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h. = herb = Wappen, h. własny
= eigenes Wappen,
Falisz (Fallis, Falisz
Dabrowski).
Farensbach. In silbernem
Felde zwei voreinander stehende rote Mauern, jede mit vier Zinnen, unter denen
eine goldne Gesimslinie, die hintere Mauer ragt über der unteren um zwei
Ziegelreihen hervor; Helmschmuck: zwischen einem schwarzen Adlerflug ein
aufwachsender Mann mit großem Schnurrbart, blauem, zugeknöpften Waffenrock, die
Hände hinter dem Rücken haltend, auf dem Kopfe einen silbernen, rot
aufgeschlagenen Kolpack mit roter Troddel. Stammen vom Rhein, erhielten 1588 das
polnische Indigenat. Dieses Wappen führen auch die. Felker.
Fegesak (auch
Vegesack geschrieben. Schild geteilt, oben in Rot ein aufwachsender, goldner
Löwe, unten, ebenfalls in Rot auf grünem Rasen zwei mit den grünen Stengeln sich
kreuzende blaue Blumen. Erhielten 1597 unter Anerkennung des Adels als
Vermehrung des Wappens: in gespaltenem Schilde, in welchem das Stammwappen, wie
oben, in das linke Feld gesetzt wurde, rechts in Blau ein grünbekränzter wilder
Mann, in der rechten Hand einen runden Klöpfel, in der linken einen kleinen Sack
haltend; Helmschmuck: wachsender Löwe.
Fihauser. Schild quadriert, in dem ersten und
vierten schwarzen Felde auf einer auf grünem Boden stehenden Tonne ein
silberner, auffliegender Reiher, im zweiten und dritten goldnen Felde je drei
rote Kugeln; Helmschmuck ‑ ein gleicher Reiher auf der Tonne zwischen zwei
Büffelhörnern, das rechte rot‑golden, das linke gold‑schwarz geteilt, jedes in
der unteren Hälfte mit den drei Kugeln belegt. Sie stammen aus Deutschland,
erhielten 1633 das polnische Indigenat.
Flemming. In Blau ein auf
den Hinterfüßen stehender Wolf mit hochgehobener Rute, in den Vorderklauen ein
kleines, gezähntes rotes Rad haltend; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Aus
Deutschland.
Fogelweder. In Blau ein
schrägerechts gelegter roter Balken (oder Rittergürtel?), belegt mit vier
goldnen Sternen; Helmschmuck: ein bis zu den Knien aufwachsender Mann in langem
Gewande, ohne Kopfbedeckung, mit dem Sternen‑Gürtel über der Brust belegt, die
rechte Hand in die Seite gestützt, auf der erhobenen linken ein sitzender
Habicht. Sie stammen aus Deutschland, erhielten 1589 den polnischen Adel.
Felstow (Velstow,
Valstowe, Samke).
Finecke (Finik). ‑ Zweig:
D4browski.
Fisz (Fiszk, Fiszka,
Fiske, Fisch, Fischer). ‑ Schild silbern‑blau gespalten, rechts drei
übereinander gestellte, die Spitze nach links kehrende, goldne Pfeile, über
denselben ein goldner Stern, links zwei goldne Sterne übereinander, über
denselben ein silberner Halbmond, Zweige: Zancke, Fiszka Borzyszkowski (in Rot
ein nach oben geöffneter Halbmond, überhöht von einem aufrechten, oder auch wohl
gestürzten Pfeile, der von zwei Sternen begleitet ist).
Fisz (Fisch, Fischer). ‑
Schild silbern‑blau gespalten, rechts eine aufrechte rote Schlange, links drei
silberne Karauschen untereinander; Helmschmuck: eine Meerjungfer mit einem Anker
in der rechten Hand.
Freza (Fryza, Fresa,
Frese). ‑ In Blau ein silberner Helm mit drei silbernen, je auf einer roten
Kugel stehenden Straussenfedern geziert; Helmschmuck: drei Straussenfedern auf
gleichen Kugeln.
Zweig:
Strzebielinski.
Falken. In blauem Felde
ein fliegender, silberner Falke, der eine wilde Taube in den Fängen hält;
Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Dieses Wappen, das auch Golabek und Haubicki
genannt wird, führen die:
Falken, Haubicki, Pet,
Plachecki.
Falkenhan (Falkenheyn). In
rot‑silbern gespaltenem Schilde ein grüner Kranz mit Rosen über einem nach oben
geöffneten goldnen Halbmonde, der Kranz rechts und links von je vier goldnen
Sternen, zu 2 und 2 gestellt, begleitet; Helmschmuck: das Wappenbild ohne die
Sterne.
Felde (Felden). In
silbernem Felde drei aus dem Boden wachsende Kornähren. Ein Zweig nannte sich
Kossowski, ‑ ein zweiter Zweig Wypczynski nahm das Wappen Dolega an.
Felde. In Blau zwei goldne
rechts und links geöffnete Halbmonde; Helmschmuck: zwei gleiche Monde.
Felden. In Rot ein
goldner, schrägerechts liegender Baumstamm, oben mit drei, unten mit zwei
Blättern; Helmschmuck: zwei solche Baumstämme, unten zusammenstehend, oben
auseinandergehend. Ein Zweig nannte sich Zakrzewski, führte dann im Schilde, wie
auch als Helmschmuck, drei schrägerechts liegende Baumstämme.
Feldstedt (Veldstedt.) In
Rot ein silberner Querbalken, belegt mit drei roten Löwenköpfen; Helmschmuck:
drei Straussenfedern.
Ferber. Polnischer Adel
seit 1515. In goldnem Felde drei schwarze Eberköpfe mit silbernen Hauzähnen, zu
2 und 1 gestellt; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit einem Eberkopf.
Flanss (Pflantz). In
silbernem Felde ein schwarzer, rotbewehrter Adler mit Kopf und Hals eines
Wolfes; Helmschmuck: ein offener, von Schwarz und Silber viermal
quergestreifter, mit zwei roten Schwertern belegter Flug.
Foller. Schild geteilt,
oben zwei schräg gestellte Keile, dazwischen eine Weintraube, unten zwei
gekreuzte Keile.
Forhauer (Vorhauer).
Schild blau‑silbern gespalten, rechts ein silbernes Hirschhorn, links drei rote
Rosen übereinander; Helmschmuck: ein wachsendes Frauenbild mit blauem Kleide,
silbernem Mieder, in der rechten Hand das Hirschhorn, in der linken einen
Stengel mit drei Rosen Übereinander haltend.
Fracki (Frank von der
Franze, Francki, Franski, Frentzki). Schild geteilt, oben in Silber ein
stehender Rabe mit einem Ringe im Schnabel, unten in drei Reihen rot‑silbern
geschacht; Helmschmuck: ein gleicher Rabe. Ein Zweig nahm das Wappen Nieczuja
an.
Freyhold. In Silber ein
roter, linker Schrägebalken, belegt mit drei goldnen Sternen; Helmschmuck: drei
Straussenfedern. Ein Zweig nannte sich Ustarbowski.
Froben. In Blau zwei aus
silbernen Wolken kommende, rot gekleidete Arme, deren Hände einen senkrechten,
goldnen Stab halten, an dem zwei grüne Schlangen sich emporwinden, auf der
Spitze des Stabes sitzt eine Taube; Helmschmuck: ein gleicher Stab mit der
Taube.
Froebner. ‑ In goldnem
Felde ein links gekehrter, schwarzer Widderkopf mit Hals und roten Hörnern;
Helmschmuck: drei Straussenfedern.
Frydewald (Fredewald).
Schild geteilt, oben zwei bekleidete Arme, ein Schwert haltend, unten ein
dreiblättriger Zweig.
© Zurek & Cunow
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