagerte unweit der Grenze bei Dabrowa, um eine günstige Gelegenheit abzuwarten. Dieses Lager bemerkte der Feind, überfiel es und zerstreute die Polen. Ein Ritter des Wappens Pobog wollte diese Schmach nicht dulden, wendete sein Pferd und sprengte in den Feind, um sich durchzuschlagen, tötete auch mehrere Gegner. Dieses gewahrten die Polen, eilten ihm zur Hilfe und es wurde der Feind zurückgeschlagen. Zum Andenken, daß zwei Ab­teilungen der Feinde des Heiligen Kreuzes besiegt worden waren, nahm der Ritter Pobog zu seinem Wappen noch zwei Kreuze hinzu, Der Helmschmuck mag die Bedeutung haben: der Geier, welcher auf den Schlachtfeldern die Leichen aufsucht, galt in alten Zeiten als ein schlechtes Vorzeichen, sobald er sich vor dem Kampfe über dem Heere zeigte; es hatte sich solch ein schlechter Vorbote auch hier den Polen gezeigt, war aber durch Pobog durch einen glücklichen Schuss getötet worden, wodurch die Zuversicht der Polen gehoben und der' ,Sieg errungen wurde. Von dem Orte Dabrowa führt das Wappen

seinen Namen. Dasselbe führen die:

Bialoskorski, Bialy, Boczkowski, Boguta, Budzynski, Chociwski, Ciechanowiecki, Czechanski, Dabrowa, Dabrowicz, Dabrowny, Dabrowski, Damiecki, Drocieski, Garlinski, Glodowski, Glotkowski, Grodkowski, Gromacki, Jablonski, Jaczynski, Jakimowicz, Januszewski, Jarzebinski, Jazdowski, Karag, Karasinski, Karniowski, Karniski, Kiszka, Kobuszowski, Kobylinski, Koc, Kocowski, Koldras, Kostka, Laskowski, Lauxmin, Lepkowski, Mikoszewski, Mlodzianowski, Morawski, Mozerka, Mroczek, Napierski, Obidzinski, Pagowski, Plodownicki, Podjaski, Podolec, Porzecki, Purzycki, Rostkowski, Ruminski, Rzechowski, Secyminski, Siemienski, Sierzpowski, Sierzputowski, Smolechowski, Strumilo, Szostak, Tabecki, Talko, Tyrnowski, Waldowski, Wdziek, Zalkowski, Zelkowski, Zgierski, Zukowski.

 

Dabrowski

 

Dalibor. Schild rot ‑ gold gespalten, rechts drei silberne Münzen, zu 2 und 1 gestellt, links ein an den Spalt gelehnter halber, schwarzer Adler; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Aus Schlesien.

 

Deboli. In Silber zwei aufrechte, nach innen gekehrte goldne Löwen, welche einen blauen Kirchenleuchter halten. Sie stammen aus Frankreich, wo sie de Beaulieu hießen, erhielten 1662 das polnische Indigenat.

 

Dolaczko. Ein nach links gekehrter Ritter, in der rechten Hand eine brennende Lunte haltend, in rotem Felde. Stammen aus Sieben­bürgen, erhielten 1580 das polnische Indigenat.

 

Dolszkiewicz. In Rot zwei gekreuzte Säbel, mit den Spitzen nach oben gerichtet, der eine mit, der andere ohne Bügel, begleitet rechts von einem goldnen Stern, links von einem nach auswärts geöffneten Halbmonde. Erhielten 1661 den polnischen Adel.

 

Domagolicz. Schild rot‑schwarz geteilt, unten und oben ein goldner Siegelring, aus dem oberen zwei grüne, nach den Seiten herab­gebogene Eicheln hervorgehend, aus dem unteren eine Eichel gerade hervorragend; Helmschmuck: zwischen zwei rot‑schwarz übereck geteilten Büffelhörnern eine grüne Staude mit zwei grünen Blättern und oben drei Eicheln. Erhielten 1642 den polnischen Adel.

 

Donat. In Gold ein aus einer in dem rechten Obereck befind­lichen, blauen Wolke hervorkommender, links gekehrter, schwarz geharnischter Arm, der ein rotes Herz in seiner Faust hält. Erhielten 1662 den polnischen Adel.

 

Donhoff. In Silber ein Eberkopf; Helmschmuck: ein halb aufwachsender Eber. Aus Liefland.

 

Dzianott. In Blau auf grünem Boden eine rote Mauer mit offenem Tor und mit fünf gezinnten Türmen, auf dem größeren mittleren ein schwarzer doppelköpfiger Adler mit goldnem Schein um den Köpfen; Helmschmuck: ein gleicher Adler. Aus Italien, erhielten 1663 das polnischen Indigenat.

 

Damirke. ‑ Nannten sich Dabrowski.

 

Damnos. ‑ Nannten sich Dabrowski.

 

Dargusz (Dargupsch). ‑ Schild schrägerechts geteilt, unten schräge­rechts blau‑silbern geschacht, oben in Rot ein aufwachsender ‑goldner Löwe

 

Darzen (Darsen, Darsicke, Daisen, Darzyk, Dorzyn). ‑ Schild rot­grün schrägerechts geteilt, oben ein wachsender goldner Löwe; Helm­schmuck: ein Halbmond, darüber drei goldne Sterne. Zweige: Cieminski, Dorzynski, Rekowski, Studzinski.

Debicz. Drei, mit den Stielen fächerartig zusammenstehende Lanzen; Helmschmuck: drei gleiche Lanzen.

 

Dederkalo. In goldnem Felde ein schwarzes Schächerkreuz, dessen unterer Balken auf einem kurzen Querbalken steht; Helmschmuck: drei Straußenfedern.

Denis. ‑ In blauem Felde ein auf einem goldnen Sterne stehen­des Hochkreuz; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Denisko, Deniszewicz, Dmowski, Kasztuski, Kolyszko.

 

Druck. In Rot ein gestürztes Schwert, das rechts und links von je zwei silbernen Halbmonden (also im Ganzen vier) begleitet ist, von denen die oberen gestürzt sind, die Spitzen der Monde sich also zugekehrt sind. Anstatt des Helmes und der Krone ein Fürstenhut, über dem sechs Straußenfedern. Es wird von ehemaligen russischen Fürstenfamilien geführt, von den:

Drucki, Horski, Lubecki, Ojezierski, Ozierecki, Prychabski, Sokolinski, Tolozynski.

 

Dulicz. In Rot ein starker halber goldner Ring, nach unten offen, auf dem der Buchstabe T. steht; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Es wird angegeben, daß dieses Wappen den Dulicz verliehen worden sei, der Ring ein Zeichen der Treue sein solle und der große griechische Buchstabe Tau, oder ein Kreuz in dieser Form, eine An­deutung sei, daß sie zur griechischen Kirche gehörten. Es wird das Wappenbild aber oft al * s ein Anker (Kotwica) angesehen und deshalb auch wohl Kotwica genannt. Dieses Wappen führen die:

Dulicz, Duligow, Dwernicki, Juraha.

 

Depka.  (Wappen Ksiezyc). Zweige: Lipinski, Prondzynski

 

Domaros (Domarus, Damarus, Domarath, Dommer). ‑ Wappen Ksiezyc, doch nur zwei Sterne nebeneinander über dem Monde. Zweige: Chosnicki , Dabrowski, Niepoczolowski.

 

Doregowski (Beiname: Gleissen). ‑ In Rot zwei goldne, kreuz­weise mit den Mundstücken nach unten und nach innen gelegte Jagdhörner; Helmschmuck: ein mit Mund‑ und Schalloch nach oben gekehrtes Jagdhorn.

 

Drywa. ‑ Zweige: Borucki, Zakrzewski (Wappen Brochwicz).

 

Dulak (Dullak). ‑ Wappen Ksiezyc, der Mond nach rechts geöffnet, von den drei Sternen rechts begleitet; Zweige: Plachecki, Wesierski (Wappen Leliwa).

 

Dunajec. ‑ D. Gliszczynski.

 

Dzieiol, Wappen. ‑ In Blau ein auf einem Baumstubben sitzender Specht; Helmschmuck: der Specht (dzieczol). Dasselbe führen die:

Dziecielski (Diezelski, Dzengelski, Ziezelski), Kliezkowski, Persa, Poggentow, Setzke, Stawicki.

 

Dangiel. In grünem Felde ein silberner Querbalken, belegt mit zwei goldnen Weinblättern; Heimschmuck: drei Straußenfedern. Es wurde 1498 von Wladyslaw, König von Böhmen und Ungarn, einem Ungarn Dangiel erteilt, dessen Sohn nach der Wojewodschaft Krakau übersiedelte und dort verblieb. Dasselbe führen die:

Dangiel und Danielecki.

 

Deben. Schild gespalten und fünfmal von Silber und Blau mit verwechselten Farben quergeteilt; Helmschmuck: zwei Büffelhörner, gewechselt silbern‑blau geteilt. Sie nannten sich auch Samplawski.

 

Demuth. In silbernem Felde ein roter Lattenzaun, auf dem ein Rabe steht; Helmschmuck: der Rabe zwischen zwei Büffelhörnern.

 

Deppen. In Blau ein schrägerechts liegender Baumstamm, oben mit drei, unten mit zwei grünen Blättern; Helmschmuck: ein Hirschkopf, zwischen dem Geweih die Schildfigur.

 

Dieben. In goldnem Felde ein Baumstamm mit drei Ästen; Helmschmuck: ein Busch silberner, nach rechts gekrümmter Hahnen­federn. Oder auch: der Schild durch einen silbernen, schrägerechten, abgekürzten Zinnenbalken von Gold und Schwarz geteilt; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Auch Diban, Dieban, Dieband, Diebes, Diewen, Dywan und Diebowski geschrieben.

 

Diehle. In Blau ein silberner, aus einer Krone aufwachsender Hirsch mit goldnem Halsbande; Heimschmuck: der Hirsch wachsend. Oder auch: in Silber drei abgehauene, geästete Baumstämme (anstatt dieser auch wohl drei Schwerter); Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit zwei gekreuzten Baumstämmen. Auch Diehlon und Dhele geschrieben.

 

Dietz. Mehrfach geändert: in rot‑blau geteiltem Schilde ein Messer, dann eine Sense, dann in rot ‑ silber geteiltem Schilde ein doppelköpfiger Adler, mit gewechselten Farben. Ein Zweig nahm das Wappen Topor an, nannte sich Decius.

 

Dobenek. In blauem Felde ein roter Kardinalshut mit herunter­hängenden Schnüren und Quasten; Helmschmuck: ein gleicher Hut mit kurzem, schwarzen Reiberbusch.

 

Donau (Dohna). In Blau zwei silberne, siebenendige Hirsch­hörner, die sich mit den Kronenenden unten kreuzen; Helmschmuck: eine wachsende, gekrönte Jungfrau mit offenem Haar, in langem, blauen Gewande, zwischen zwei silbernen Hirschhörnern, die sie mit den Händen hält.

 

Drangwitz (Trankwicz.) In rotem Felde zwei dreieckige, silberne, neben einander stehende Steigbügel, die an einem schwarzen, durch einen silbernen Ring gezogenen Riemen hängen; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Das Wappen führen auch die Wambkowski.

 

Drozdowski. In silbernem Felde drei rote rechte Schrägebalken; Helmschmuck: ein wachsender, linksgekehrter Hirsch zwischen zwei Büffelhörnern.

 

Dzierzinski. In Gold ein blaues, nach unten offenes Hufeisen, das ein blaues Kavalierkreuz einschließt; Helmschmuck: zwei goldne, je mit zwei roten Querbalken belegte Büffelhörner.

 

Debno.

In rotem Felde ein silbernes, fast den ganzen Schild überziehendes, aber schwebendes Balkenkreuz, unten links be­gleitet von einem kleinen Abdank - Zeichen; Helmschmuck: zwischen zwei Büffelhörnern ein goldnes Kirchenkreuz. Über den Ursprung wird gesagt: Als die Tataren 1240 Polen überfielen, plünderten sie auch das Kloster zum Heiligen Kreuze auf Lysa gora bei Sendomierz, aus welchem sie ein reich in Gold und Steinen eingefasstes Stück Holz des heiligen Kreuzes mitnahmen. Als nun die Tatarei durch unglückliche Naturereignisse und Krankheiten heimgesucht wurde und der Chan mit seinen Großen in Beratung über die Ursache dieser Heimsuchungen trat, wurde die Meinung geäußert, daß der Christen­gott die Wegnahme dieses Kreuzes räche, daß man dieses zurück­geben möge. Der Chan entschloss sich hierzu und wählte zum Überbringer einen in tatarischer Gefangenschaft befindlichen Polen Dembrot und eine ebenfalls gefangene Polin vom Stamme Abdank. Als diese die heilige Reliquie nach der Heimat zum Könige brachten, von dem sie dann dem Kloster wieder zugestellt wurde, erhielt Dembrot vom Könige das Schloss Debno mit weiten Gütern und das Kreuz als Wappen. Dembrot vermählte sich mit der ihn begleitenden Jungfrau und nahm deren Wappen als Nebenfigur in das seine auf. Dieses wurde nach dem Schlosse Debno genannt. Dieses Debno lag wohl im Kreise Nowotarg Jetzt Neumarkt am Dunajec. ‑ Es wird dann aber auch wieder gesagt, daß Dembrot ein Gefangener der Skythen gewesen sei. Es würde sich auch die Jahreszahl verschieben müssen, da das Wappen schon 1178 bekannt war. Dieses Wappen führen die:

Bidzinski, Bochotnicki, Bochotrycki, Boczarski, Borowiecki, Brodzieniec, Cie­minski, Czayka, Czaykowski, Czermienski, Czerminski, Czyrninski, Debinski, Dernbrot Gemborzewski, Glowacz, Gologorski, Goworzynski, Hnatkowski, Karzel, Koreywa, Krzyianowski, Mielinski, Natkowski, Olegnicki, Pekostawski, Piekarski, Pinczowski, Potworowski, Pozowski, Siemienski, Sieninski, Siennicki, Siennowski, Skronski, Stanski, Starnawski, Stojewski, Sulimowski, Zyra.

 

Deborog. In grünem, mitunter auch blauem Felde ein Eichen­stubben, aus dessen Mitte ein Hirschgeweih herausragt; Helmschmuck: fünf Straussenfedern. ‑ König Zygmunt August verlieh dieses Wappen 1562 seinem Jägermeister Stanislaw Bylczynski, aus dem Kreise Grodno, der während einer Jagd einen Eichenstamm mit eingewachsenem Hirschgeweih gefunden und dem Könige verehrt hatte. Dasselbe, auch Duboroch genannt, führen die: Bylczynski.

 

Dekaloga

 

Denis

 

Deszpot

 

Dolega.

In blauem Felde ein silbernes, nach unten geöffnetes Hufeisen, oben besetzt mit einem goldnen Kavalierkreuz, in der Öffnung des Hufeisens ein silberner gestürzter Pfeil, dessen Spitze, hervorragt; Helmschmuck: ein GeierflügeI, von links nach rechts von einem' silbernen Pfeil durchschossen. Über den Ursprung des Wappens wird angeführt: In dem Kriege des Königs Boleslaw Krzywousty (1102‑1139) gegen die Preußen schoss ein Ritter Dolega des Wappens Pobog aus einem Hinterhalte so glücklich, daß er den Führer der Preußen vom Pferde tötete, dessen bestürzte Leute dann von den Polen mit Erfolg überfallen wurden. Als Belohnung erhielt Dolega zu seinem Wappen Pobog den Pfeil, und das neue Wappen wurde nach ihm genannt. Dasselbe führen die:

Babicki, Baczewski, Bartnicki, Bielski, Bogaszycki, Boreyka, Borsa, Brudzewski, Burczak, Burnak, Bychawsky, Carnevalli, Chodacki, Chodakowski, Ciernniewski, Cieszkowski, Czyganski, Gzyndacki, Dabrowski, Dluiniewski, Dminski, Dobrzykowski, Dolega, Dolegowski Domniewski, Dusinkiewicz, Dziedzicki, Dziubinski, Dziublewski, Erninowicz, Gajewnicki, Galemski, Gizinski, Gorecki, Grabianka, Grabowski, Grabski, Grzebski, Gzowski, Jarmult, Jasienski, Jastrzebski, Jerzmanowski, Jurgielewski, Kalicki, Karnienski, Karniewski, Kawiecki, Kliczewski, Kobiernicki, Koblinski, Komorowski, Kossowski, Kostkowski, Koszkowski, Kowalewski, Kozierowski, Kretkowski, Kretowicz, Krusinski, Krzymuski, Kubalski, Kuberski, Kurklanski, Kutklanski, Lamparski, Lasocki, Laszany, Leski, Lewandowski, Luboradzki, Laczynski, Lukowski, Makowiecki, Mazo­wiecki, Mdzewski, Melitz, Mlicki, Mohylowski, Monstwij, Monstwild, Mostowski, Mycielski, Mysliborski, Nalepinski, Narzymski, Nestorowicz, Niesulowski, Niewiadoniski, Niski, Nitostawski, Nosarzewski, Olszowski, Osiecki, Ossowski, Ostrowicki, Otocki, Owidzki, Piskorek, Piskorski, Podlewski, Podyminski, Proniewicz, Radzimin, Radzirnowski, Radziwilowicz, Rogcieski, Roszkowski, Rusienski, Rycharski, Rykas­zewski, Secernski, Sierakowski, Sklotowski, Skwarski, Stucki, Sluzowiecki, Sobiejuski, Sobierayski, Sobinski, Sobocki, Srebrowski, Srzenski, Starozrebski, Sutocki, Swieto­chowski, Szarszewski, Szczepanski, Szczerbinski, Szczutowski, Szczytowski, Szeptycki, Szornel, Szyrma, Szyszka, Tochman, Topczewski, Trupelski, Trzcinski, Turski, Ulinski, Werminski, Wierzbowski, Witkowicki, Wrzosek, Wypczynski, Wysocki, Zabienski, Zakrzewski, Zaleski, Zeleski, Zelewski, Zieleniewski.

Es führen die Sierakowski das Feld rot.

 

 

Doliwa.

In blauem Felde ein silberner, linker Schräge­balken, belegt mit drei roten vierblättrigen Rosen; ‑ Helmschmuck: zwischen zwei Elephantenrüsseln drei rote Rosen pfahlweise gestellt. Einige Familien führen das Feld rot. Über den Ursprung wird gesagt: Die Polen hatten erfahren, daß die Jazdzwinger sich des Schlosses Liw in Masowien bemächtigen wollten und hatten sich in der Nähe desselben in Hinterhalt gelegt. Der Feind, der von Anwesenheit der Polen nichts wusste, sich auf der andern Seite des Schlosses gelagert hatte, schickte Einen zur Kundschaft vor. Diesen bemerkte ein Ritter des Wappens Poraj und näherte sich ihm. Im Gespräch wusste er ihn in dem Glauben zu erhalten, daß er Befehlshaber in Liw sei, und ging anscheinend auf den Vorschlag des Jazdzwinger ein, seinem Fürsten gegen hohe Entschädigung zur Einnahme von Liw behilflich zu sein, begab sich auch in das feindliche Lager, um mit dem Fürsten selber das nähere zu besprechen, der ihm nach Erfolg reiche Geschenke und Ehren verhieß. Der polnische Ritter bezeichnete dem Fürsten Zeit und Ort zur Aufstellung seiner Kräfte, während er für Öffnung der Tore sorgen würde. Der Pole begab sich darauf zurück, teilte seinem Hetman die Verabredung mit. Dieser ließ, sobald der Feind an den Ort gerückt war, diesen umzingeln. Ein unerwarteter Angriff von allen Seiten überraschte die Jazdzwinger, die teils flohen, teils der polnischen Waffe erlagen. Für seine Tat erhielt der Ritter von dem Könige dieses Wappen: zu der Rose, die der Ritter im Wappen Poraj bereits führte, wurden zwei Rosen noch hinzugefügt und auf einen Balken gesetzt, der den Weg bedeuten sollte, auf welchen der Ritter zwei Parteien, Feind und Freund, zur Erlangung des Sieges geführt hatte. Dieser Weg führte do Liwa (nach Liw), deshalb wurde das Wappen Doliwa genannt. Es ist die Zeit nicht angegeben, doch war das Wappen schon 1099 bekannt. Dasselbe führen die:

Andruchowicz, Andruszewicz, Badowski, Balcerowicz, Berith, Bieniacki, Blotnicki, Bobrownicki, Bogdanski, Borna, Boruchowski, Brzezinski, Chanowski, Ciecholewski, Cieleski, Ciemierzynski, Czindalski, Daniewicz, Debinski, Dier, Dobiesz, Dobrot, Dobrowolski, Dobrucki, Doliwa, Drabsth, Drobot, Duniewicz, Dzieczenski, Dzik, Falkowski, Gezek, Glazejewski, Glazowski, Glebocki, Gojski, Gonsecki, Gorski, Gorzycki, Goscinski, Gozdowski, Gozdzecki, Gozdzki, Gozirnirski, Grajewski, Graniewski, Guzowski, Iraszewski, Iruszewicz, Jamiolkowski, Janski, Jelitko, Jemiolkowski, Kadlubicki, Kadlubski, Kleczkowski, Klichowski, Kloczowski, Knot, Kopacz, Kosinski, Koszczyc, Koszernbar, Kot, Kozuchowski, Kruszecki, Langenau, Lipski, Lubienski, Lutko, Lukomski, Lyszkowski, Machwicz, Miloslawski, Mleczko, Moraczewski, Naczko, Naszyniec, Natko, Noswicki, Nowomiejski, Ochimowski, Olszynski Paszek, Pepowski, Podleski, Porzecki, Przekuleja, Purzycki, Radecki, Rozrazewski, Rozycki, Rykalski, Rykowski, Rzeszowski, Sadkowski, Sawinski, Sicinski, Sielnicki, Siemakowski, Silnicki, Skapski, Skarbek, Skawinski, Slesinski, Smolinski, Sobocki, Sokolowski, Sreczkowski, Stapczewski, Starzynski, Stepczenski, Stepski, Strawinski, Stronski, Suski, Syruc, Szczynski, Teuto, Trzecki, Wlodkowski, Wolski, Wrzebski, Zacharzewski, Zakrzewski, Zalchocki, Zaleski, Zelecki, Zembrzuski, Zielecki, Zielinski, Zydowski.

 

Donhoff

 

Drobysz

 

Drobysz. In Rot ein silbernes Zeichen wie ein h, das von einem silbernen gefiederten Pfeile am oberen Ende von links nach rechts durchstochen ist, rechts vor der Pfeilspitze ein goldener Stern, ein zweiter Stern links neben dem Wappenbilde; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die: Drobysz.

 

 

Drogomir.

Drei silberne, gepanzerte und gespornte, im Knie gebogene Beine, mit den Schenkelabschnitten in der Mitte des roten Feldes zusammenstoßend; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Ober den Ursprung wird angegeben: Einem Ritter Drogomir wurden in der Schlacht gegen die Deutschen auf dem Hundsfelde 1109, in der er selbst gefochten hatte, zwei Söhne erschlagen, drei blieben leben, aber schwer verwundet, einem jeden musste ein Bein abge­nommen werden. Als dann nach der Schlacht der König Boleslaw III. die Verwundeten sah, gab er dem betrübten Vater nicht nur weite Güter, sondern auch dieses Wappen. Dann wird aber wieder gesagt, daß dieses Wappen kein verliehenes sei, sondern ursprünglich den Zuruf und Namen Borzym gehabt habe. Dasselbe führen die:

Drogomir, Gorsicki, Kikut, Kulikowski, Latoslawski, Niesten, Potrykowski, Ramotowski, Romatowski, Rometowski, Sadowski, Uszak.

 

Drogoslaw.

In rotem Felde ein silberner, nach unten geöffneter halber Ring, oben besetzt mit einem silbernen gefiederten, mit der Spitze nach oben gerichteten Pfeil; Helmschmuck: fünf oder drei Straußenfedern. Es gleicht dieses Wappen dem Wappen Ogonczyk und wird mit diesem oft verwechselt. Es wurde um 1333 aus Schlesien von einem Ritter Drogoslaw eingeführt, der sich in Großpolen niederließ. Einem Vorfahren desselben soll dieses, nach ihm benannte Wappen verliehen worden sein, weil er, von dem Feinde ganz einge­schlossen, wie in einem Ringe, mit seinem Schwerte sich mutig einen Ausgang bahnte, den Ring also durchbrach. Dasselbe führen die:

Bakowinski, Bartoszewski, Buchowiecki, Bukowiecki, Bukowinski, Chelstowski, Czaplinski, Czieniowski, Dabrowski, Gorzycki, Herstopski, Kuszel, Laskowski, Pierzcien, Romankiewicz, Rdultowski, Skorzewski, Srzemski, Tolwinski, Truskowicz, Truszko, Truszkowski, Wieckowski.

 

Druck

 

Druzyna.

In goldenem Felde ein silberner, in Form eines umgekehrten S fließender, schwebender Fluss; Helmschmuck: 2 Jagdhörner (Elephanten‑Rüssel). Das Wappenbild wurde früher auch Krzywasn (wohl von Krzywa S = krummes S) genannt, sein Zuruf war Druzyna, und zwar nach dem Flüsschen Druzyna, das neben dem Flüsschen Srenlawa zur Weiches fließt. Es veränderte sich das Wappen später in das Wappen Sreniawa. Die Heimat des Geschlechts Druzyna, das später Sreniawa hieß, ist wohl in der Wojewodschaft Krakau. Dieses Wappen wird noch von einigen Familien geführt, die sich aber zum Wappen Sreniawa rechnen.

 

Drya.

In goldenem Felde ein roter, linker Schräge­balken, belegt mit drei silbernen, viereckig in Gold gefassten Edel­steinen; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Der Name Drya be­deutet das Wappenbild, ist aus trzy (drei, nämlich Edelsteine) ent­standen. Es ist das Wappen ein eingeführtes, man sagt aus Böhmen, richtiger wohl aus Burgund. Als erste Ansiedlung in Polen gelten die Dörfer Lubrze, Klebowo, Widzim usw. an der Westgrenze Großpolens. Ein Zweig des Geschlechtes, Mutyna genannt, hatte sich schon im 13. Jahrh. an dem Einfluss des Dunajec in die Weichsel nieder­gelassen. Nach demselben wird das Wappen auch Mutyna genannt. Dasselbe führen die:

Borysowicz, Borzejowski, Boiejowski, Chlapowski, Czyiewicz, Czyiewski, Drya, Dryniakiewicz, Dryon, Dyament, Dyamentowski, Dziechtarski, Dziembinski, Estka, Gablinski, Galezki, Gorecki, Grabienski, Grodziecki, Jenicz, Kiszewski, Kopydlowski, Kozaryn, Krepsztul, Kwinta, Lisiecki, Lisiewski, Lukornski, Modlibowski, Modliszewski, Mroczynski, Mutyna, Orzelski, Osiecki, Radecki, Rudzicki, Runowski, Siaski, Tawtygierd, Tomicki, Trambczynski, Troynik, Wysocki, Zernicki.

Es führen die Osiecki einen rechten Schrägebalken, die Steine grün, golden gefasst.

 

Drzewica.

In blauem Felde ein goldener, nach oben offener Halbmond, oben und unten begleitet von je einem goldenen, sechseckigen Sterne; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Über den Ursprung des Wappens Wird gesagt: Arkadius, ein Ausländer, leistete unter dem Fürsten von Sieradz, Czarny Leszek, Kriegsdienste. Gegen die das Land um 1282 verheerenden Litauer als Vorhut entsendet, bemerkte er dieselben sorglos umherstreifen. Mit den ihm anvertrauten Leuten warf er sich auf dieselben mit Erfolg, beschäftigte diese, die mit Beute beladen waren, so lange bis die nachrückenden Polen, denen er Kenntnis hatte geben lassen, sich auf die Feinde warfen und deren viele niedermachen konnten. Zum Lohn für diese Tat erhielt Arkadius von dem Fürsten außer Landbesitz dieses Wappen, das nach dem im Kreise Opoczno gelegenen Dorfe Drzewica, wo dies Ereignis stattgefunden hat, genannt wird. ‑ Anstatt des Arkadius wird diese Tat aber auch einem Ritter Prokop aus Drzewica zugeschrieben, der einen Stern im Wappen führte, zu demselben die Vermehrung durch Stern und Halbmond erhielt. Dasselbe führen die:

Chmielinski, Czapiewski, Demrik, Dobrowolski, Drzewicki, Duchnowski, Gostkowski, Gostomski, Gran, Jez, Kadlubowski, Kieselewski, Kistowski, Lugowski, Marcinkowski, Mikulowski, Mniszkowski, Pasz, Poplawski, Protaszewicz, Sierzchowski, Skorka, Sokolowski, Stokowski, Wasilewski, Zajaczkowski, Zychcki, Zychecki.

 

Duboroch

 

Dulicz

 

Dzialosza    

 

Dzialosza. In rotem Felde neben einander ein Hirsch­horn rechts und ein Geierflügel links; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Als Ursprung des Wappens wird angegeben: Als König Boleslaw III., 1102‑39, mit seinen Rittern auf der Jagd war und zuerst ein Hirsch aufgetrieben wurde, eilte diesem ein Ritter Dzialosza auf schnellem Pferde nach, holte ihn ein, fasste ihn beim Horn und hielt dieses so fest, daß es abbrach; das Horn brachte und schenkte er dem Könige. An demselben Tage gelang es diesem Dzialosza einen Geier, nach welchem er in Gegenwart des Königs seinen Streitkolben warf, so glücklich zu treffen, daß er ihm den Flügel zerschlug, ihn darauf fing. Zum Gedächtnis erhielt er von dem Könige dieses Wappen, das seinen Namen führt. Die Heimat der Dzialosza war wohl das Land Wielun, wo zwei Dörfer Dzialoszyn liegen. Das Wappen führen die:

Bolko, Bredicki, Burzkowski, Cyryna, Dowgialo, Eytmin, Gielgud, Hincza, Jastroniski, Kokolusza, Kokutowicz, Krummensee, Kukulkowicz, Nadobny, Nassadel, Pietkowicz, Ratult, Ratulkowski, Rogowski, Rokuzowski, Salisz, Stanczewicz, Szybinski, Wolczan, Wolczek.

Es führen die Dowgialo in rot‑silbern gespaltenem Schilde das Hirschhorn silbern, den Flügel schwarz.

 

Dzieciol

 

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Werner Zurek & Cunow Martin
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