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Verzeichnis - G

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Gabelentz (Gabelenc, Gableniec, Gablenz). In silbernem Felde eine rote, gestürzte Spitze, in weicher eine silberne Streugabel mit drei nach oben gerichteten Zinken, ohne Schaft; Helmschmuck: ein Adler­flug, der rechte Flügel rot, der linke silbern.

 

Gabrysz (Borzyszkowski).

 

Garczynski. ‑.G. Rautemberg. Wappen Sas Pruski.

 

Gawin (Gowin). ‑ Gostomski (Wappen Paprzyca), Niesiolowski (Wappen Nalecz).

 

Gesk (Gesk, Chosnicki, Niesiolowski, Podjaski).

 

Glusz. ‑ Gl. Ostrowski.

 

Goddentow. ‑ Schild rot‑silbern gespalten, rechts ein Vogel auf einem Aste sitzend, links drei rote Querbalken.

 

Golian. ‑ G. Niepoczolowski, G. Tokarski.

 

Goltstein (Goldstein, Golsztein). ‑ In Gold vier blaue Querbalken. Zweig: Kossowski (Wappen Jelita).

 

Goncz (Gonschen). ‑ Schild schrägelinks ‑geteilt, unten rot‑silbern geschacht, oben in Blau ein halbwachsender, von einem Pfeil durch­bohrter Ziegenbock. Zweig: Czerniewski.

 

Gorny. ‑ G. Podjaski, G. Wesierski.

 

Gosk (Gosz, Goszk). ‑ In Blau eine die untere Schildeshälfte ausfüllende silberne Mauer mit vier Zinnen, aus welcher ein goldner Löwe aufwächst; Helmschmuck: ein gleicher Löwe, in der rechten Pranke ein Schwert haltend. Zweige: Borski, Dabrowski, Kaminski, Podjaski.

 

Grabla, Wappen Sas Pruski. ‑ Zweige: Msciszewski, Spegawski, Tuchlinski.

 

Grabowski. ‑ G. Goetzendorf. In Blau ein goldner nach oben geöffneter Halbmond, an den Spitzen mit je einem siebenstrahligen, goldnen Sterne besetzt, der Mond ist von unten nach oben von einem Schwerte durchbohrt; Helmschmuck: ein gleicher Mond ohne Sterne und ohne Schwert, belegt mit einem schwarzen Kreuzritterkreuz, fünf Straussenfedern umfassend. Dieses Wappen wird Wappen Zbicswicz genannt.

 

Gran (Gron, Grzon, Grzanka, Grzonka). ‑ In Blau ein goldner Löwe mit einem goldnen nach rechts geöffneten Halbmonde in der Tatze, oben im Halbkreise von fünf goldnen Sternen begleitet. Auch wird ihnen das Wappen Drzewica zugeschrieben. Zweige: Czapiewski, Zabinski, Zychcki.

 

Grela. ‑ In Rot zwei gekreuzte Turnierlanzen, oben und unten von je einem goldnen Sterne begleitet; Helmschmuck: eine wachsende, rot gekleidete, gekrönte oder ungekrönte Jungfrau, in jeder Hand eine Turnierlanze haltend. Ihr Wappen wird auch angegeben: ein nach oben geöffneter Halbmond, über dem zwei Sterne nebeneinander.

 

Gruba (Grubba, Gruben). ‑ In Blau ein goldner Löwe; Helm­schmuck: ein wachsender goldner Löwe zwischen offenem, silbernen Fluge. Zweige: Krzepiechowski (Krempiechowski) Niezuchowski, Stawkowski, Wesierski (Wappen Leliwa), Zdunowski.

 

Gruchala (Gruchalla). ‑ In Blau zwei gegeneinander springende, weiße Windhunde, darüber ein gestürzter, goldner Halbmond. Zweig. Wesierski.

 

Grumbkow (Grumbkau, Grabkowski, Grumkowski). ‑ In Silber ein aufgerichteter blauer Pfeil; Helmschmuck: ein silberner Halbmond, überhöht von drei goldnen Sternen.

 

Grzebin (Grebin, Grzebionek). ‑ In Silber eine rote Rose, aus der drei rote Herzen hervorgehen; Helmschmuck: eine rote Rose inmitten eines offenen, silbernen Fluges, jeder Flügel belegt mit einem roten Herzen. Zweig: Borzostowski.

 

Gut (Gutt, Guta). ‑ Wappen Sas Pruski. Zweige: Dargolewski, Radoszewski, Zapendowski.

 

Gynz (Gyns, Guntz, Gacz, Gonz). ‑ Schild: silbern‑blau‑silbern geteilt, im oberen Felde ein roter Krebs, im Mittelfelde stehen, von rechts nach links nebeneinander, ein goldner, nach oben geöffneter Halbmond, ein goldner Stern, ein gestürztes Schwert, ein zweiter Halb­mond und ein Stern, ‑ in dem unteren Felde ein natürlicher, zum Sprunge bereiter Luchs. Zweige: Dabrowski, Puzdrowski, Rekowski.

 

Gasiorowski (Helden-Gasiorowski, Gosierowski, Goczorowski). Schild silbern‑rot geteilt, oben ein schwarzer, laufender Hund, unten ein silbernes Hufeisen.

 

Gaudecker (Gaudecker genannt Siegler, Wargel, Wangen). In Rot drei silberne, in der Mitte zusammenstehende Ochsenhörner; Helmschmuck. ein wachsender schwarzer Stier mit silbernen Hörnern.

 

Gersztorf. Schild geteilt, oben rot, unten schwarz‑silbern gespalten, ohne Bild; Helmschmuck: eine rote, mit Pelz verbrämte Mütze, auf derselben sechs Hahnenfedern. Sie stammen aus Deutschland, erhielten 1641 das polnische Indigenat.

 

Gordon. Schild blau‑golden quadriert, im ersten Felde drei goldne Eberköpfe, im zweiten drei rote Löwenköpfe, im dritten drei rote Halbmonde, im vierten drei silberne Lilien. Stammen aus England, erhielten 1658 das polnische Indigenat.

 

Grzybowski. In Blau ein silbernes Balkenkreuz, an den vier Enden mit je einem goldnen Stern besetzt, über dem Kreuz ein goldner, nach oben offener Halbmond.

 

Guldenbalk. In silbernem Felde auf grünem Boden drei Palmen­bäume nebeneinander. Sie erhielten 1632 das polnische Indigenat und gleichzeitig als Wappen‑Vermehrung: einen goldnen, gekrönten, schreitenden Löwen, der in der rechten Tatze ein Schwert hält in rotem Felde; Helmschmuck: ein gleicher, doch ungekrönter Löwe. Es wurden in quadriertem Felde das Stammwappen der Guldenbalk von Holt, also die drei Palmbäume in das erste und vierte, der Löwe in das zweite und dritte Feld gesetzt. Sie stammen aus Livland.

 

Guttry. Schild geviert, im ersten und vierten Felde in Silber ein roter Löwe, im zweiten und dritten in Blau eine aufgerichtete, goldne Garbe; Helmschmuck: ein wachsender goldner Löwe mit der Garbe in der Tatze. Sie nahmen wohl später das Wappen Sas an. Sie stammen aus Schottland, erhielten 1673 das polnische Indigenat.

 

Gwagnyn. Schild geteilt, das obere Feld golden‑rot gespalten, rechts ein schwarzer, doppelköpfiger, gekrönter Adler, links der gekrönte polnische weiße Adler, mit den verschlungenen Buchstaben SA. auf der Brust, das untere Feld ist schrägerechts silbern‑rot geteilt, unten ohne Bild, oben ein Igel. Erhielten 1571 den polnischen Adel.

 

Getz (Gec, Goetz, Goetzen). Schild geteilt, oben in Silber ein aufwachsender schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln, das untere Feld rot‑silbern‑blau gespalten; Helmschmuck: ein offener Adlerflug mit rotem und blauem Balken belegt.

 

Gissa (Wappen). Schild gold‑blau (oder auch silbern‑blau) geteilt' oben ein roter Löwe, zuweilen mit einem Schlüsselringe in den Pranken, unten zwei silberne Flüsse; Helmschmuck: aufwachsend ein gleicher Löwe, mit oder ohne Ring. Dieses Wappen führen die:

Gissa (Giza), Koboska, Nowowiejski, Taubneker, Tumberg.

 

Glasau (Glasen). In silbernem Felde ein blauer, rechter Schräge­balken mit drei goldnen Sternen belegt. Ein Zweig nannte sich Glazejewski. Ein gleiches Wappen führen die Uzdau.

 

Goclawski. Schild silbern‑rot geteilt, oben ein wachsender, schwarzer Adler, unten drei silberne Rosen, zu 2 und 1 gestellt; Helmschmuck: der Adler wachsend.

 

Golocki (Wappen). In Rot zwei gekreuzte, gestürzte Schwerter; Helmschmuck: eine Kolpakmütze, an jeder Seite mit einer Hahnenfeder. Dasselbe führen die:

Golocki, Osztorp, Tieffenau.

 

Goszynski. In Blau drei Lanzen, die aus einem Schaft hervor­gehen, mit den Spitzen nach oben; Helmschmuck: gepanzerter Arm mit geballter Faust, aber ohne Waffe.

 

Greben. (Groeben). Schild silbern‑rot gespalten, rechts ein roter, abgerissener, ganzer Adlerfuß, links ein silberner Jagdspieß; auf dem Helme statt der Krone ein Kardinalshut mit halb roten, halb weißen Quasten, darüber vier Straussenfedern.

 

 

Gretz (Gretcz, Grecz). Schild geteilt, oben auf der Teilungs­linie zwei Adlerköpfe mit Hals, das untere Feld gespalten, rechts ein rechter Schrägebalken, auf welchem drei Knöpfe mit Knopflöchern, links in Blau zwei silberne Querbalken; Helmschmuck: zwei Elephanten­rüssel.

 

Grzebinski. In blauem Felde ein nach oben geöffneter, goldner Halbmond, darüber ein silbernes, nach unten geöffnetes Hufeisen, zwischen beiden drei goldne Sterne nebeneinander; Helmschmuck: drei Straussenfedern.

 

Gulcz (von der Goltz). In Blau ein goldner Sparren, begleitet von drei goldnen Lilien; Helmschmuck: eine weißgekleidete Jungfrau, die Arme vom Ellenbogen ab verstümmelt, mit aufgekämmtem Haare, auf dem Haupte drei Spindeln; Schildhalter (die sonst bei polnischen Wappen gar nicht vorkommen): auf jeder Seite ein Ritter mit offener, eine Lanze haltend. Dieses Wappen wurde in Frankreich dem Geschlechte verliehen, dessen Stammwappen das Wappen Prawdzic ist.

 

Guldensztern (Guldenstern, Gyldenstiern). In Blau ein sieben­strahliger goldner Stern; Helmschmuck: zwei gepanzerte Arme, welche einen Ährenkranz halten, der mit sieben Pfauenspiegeln besteckt ist.

 

Gutakowski. In Rot ein silbernes, nach unten offenes Hufeisen, oben mit drei Straussenfedern besetzt; rechts, links und in der Mitte von je einem goldnen Stern begleitet; Helmschmuck: drei Straussen­federn.

 

Gaska

 

Gaudium

 

Ges

 

Geschaw. In geviertetem Schilde in dem ersten und vierten blauen Felde ein nach der Teilungslinie gekehrter weißer Kranich mit erhobenen Flügeln, mit dem linken Fuße auf einem viereckigen weißen Marmorsteine stehend und an diesen mit kleiner eiserner Kette be­festigt, in dem rechten erhobenen Fuße einen Stein haltend; in dem zweiten und dritten roten Felde ein aus einer am Schildesrande befindlichen Wolke heraustretender rechter, nackter Arm, der ein blankes, erhobenes Schwert hält; Helmschmuck: ein aufwachsender weißer Kranich mit ausgebreiteten Flügeln, mit goldner Krone um den Hals. ‑ Dieses Wappen wurde 1555 von König Zygmunt August dem Garde‑Oberst Kasper, der einem Seitenzweige der Jezewski Wappen Jastrzebiec angehörte, weicher Zweig sich Geschaw nannte, unter Erneuerung des angezweifelten Adels erteilt. Dieses Wappen führen die Geschaw, die sich auch wohl Geschau‑Gezewski nannten.

 

Gewdancz

 

Gieralt

 

Gieysz

 

Gleysztor

 

Glexsztowt

 

Ginwill

 

Gissa

 

Glaubicz. In blauem Felde ein nach links gekehrter Karpfen; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Dieses Wappen wurde von den Glaubicz in Schlesien schon um 1361 geführt, kam von dort nach Polen. Dasselbe führen die:

Garwolinski, Gatkowski, Glaubicz, Glaubsowicz, Glinka, Goniewski, Gostkowski, Plonczyk, Plonczynski, Przeciszewski, Przeclawski, Przulawski, Rokossowski, Sabinek.

 

Gleszyn

 

Glinski. In rotem Felde zwei schwebende senkrechte, goldne Balken, ein jeder an dem unteren Ende um ein Viertel seiner Länge rechtwinklig nach außen gebrochen; oben sind die Balken an ihren Enden durch einen waagerechten Balken verbunden, durch dessen Mitte ein silberner Anker geht, so daß seine Arme, die keine Widerhaken haben, sich rechts und links halbkreisförmig, über. dem Balken, bis an dessen Enden biegen, die Stange des Ankers aber nach unten hängt, gleich lang mit den senkrechten Balken, und in Kreuzform endet; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Die Glinski stammen aus dem Fürstentum Siewierz, wo sie den Kniasentitel führten.

 

Glowa Bawol

 

Glowa Trupia

 

Godziemba. In rotem Felde eine Fichte mit drei grünen Wipfeln, unter denen am Stamm auf jeder Seite ein abgeschnittener Ast, mit fünf Wurzeln; Helmschmuck: ein Mann in Rüstung, die linke Hand in die Seite auf den Säbelgriff gestützt, in der rechten Hand eine gleiche Fichte haltend. Über den Ursprung wird gesagt: Als Sieciech, Wojewode von Krakau 1094 nach Mähren mit Truppen einbrach, hörte er, daß der Feind in der Nähe übernachte. Er wollte diesen überraschen. Bei dem Vormarsch stieß die Vorhut auf einen Hinter­halt und kam mit dem Feinde in Kampf. Ein zur Vorhut gehörender Ritter Godziemba verlor hierbei seine Waffe, ritt deshalb nach einem nahen Walde. Dorthin verfolgte ihn der Mähre, der ihm gegenüber gestanden und gesehen hatte, daß er waffenlos war. Da sprang Godziemba vom Pferde, riss eine junge Fichte aus dem Boden und schlug damit auf den Mähren los. Dieser hieb mit seinem Säbel zwei Aste von der Fichte, diese wurde aber dadurch von Godziemba nur leichter gehandhabt, er hieb ihn damit vom Pferde, entwaffnete ihn, nahm ihn gefangen und führte ihn dem Hetman Sieciech zu. Zur Erinnerung an diese Tat erhielt er von dem Könige dieses Wappen, das seinen Namen erhielt. Die Heimat des Geschlechts Godziemba war wohl im Kreise Inowroclaw, vielleicht auch in den Kreisen Gostyn und Lomza, wo Orte Godzieby liegen. Dieses Wappen führen die:

Aberwoj, Bartl, Bosakowski, Bouman, Butowcowicz, Butowicz, Buttmanowicz, Chodorowski, Cymdalski, Czekanowski, Czwalina, Czyz, Dabrowski, Dambski, Danielowicz, Falkowski, Gieduszycki, Gierowski, Glowinski, Godebski, Godziemba, Golaszewski, Gorzkowski, Ihnatowicz, Inszkiewicz, Jamiolkowski, Jocz, Jukowski, Kaplicza, Kobylecki, Korzenianski, Kowalewski, Kowalkowski, Kreptowicz, Kretowicz, Krylinski, Kucharski, Laskary, Lubczynski, Lubianski, Lubranski, Maleszewski, Maliszewski, Mintowt, Nizynski, Oborski, Paniewski, Parkosz, Paszewski, Pawlowski, Pucek, Puniewski, Radecki, Rusinowicz, Rusinowski, Sacza, Sierawski, Skrzeczynski, Stawoszewski, Snopowski, Sosnkowski, Sosnowski, Starzynski, Stcminski, Sterpinski, Strekowski, Strzalkowski, Swiecicki, Swiecimski, Sztembarth, Wagleszynski, Wardenski, Wardynski, Wasowski, Wasuczynski, Weglinski, Wieniecki, Wilam, Wojarzinski, Wolski, Wozucinski, Wysocki, Zaleski, Zeromski, Zorawicki, Zurawski.

 

 

Gozdawa. In rotem Felde eine silberne heraldische Lilie; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit einer Lilie. Der Annahme nach ist dieses Wappen einem Ritter Krystyn auf Gozdawa, der sich mehrfach ritterlich ausgezeichnet hatte, von dem Fürsten Wladyslaw Herman im Jahre 1090 erteilt worden; die Lilie soll das Sinnbild makelloser Ritterlichkeit, der Pfauenschwanz Sinnbild der Klugheit sein. Es wurde auch Gozdowa, Gzdow und Gozdzie, nach dem Wappenbilde auch wohl Lilia genannt. Aus diesem Wappen entstand durch Vermehrung das Wappen Poronia. Die Heimat des Geschlechts Gozdawa war wohl Masowien. Dieses Wappen führen die:

Apanowicz, Baczalski, Bal, Biedrzynski Bierecki, Boczkowski, Bohdanowicz, Bohnszewicz, Borowski, Bronicki, Brzozowski, Bux, Chlebowski, Chlusowicz, Chmielewski, Chrapowicki, Chroszczewski, Czekonski, Dandelski, Dedynski, Delpacy, Dobrzymecki, Drahow, Drweski, Dryzna, Dydzinski, Dyszel, Dyszlewicz, Dziersznicki, Dzierzanowski, Fabiankowski, Fedorowicz, Ciazdzinski, Odeszynski, Gierawski, Gdycki, Glowinski, Godaczewski, Godlewski, Golebiowski, Gorczyczewski, Gostkowski, Gozdowicz, Gozdowski, Grajewski, Grot, Hanski, Humiecki, Huminski, Humnicki, Jwaszkiewicz, Jackowski, Jarzabkowski, Jarzembowski, Jasienski, Jawornicki, Jaworowski, Jonernann, Kawecki, Kicki, Korff, Kormanicki, Kostro, Kragniewski, Kykieric, Lebowski, Lewori, Lipinski, Malowieski, Micuta, Mikulicz, Milkont, Moczulski, Alticharski, Muskata, Narwosz, Nerka, Niernira, Osuchowski, Ozochowski, Pac, Pacewicz, Pampowski, Pankowski, Pawlowski, Paidziernowicz, Peptowski, Piasecki, Pieczyhojski, Piotrowski, Podbereski, Pornarnacki, Popowski, Przedborski, Punikowski, Ramsza, Reklewski, Reut, Rossowicz, Roszkiewicz, Rubifikowski, Rusienski, Ryrnsza, Secimski, Siewruk, Sokot, Sokolowski, Solowski, Stan, Stano, Stanowski, Stawiski, Stepski, Strzemeski, Strzeszkowski, Strzyiowski, Suchszewski, Sudrawski, Sulimowski, Sulocki, Suzin, Telesnicki, Teleizynski, Trypolski, Tryzna, Trzcinski, Trzemeski, Turczynowicz, Turkowiecki, Tyszkowski, Wahanowski, Wituski, Wolczynski, Woykunowski, Zatorski, Zdzarski.

Es führen die Chlusowicz, Ozochowski und Pawlowski als Helm­schmuck drei Straußenfedern, ‑ die Pankowski in silbern‑rot geteiltem Felde die Lilie mit gewechselten Farben, doch mit goldenem Bunde.

 

Gnieszawa

 

Godula

 

Godziemba 

           

Golab

 

Golabek

 

Golocki

 

Golpacz

 

Gonczy

 

Gozdawa

 

Gozdowo

 

Gozdzie

 

Grabie. in goldenem Felde auf einem grünen Drei­hügel eine aufrechtstehende rote Harke mit sieben Zinken; Helm­schmuck: fünf Straußenfedern. Dieses Wappen wurde zur Zeit des Königs Waclaw, 1300‑05, durch einen Böhmen Grabia in Polen ein­geführt, wo es nach demselben und dem Wappenbilde Grabie, dann aber auch Kocina genannt wurde. Der Sitz des Geschlechts war wohl in der Wojewodschaft Sieradz. Dieses Wappen führen die:

Arciechowski, Chocimirski, Czaplicki, Czarniawski, Czarnowski, Dobrogojski, Dobrogost, Dobrogowski, Dobrowolski, Domanski, Droiewski, Gasiorski, Gosciminski, Gogcimski, Grabia, Grabie, Grabski, Gzowski, Jalbrzykowski, Koczynski, Kozikowski, Kroczewski, Kroczynski, Lessel, Lipski, Lubkowski, Luszczewski, Mazowski, Misowski, Moklok, Niepartski, Olbrachcicki, Piesciorowski, Psucki, Radzinski, Rynski, Skaszewski, Slawiec, Swierczewski, Swierkowski, Swierszewski, Swieszewski, Szczuka, Szczypierski, Wabienski, Wadolkowski, Wadolowski, Wisienski, Wiszenski, Wolinski, Wypyski, Wyszenski, Wyszynski, Zaruski, Zawisza, Zloczowski.

Die Gasiorski führen jedoch keinen Dreihügel.

 

Groty. In goldenem Felde drei schwarze, nach oben gerichtete Lanzenspitzen (Groty) neben einander; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Der Name bezeichnet gleichzeitig das Wappenbild. Über den Ursprung dieses Wappens ist nichts bekannt, doch wird es als ein altes Polnisches bezeichnet. Dasselbe führen die:

Grot, Paszkowicz, Prokopowicz, Wlocki.

 

Gryf. In rotem Felde ein silberner, goldbewehrter, nach links gekehrter, aufrechter, die Vorderpranken spreizender Greif; Helm­schmuck: ein mit Kopf, Hals und erhobenen Flügeln, aber die Klauen verdeckt lassender, aufwachsender Greif, einem goldenen, aus der Krone aufsteigenden Jagdhorn (Elephantenrüssel) links zugewendet. Über den Ursprung kann folgendes gelten: Leszek III., Fürst von Polen, 805‑15, hatte 14 Söhne, von denen der älteste Popiel zu seinem Nach­folger in der Regierung bestimmt war; den übrigen Söhnen sicherte Leszek noch bei Lebzeiten besondere Teile des weiten Reiches zu, nachdem er sie vorher durch Schwur verpflichtet hatte, die Oberhoheit Popiel nicht streitig zu machen, ihm zur Sicherung der Freiheit (swoboda) des Landes jederzeit Heeresfolge zu leisten. Von diesen Söhnen er­hielten Barnim und Bogdal das Land Pommern, ‑ Kazimierz und Wladyslaw, das Land Kassuben, ‑‑ Wratystaw, die Insel Rügen, Przybystaw, Cieszymierz und Otto, die Lausitz, ‑ Przemyslaw, Ziemowit und Zemornyst, das Land Brandenburg, ‑ Jaxa mit einem anderen Bruder, das Meissner Land, auch Serbien genannt. Allen diesen Söhnen gab Leszek einen Greif zur Kriegsfahne. Die Lechiten führten ursprüng­lich einen jungen Stier auf ihrer Kriegsfahne, nahmen erst um 550 den weißen Adler als Reichsfahne an. Die Vereinigung beider Tierbilder zu einer Figur hat die Gestalt des Greif entstehen lassen; es ist also der obere Teil dieses fabelhaften Tieres der obere Teil eines Adlers, der untere Teil aber die hintere Hälfte eines Stiers; es ist also die

Darstellung des Greif mit Adlerfängen auch an den Hinterfüssen, oder halb als Löwe wohl keine richtige. . Die Bedeutung dieser zusammen­gesetzten Figur war wohl die, daß der Stier die Zusammengehörigkeit der Brüder andeuten sollte, der Adler aber, daß sie unter der Ober­hoheit des den Adler führenden regierenden Fürsten stehen und auch verbleiben sollten. Dieses Wappen wird auch Swoboda genannt wegen der freiheitlichen Rechte, die den Brüdern verliehen waren, aber auch wegen ihrer Pflicht der Freiheit des ganzen Landes zu dienen. Die Nachkommen des Jaxa, die von den Deutschen hart be­drängt wurden und denselben tributpflichtig werden sollten, kehrten um 900 etwa nach Polen zurück, die Rechte auf ihr Land an den Herzog von Polen zurückgebend, wofür sie von diesem Güter im Krakauischen und in Schlesien erhielten. Nach ihnen wurde ihr Wappen auch wohl iaxa, dann nach dem Wappenbilde zuletzt Gryf genannt. Dieses Wappen führen die:

Ankowski, Axarnitowski, Babowski, Bakowski, Bawolowski, Belicki, Bielicki, Bieniaiewski, Bobowski, Böbr, Bobrinski, Bobrowicz, Branicki, Brzezinski, Brzezinicki, Burzynski, Butowd, Bykowski, Cedro, Cedrowski, Chamiec, Chamski, Charzewski, Chroniowski, Chronowski, Chycki, Ciepielowski, Czaykowski, Debinski, Dobek, Domaradzki, Gebski, Getkin, Giedzinski, Gladysz, Golabek, Grodzicki, Gryffin, Gumieniecki, Gunther, Gustkowski, Hromyka, Hronowski, Ilsinger, Izyron, Jarken, Jaworski, Jaxa, Kanski, Kawecki, Kepski, Kijehski, Kilski, Kleszczynski, Kobr, Kolaczkowski, Komornicki, Komorowski, Konarski, Kosmynowski, Kossowicz, Kowalewski, Krobanowski, Krukowski, Krynicki, Krzeczewicz, Krzeszowicki, Krzeszowski, Krzyszewski, Kwiatkowicz, Kwiatkowski, Kwiecinski, Latoszynski, Lechowicz, Lesniowolski, Lesniowski, Lipowski, Loboowski, Luzenski, Lotwiszynski, Lowczowski, Lupinski, Makolski, Makowski, Maleszowski, Malachowski, Marcinkowski, Micherowski, Michowski, Mielecki, Mikolajewski, Mikoszek, Milecki, Mirzowski, Molenda, Myrzowski, Nakwaski, Nasiechowski, Nast, Neczwojewicz, Nieklewicz, Noskowski, Odorski, Ossowski, Ostrowski, Otwinowski, Paciorkowski, Panterewicz, Papuski, Pobiedzinski, Podegrodski, Poylios, Prochanski, Radlinski, Ronikier, Rotarski, Rotaryusz, Rozen, Roznowski, Sierakowski Skrzyszowski, Stanislawski, Stojowski, Stroniowski, Strzeszkowski, Studzienski, Swiatopek, Szczepanowski, Szczukowski, Treszka, Trojecki, Trzeciecki, Turski, Ujejski, Ulkowski, Wierzbicki, Wiktorowski, Wilkowski, Wolski, Zajezierski, Zakrzewski, Zamiechowski, Zamierowski, Zaporski, Zeromski, Znamirowski, Zukowski.

Es führen die Kepski in rot‑silbern geteiltem Felde den Greif mit gewechselten Farben, als Helmschmuck den Greif wachsend ohne Jagdhorn; die llsinger: in blau‑golden geteiltem Schilde den Greif mit gewechselten Farben; als Helmschmuck: den Greif golden, halb wachsend, zwischen zwei Elephantenrüsseln, je golden‑schwarz und blau‑golden geteilt.

 

Gryzima. In rotem Felde drei weiße, nach links ge­kehrte Füchse, die übereinander stehen; Heimschmuck: drei Straußenfedern. Es ist aus Pommern durch die Bork eingeführt. Diese kamen zuerst nach Schlesien, wo sie sich 1273 schon Borkowicz nannten, dann auch nach Großpolen, wo sie 1346 im jetzigen Kreise Kosten das Gut Gryzyny (Grisina) besaßen, nach dem das Wappen Gryzyna genannt wurde, das sich in Gryzima veränderte. Es wird aber nach dem Wappenbilde auch Liszki (die Füchse) genannt. Dasselbe führen die:

Borkowicz, Dulski, Gostynski, Starzynski, Wilski.

Es führen die Dulski jedoch nur einen nach rechts laufenden Fuchs.

 

Grzymala. In goldnem Felde eine rote Mauer von sechs Reihen, in derselben ein Tor mit zwei nach außen aufge­schlagenen Torflügeln und aufgezogenem Gitter, auf der Mauer drei gleich hohe Türme mit je drei Zinnen; Helmschmuck: ein Pfauen­schwanz hinter drei fächerartig gestellten Türmen. Einige wollen dieses Wappen durch einen Ritter Zylberschweg oder Zelberszwecht aus Deutschland nach Polen eingeführt wissen, allein es ist eins der ältesten polnischen Wappen, dessen Zuruf Grzymala war. Die Heimat dieses Geschlechts war ursprünglich in Masowien, im Lande Lomza. Dieses Wappen wurde später vermehrt durch einen in voller Kriegsrüstung in dem Tore stehenden Mann, den linken Arm in die Seite gestützt, den ‑rechten mit einem Säbel bewaffneten erhoben. Diese Vermehrung erhielt Przeclaw Grzymala dafür, daß er 1078 die Stadt Plock tapfer gegen die Jazdzwinger verteidigt hatte, von dem späteren Fürsten Wladislaw Hermann. Dann wurde das Wappen auch wieder vermindert: Der Fürst Boleslaw Wstydliwy von Polen (1127‑79), der den Ritter Grzymala, Besitzer von Goslice in der Wojewodschaft Plock, im Verdacht des Einverständnisses mit dem Fürsten Kazimierz von Kujawien hatte, auferlegte dem Grzymala, aus seinem Wappen den Ritter fortzulassen und als weiteres Zeichen der fürstlichen Ungnade auch das Tor im Wappen geschlossen zu führen. ‑ Eine anderweite Verminderung fand auch noch statt: Als die Litauer mit den Jazd­zwingern Masowien überfielen, traten ihnen die Grzymala, Besitzer von Zielony und Slasy, tapfer entgegen, brachten ihnen eine Niederlage bei und verjagten sie. Es wurde ihnen dafür als Anerkennung die Ver­minderung des Wappens um Ritter und Tor verliehen, so daß sie nur eine glatte Mauer mit den Türmen zu führen hatten, als Gleichnis, daß sie für jene Gegend eine Schutzmauer gewesen seien. In der einen oder andern Form führen dieses Wappen die:

Baranowski, Bartold, Bieganowski, Bieszczycki, Borkowski, Borzewicki, Bossowski, Brodowski, Broglowski, Brzozoglowski, Budziszewski, Bukowski, Businski, Bzowski, Chrostowski, Chwalikowski, Czampski, Czaplicki, Czapski, Czuszewski, Dlugolecki, Dlugoski, Dluski, Dobiecki, Dobrodziejski, Domarat, Domaszewski, Dominikowski, Dzierzanowski, Frankenberg, Garwaski, Gasinski, Gassowski, Glogowski, Gorski, Goslicki, Grabowiecki, Grabowski, Grudzinski, Grzymala, Grzymultowski, Halaczkiewicz, Hawranowski, Hertyk, Hoffmann, Jablonowski, Jazwinski, Jurkowicz, Kaliborski, Kamienski, Kamodzinski, Kazanowski, Kazlowski, Kobylanski, Kobylenski, Koclowski, Koskowski, Krasnopolski, Krzemienowski, Lesniowski, Litwinski, Litwosz, Litynski, Lubanski, Lubiatowski, Ludzicki, Lagiewnicki, Lagiewski, Lagona, Laszewski, Losowski, Ludzicki, Machwicz, Malachowski, Margonski, Meisinger, Mniszewski, Modrzewski, Modrzynski, Morze, Moszczynski, Niecikowski, Niegolewski, Niemira, Ochenkowski, Odachowski, Oleski, Olesnicki, Ostrowski, Pachowski, Parzniczewski, Peczkowski, Piatkowski, Pierzchnowski, Podlecki, Podolski, Pogorzelski, Pogrell, Pokrzywnicki, Potulicki, Pradzenski, Przadzewski, Przeciszewski, Przejrzenski, Przyborowski, Przybyszewski, Rachfalowski, Radowicki, Radziszewski, Raszowski, Remer, Rybczynski, Rybski, Rychlicki, Rymwid, Rynwidowicz, Siedlecki, Siemianowski, Skoczynski, Skotnicki, Slaski, Slezynski, Sliwowski, Slomowski, Smogulecki, Sobolinski, Sojecki, Starzynski, Strekowski, Strzelecki, Suchywilk, Swidrygiell, Swiechowski, Swierad, Swiszowski, Szmerzynski, Targonski, Troszczewski, Trusczynski, Turczynski, Turzanski, Ujejski, Werecki, Wielgorski, Wielogorski, Wieszczycki, Wiewiorowski, Wilamowski, Wilkowski, Wiszniowski

 

Gieysz. Schild silbern‑rot gespalten, rechts ein mit den Federn nach rechts gekehrter, schwarzer Adlerfügel, links ein großes goldnes Kavalierkreuz, dem der rechte Balken fehlt; Helmschmuck ‑ drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Dzid, Eliaszowicz, Gedygold Gibasiewicz, Gieysz, Orwid, Tylow.

 

Gieysztor. In rotem Felde die beiden Hälften eines gespaltenen silbernen Pfeiles in schrägem Kreuze übereinander gelegt, mit den halben, rechtwinklig nach außen abgebogenen Spitzen nach oben gekehrt, unter jeder Spitze ein goldner Stern; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Buchowiecki, Dobkowicz, Gieysztor, Wieckowicz.

 

Gieysztowt. In rotem Felde ein silbernes nach unten offenes Hufeisen, von oben nach unten von einem Pfeile durchschossen, dessen Gefieder gespalten ist; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die: Gieysztowt Bernatowicz.

 

Ginwill. In rotem Felde auf grünem Boden ein goldner Baum­stubben, auf dem ein Habicht sitzt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die: Ginwill Piotrowski.

 

Glowa Bawola. ‑ In rotem Felde ein schwarzer, gehörnter, vorwärts sehender Stierkopf; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dasselbe führen die:

BAGNIEWSKI, Dowgird, Losen, Pobikrowski, Ryc, Siesicki, Zlotkowski.

 

Gwiazdy

 

Gzdow

  

© Zurek & Cunow

 

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Werner Zurek & Cunow Martin
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