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h. = herb = Wappen, h. własny
= eigenes Wappen,
Habdank
Hacke. In silbernem Felde ein mit den Wurzeln
ausgerissener Baumstamm, an dem auf jeder Seite ein gebogener Stengel mit
Lindenblatt; Helmschmuck: fünf silberne Lilien auf grün beblatteten Stengeln.
Ein Zweig nannte sich Watlewski, nahm das Wappen Lubicz an.
Hagenau. ‑ In Blau eine
rote Rose auf einem Hügel. Zweige: Debnicki (Wappen Poraj), Zalinski (Wappen
Poraj).
Haydes. In silbernem Felde
auf grünem Boden ein abgestumpfter Baumstamm, links mit einem, rechts mit zwei
gestümmelten Ästen, an denen je ein grüner Zweig, um den Baum ist der untere
Teil eines schrägerechts gestellten Ankers gelegt; Helmschmuck: zwischen offenem
Fluge ein Schwertarm. Sie stammen aus Deutschland, hießen dort von Genderych ‑
Haydes, erhielten 1540 und 1576 das polnische Indigenat.
Helt. In schwarzem Felde
ein linker, silberner Schrägebalken, belegt mit einem nach oben gerichteten
roten Pfeile; Helmschmuck: Kopf und Hals eines schwarzen Jagdhundes, der Hals
belegt mit dem Balken, dieser mit dem Pfeil. Sie stammen aus Deutschland,
erhielten 1569 den polnischen Adel.
Hendreich, In Blau ein
silberner Querbalken, durch den drei silberne Pfeile und zwar zwei über den
dritten gekreuzt, gesteckt sind; Helmschmuck: ein die drei Pfeile haltender,
geharnischter Arm. Sie stammen aus Deutschland, erhielten 1631 und 1654 das
polnische Indigenat.
Helma (Helm, Elma,
Podlewski).
Hennik (Heniga,
Podjaski, Hennik Polczynski).
Herod. ‑ H.
Lacki.
Hirsch
(Hirsz). ‑ Schild
blau‑rot geteilt, oben ein wachsender, silberner Hirsch; Helmschmuck: ein
gleicher wachsender Hirsch zwischen einem roten und einem blauen Flügel. Zweig:
Pomoyski.
Holdau (Hulda). ‑ In
Silber ein Lindenzweig mit drei grünen Blättern; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz,
der Länge nach belegt mit fünf gestürzten Spießen. Zweig. Hulda Lubodzki.
Hanman. In Silber ein
schrägelinks gelegtes, schwarzes Hakenkreuz.
Hatten (Hatynski). In Blau
ein goldnes, mit dem Mundstück nach rechts gelegtes Jagdhorn, überhöht von drei
goldnen Sternen nebeneinander; Helmschmuck: zwischen zwei Elephantenrüsseln das
Wappenbild.
Haugwitz (Haugwicz). In
Rot ein weißer Widderkopf; Heimschmuck: drei Straussenfedern. Ein Zweig nannte
sich Pawlowski, nahm das Wappen Polkozic an.
Heidenstein (H. Solecki,
H. Sulerzycki). Schild silbern‑schwarz gespalten, rechts ‑ ein Adlerflügel, die
Federn nach außen, links drei nebeneinander stehende silberne Pyramiden;
Helmschmuck: drei Straussenfedern.
Helden. In Rot ein von
einem Schwerte durchstochener silberner Schild. Den Beinamen Helden (ob als
Zweige dieses Hauses?) führen die Domachowski, dann die Gasiorowski mit oben
angegebenem Wappen, die Komarczewski und Przysiorowski, die das Wappen
Slepowron, die Sarnowski, die das Wappen Korzbog, und die Gowarczewski, die das
Wappen Prawdzic führen.
Heselicht (Ezelik,
Leselicht, Leski). In blauem (?) Felde unter einer vierreihigen schwebenden
Mauer zwei sitzende, mit dem Rücken einander zugekehrte weiße Windhunde mit
goldnen Halsbändern, zwischen ihnen ein aufgerichtetes blankes Schwert;
Heimschmuck: ein nach links springender gleicher Windhund. Dieses Wappen wird
auch Gonczy genannt.
Heselicht. Schild durch
Zinnen rot‑silbern quergeteilt, darüber ein schwarzer, schrägerechter Balken
gezogen; Helmschmuck: ein schwarzer Adlerflügel.
Heydek. Schild
rot‑silbern‑blau quergeteilt; Helmschmuck: Kopf und Hals eines Straußes, wie der
Schild tingiert, im Schnabel ein silbernes Hufeisen haltend.
Hippocentaurus. In
silbernem Felde auf grünem Boden ein nach links schreitender Hippocentaurus, d.
i. ein schwarzes Pferd, dem als Hals die obere Hälfte eines nackten Mannes, vom
Nabel aufwärts, aufgesetzt ist; der Mann wendet sich nach rechts und schießt von
rotem Bogen einen Pfeil gegen den blauen Pferdeschweif, dessen Ende einen den
Mann bedrohenden Schlangenkopf bildet; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses
Wappen stammt aus Italien und kam mit Palemon, der von dort nach dem nördlichen
Ufer des Schwarzen Meeres und von dort nördlich nach Litauen zog, wo er 930 zur
Regierung kam. Dieses Wappen führten die mit den eingezogenen Römern sich wohl
verschwägert habenden Fürsten von Samogitien und Dziewaltow, aus der Linie der
Dorszprung, die um 1150 auch in Litauen zur Regierung kamen und bis 1283 dort
herrschten. Die Geschlechter, welche sich von diesem Dynastengeschlechte
ableiten, führten dieses Wappen, und zwar die:
Dorszprung, Dubrowicki,
Gedrojc, Ginwill, Gojtus, Holszanski, Hornostaj, Hornostajski, Jamont, Kulwiec,
Mickiewicz, Mieciecki, Paliszewski, Rukiewicz, Solomiej, Strawinski, Swirski,
Szawelski, Utenuszowicz, Wiazenski, Zdanowicz, Zywibunt.
Holownia. In rotem Felde
ein großes, silbernes, lateinisches T; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses
Wappen führen die:
Holownia,
Holynski, Jakimowicz.
Hurko. In rotem Felde ein
silbernes, unerklärliches Zeichen, ähnlich zwei nach rechts und nach links
geöffneten Halbmonden, die durch einen Querstab und unter demselben durch einen
schrägelinken Querstab verbunden sind, so daß zwischen beiden Stäben ein Loch
bleibt, das ganze einem Ochsenjoch ähnlich erscheint, auf dem mittelsten Stabe
steht eine senkrechte, nach oben gerichtete Pfeilspitze; Helmschmuck: drei
Straußenfedern. Dieses Wappen auch wohl Haki (Haken) genannt, führen die:
Chocimski und
Hurko.
Hutor. In rotem Felde zwei
silberne schwebende Querbalken, die durch einen kurzen, gleich starken
senkrechten Balken verbunden sind, der obere Balken ist an beiden Enden zuerst
rechtwinklig, in etwa der Hälfte seiner Länge, nach oben, und dann wieder nach
außen rechtwinklig, aber kürzer, gebrochen; der untere Balken bricht sich in
gleicher Weise, nur zuerst nach unten, dann nach außerhalb; Helmschmuck: drei
Straußenfedern. Es wird das Wappen mitunter Kotwica (Anker) genannt, weil man
das Wappenbild als Anker ansieht, womit es aber gar keine Ähnlichkeit hat.
Dasselbe führen die:
Hutor und Huttorowicz.
Hosius (Hosius ‑ Bezdan).
Schild rot ‑ silbern gespalten, rechts sechs Semmeln, zu 1, 2, 2, 1 gestellt,
links ein nacktes Bein, vom Schenkel ab; Helmschmuck: drei Straussenfedern.
Hundertmark. In silbernem
Felde eine schwarze Fledermaus; Helmschmuck: zwei übers Kreuz gelegte spitze
Hörner oder Zähne, schwarz‑silbern gespalten.
Huttfeld (Huettfeld,
Hitfeldt). In silbernem Felde ein roter Sparren, begleitet von drei schwarzen
Adlerköpfen mit Hals; Heimschmuck: zwischen zwei blau-gold und gold‑blau
geteilten Elefantenrüsseln ein schwarzer Adlerkopf.
Haki
Haubicki
Helm. In rotem Felde ein geschlossener, silberner
Heim, der auf jeder Seite mit einem silbernen Ochsenhorn geziert ist, ‑ man
findet neben den Hörnern auch wohl noch zwei grüne Eichenblätter; ‑
Helmschmuck: drei Straußenfedern. Über den Ursprung wird gesagt: Als im Jahre
1111 die Preussen, ‑mit Pommern vereint, nach Masowien eingebrochen waren, wo
der Wojewode Maslaus ihnen entgegenzog, war ein polnischer Ritter mit einem
feindlichen Führer von riesenhafter Gestalt, der ganz in Stahl gepanzert war,
mit einem solchen Helme auf dem Kopfe, in Zweikampf geraten und schlug ihn
nieder, wodurch der Mut der Feinde sank, die geschlagen wurden. König Boleslaw
verlieh dem Ritter diesen Helm (helm) ins Wappen. Dasselbe führen die:
Helm, Segnicz,
Starzynski.
Herburt. In rotem Felde
drei silberne Schwerter, die von unten und von oben schrägerechts und
schrägelinks einen in der Mitte schwebenden grünen Apfel durchbohren;
Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses ursprünglich deutsche Wappen ist 1378
durch die Herburt aus Mähren nach Polen gekommen. Die Herburt führten
ursprünglich zwei Schwerter, erhielten jedoch durch Kaiser Karl den Grossen ein
drittes Schwert und einen Paradiesapfel ins Wappen, weil sie sich in Ungarn und
Sachsen durch Tapferkeit hervorgetan hatten. Sie setzten sich in Ungarn und
Mähren fest, wurden dort Paweza genannt, welcher Name auch dem Wappen gegeben
wurde. Von einigen Familien wird der Apfel im Wappen noch mit einem Kreuz
besetzt geführt. Dasselbe führen die:
Guzikowski,
Herburt, Hewell, Heybowicz, Koziek, Koziel, Mierzewski, Modrzejowski,
Modzelowski, Odnowski, Pawezki, Pawezowski, Skarga, Woronicz, Zawisza, Zyniew.
Die Guzikowski,
Modzelowski, Pawezki und Skarga führen über dem Apfel noch ein goldenes
Kavalierkreuz.
Hibrida
Hippocentaurus
Holobok. In rotem Felde
ein halber, mit dem Kopf nach oben gestellter. Lachs; Helmschmuck: ein halber
Lachs zwischen zwei Jagdhörnern (Elephantenrüssel). Über den Ursprung des
Wappens wird gesagt: Als König Boleslaw 1109 im Kriege gegen die Pommern war und
in der Gegend von Bydgosc (jetzt Bromberg) das Flüsschen Holobok (später Brahe
genannt) überschritt, sah er in diesem eine Menge aufspringender Lachse. Nach
diesen warf ein polnischer Ritter Ratuld mit seinem Beile so glücklich, dass ein
Fisch in zwei Hälften gehauen wurde. Der König hielt dies für ein gutes Zeichen,
und als er am folgenden Tage die Pommern besiegte und Ratuld sich hierbei
auszeichnete, gab er ihm dieses Wappen, das nach dem Flüsschen Holobok oder
Olobok genannt wurde. Es wurde später auch wohl Klopot und nach dem Wappenbilde
Lososia genannt. Dasselbe führen die:
Bierult,
Borecki, Branicki, Cebrowski, Czekowski, Dabrowski, Glowniewski, Klopotek,
Latyczynski, Lipnicki, Lipski, Nieczwojewski, Niklowicz, Ratuld, Studzienski,
Tarto.
Holowina
Hospody
blogoslaw
Hozyusz
Hrybun
Hurko
Hutor
© Zurek & Cunow
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