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Verzeichnis - J

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Jacyna

 

Jacyna. In rotem Felde ein silbernes, nach unten offenes Hufeisen, innerhalb desselben senkrecht nebeneinander gestellt, rechts ein silberner, an dem unteren Ende gespaltener, ungefiederter Pfeil, links ein silbernes Doppelkreuz, dem der untere rechte Balken fehlt;

Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die: Gardocki, Jackiewicz, Jacyna, Onoszkowicz, Onyszkiewicz.

 

Jasieniecki.  In rotem Felde ein Eisen in Form eines lateinischen H, an dessen obere Spitzen die Spitze je eines schrägelinks nach oben gerichteten, silbernen, gefiederten Pfeiles stößt, während die unteren Spitzen sich mit der Spitze je eines schrägelinks gestürzten Pfeiles berühren, also vier Pfeile, von denen die Pfeile innerhalb sich in der Mittellinie des H mit dem Gefieder berühren und in gerader Linie liegen. Die Mittellinie ist oben mit einem senkrechten, silbernen Pfeile besetzt, über dessen Spitze ein silberner Halbmond schwebt, der von einem goldnen Sterne überhöht ist; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Dawda, Jasiecki, Woyna Jasieniecki.

 

Junczyk. In rotem Felde ein silbernes Doppelkreuz, dessen Fußbalken gespalten ist und die beiden Spaltenden sich rund nach oben biegen, so daß das Wappenbild auch als Anker gedacht werden kann, dessen Stange einmal durchkreuzt ist; Helmschmuck. Fünf Straußenfedern. Es wird über das Wappen gesagt: ein kühner Soldat Junczyk hatte, als er bemerkte, wo der heidnische Feind sein Lager aufschlug, dem Christenheere davon Nachricht gegeben, sich diesem bei dem Angriff auf den Feind angeschlossen, der zerstreut wurde. Junczyk wurde mit diesem Wappen ausgezeichnet, das nach ihm benannt wird. Dasselbe führen die:

Boguszewski, Bolbas, Jnnczyk, Krzyianowski, Krzyianski, Pietrzykowski, Rzetkowski, Skrutkowski, Szulecki.

 

Jadunke (Jadumke, Jadomke).

 

Jakusz (Jakuszek, Jakuszyk, Jakusz‑Gostomski). ‑ Ein Karpfen, aus dem drei Pfeile entspringen; Helmschmuck: ein Halbmond, darüber drei Sterne.

 

Janta. ‑ In Blau ein goldner, sechsstrahliger Stern; Helmschmuck: ein gleicher Stern. Zweige: Czapiewski, Lipinski (ein Zweig führt einen Halbmond, auf dem ein aufrechtes Schwert , steht, rechts und links von je einen Stern begleitet; Helmschmuck:  drei Straussenfedern), Polczynski (ein Zweig führt ein laufendes Pferd auf grünem Boden).

 

Jarchow. ‑ Nannten sich Warczewski (Warzewski)

 

Jark (Jork, Gorka, Skorka). ‑ In Rot ein‑ silberner, schrägerechter Wellenbalken. Führten auch wohl das Wappen Gryf. Zweige: Czenstkowski, Gostkowski (Wappen Drzewica), Gostomski (Wappen Drzewica), Gustkowski (Wappen Gryf), aber auch: Schild geteilt unten in Rot eine silberne Lilie, das obere Feld silbern‑blau gespalten, rechts ein roter Löwe, links eine silberne Lilie; Heimschmuck: eine halbe silberne Lilie zwischen schwarzem und rotem Flügel), Lipinski, Skorka (auch Schurik genannt; Wappen Drzewica).

 

Jaroch. ‑ J. Kistowski (Wappen Drzewica).

 

Jastrzab. ‑ J. Tuchlinski.

 

Jekel (Jekell, Jeckel).

 

Jez. ‑ J. Lipinski.

 

Joeden. ‑ Schild silbern‑blau geteilt oben ein ruhender Schwert­arm, unten ein goldner Leopard, zwischen den Vorderpranken eine rote Rose haltend; Helmschmuck: ein goldner Halbmond, darüber ein goldner Stern. Nennen sich J.‑ Koniecpolski.

 

Jordan. In Rot drei schwarze Schweinsköpfe, zu 1 und 2 gestellt.

 

Jucha. J. Palubicki.

 

Jutrzenka (Genderzika, später auch Morgenstern, M. Jutrzenka). ‑Schild blau‑silbern gespalten, rechts ein links geöffneter, goldner Halb­mond, links sechs goldne Sterne, zu 2, 2, 2 gestellt. ‑ Auch wohl: in Gold ein blauer, rechter Schrägebalken, belegt mit drei goldnen Sternen; Helmschmuck: ein blauer Pfahl, mit drei Sternen belegt, im offenen goldnen Fluge. Zweige: Gliszczynski, Studzienski, Trzebiatowski (Schild blau, durch eine goldne Linie gespalten, rechts fünf silberne Sterne, zu 1, 2, 2 gestellt, links ein goldner, nach innen geöffneter Halbmond; Helmschmuck: zwei natürliche Lilien fächerartig gestellt).

 

Jakubowicz.  In grünem Felde, auf einem Hügel stehend, ein nach links gekehrtes, weißes, gehörntes Lamm, das mit dem erhobenen rechten Fuße den Schaft einer von ihm getragenen Kirchenfahne hält; Helmschmuck: ein schwarzer Flügel, von einem waagerechten Pfeil nach links durchschossen.

 

Jelowicki. In rotem Felde ein kurzer, schwebender, schwarzer Balken, der nach unten schräg gebrochen ist und sich nach außen hin abrundet und zuspitzt. Diese Figur soll die Umrisse eines Lagertors bedeuten, das oben mit einem goldnen Hochkreuz besetzt ist; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Dieses Wappen wird auch Bozeniec genannt, dasselbe führen die:

Chawejlowicz und Jelowicki.

 

Jezdziec. In blauem Felde auf weißem ungesatteltem Pferd das nach rechts läuft, ein Reiter in grünem Kleide, der mit einem Bogen nach rückwärts schießt; nur eine Krone über dem Schilde. Es ist das Wappen der: Meszczeryn.

 

Janina. In rotem Felde ein silberner Ritterschild mit stahlblauem Rande; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt: Nach dem Tode der Fürstin Wanda, um 732 wurde die Regierung von zwölf Wojewoden geführt, die aber uneinig lebten, wodurch im Lande eine allgemeine Zerfahren­heit eintrat. Diese machte das Land fast widerstandslos und das be­nutzten die Böhmen und Mähren zu siegreichen Raubzügen, bei denen sie bis nahe Krakau gekommen waren. Da wusste ein Goldarbeiter Przemyslaw in Krakau die verzagten Bürger und Landleute zu sammeln und zu ermutigen. Unter seiner Anführung zog er mit ihnen nach dem Flüsschen Dlubnia (wo sich jetzt eine Meile von Krakau das Grabmal der Wanda befindet), wo die Feinde ein Lager bezogen hatten. Nicht stark genug die Feinde anzugreifen, ersann er eine List. Er gab einem geschickten Manne den Auftrag, die Bäume abzuschälen, aus den Rinden Schilde machen zu lassen und solche leuchtend weiß und gelb anzustreichen. Als dies in einem Tage geschehen war, ließ er die Schilde in der Nähe des Waldrandes aufhängen, suchte aber mit seinen Leuten und den sich anschließenden Rittern einen abge­legeneren Ort zum Hinterhalt. Einzelne, vom Orte der Schilde vor­sprengende Ritter mussten sich dem Feinde zeigen und zurückreiten. Der Feind vermutete nun, die Schilde sehend, die Polen im Walde und richtete, siegesgewohnt, seinen Angriff dorthin. Plötzlich brach Przemyslaw aus dem Hinterhalt hervor und der Feind wurde ge­schlagen. Neuer Mut hatte sich der Polen bemächtigt und der Feind wurde aus dem Lande verjagt. Bei der Rückkehr nach Krakau wurde Przemyslaw als Retter des Vaterlandes begrüßt und von den Woje­woden 750 zum Fürsten erwählt. Nun verlieh er dem, der die Schilde so schnell hatte fertig stellen lassen, einen Schild als Schildesbild. ‑Als in dem Kriege des Königs Boleslaw gegen die Pommern, um das Jahr 1000, ein Ritter Janik, der den Schild im Wappen führte, sich besonders ausgezeichnet hatte, gab der Fürst, nach dem Namen des Ritters, dem Wappen den Namen J a n i n a. Die Heimat des Geschlechts, aus dem der König Jan Sobieski stammt, wurde Janina im Kreise Stobnica in der Wojew. Krakau. Das Wappen wird aber auch nach dem Wappenbilde Tarcza (der Schild) genannt. Dieses Wappen führen die:

Axt, Biatoblocki, Bialobocki, Bialobrodzki, Bidzinski, Bielecki, Bielicki, Bielowski, Branicki, Branwicki, Chotelski, Danczykiewicz, Doruchowski, Gabonski, Golubicki, Gulinski, Holubicki, Holubowicz ,Janik, janikowski, janowski, jaroszewski, Jawicki, Jaworski, Kanski, Karski, Kaszewski, Kielczewski, Kolaczkowski, Korzeni­owski, Kwasek, Ledzki, Lipnicki, Labecki, Lecki, Leski, Maciejowski, Mszczuj, Narajowski, Necewicz, Olbiecki, Olbienski, Olszbank, Opocki, Pelka, Piasecki, Podlodowski, Poglodowski, Potocki, Przezwocki, Pszonka, Rzeczycki, Rzezenski, Sadlo, Smosarski, Sobieski, Srokowski, Stoinski, Stojewski, Stronski, Strzeszkowski, Suchodolski, Swiecicki, Swierzkowski, Szczypiecki, Tarnawski, Turski, Unieszowski, Urzanowski, Urzazowski, Uszacki, Waszmuntowski, Wiernek, Wierzbieta, Winiarski, Wolicki, Woszyn, Wrzazowski, Zaduski, Zawadzicki, Zawadzki, Zawieprzki, Zbiluta,

Zerzynski, Zulicki.

 

Jasienczyk. In blauem Felde ein goldner Schlüssel mit dem Bart nach oben und nach rechts gekehrt; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Als 1037 der Kronprinz Kazimierz, mit seiner Mutter Rixa, des Landes verwiesen war, nach Paris ging und dort in das Benediktinerkloster zu Clugny eintrat, begleitete ihn dorthin sein treuer Knappe Jasienek. Als Kazimierz 1041 auf den Polenthron berufen wurde, kehrte auch Jasienek mit ihm zurück und focht an der Seite des Königs gegen Maslaus und die Jazdzwinger. Das Lager der letzteren galt besonders als Schlüssel (Klucz) zur Besiegung derselben; es wurde mit Glück ein Sturm auf dasselbe ausgeführt, der Feind besiegt. Hierbei wurde der König verwundet. Auf dem Heimritt zu seinem Lager war der König durch den Blutverlust so erschöpft,  dass er im Begriff war vom Pferde zu gleiten. Da war Jasienek, der sich auch bei dem Kampfe tapfer gezeigt hatte, selbst verwundet war, dem Könige be­hilflich, nahm ihn auf seine Schultern und trug ihn zum Zelte. Für die ihm bewiesene treue Anhänglichkeit und für die kriegerische Aus­zeichnung verlieh ihm der König dieses Wappen. Der Schlüssel ist ein Zeichen zuverlässiger Treue. Die Heimat des Geschlechts war wohl Jasion in der Wojewodschaft Sendomierz. Dieses Wappen, das auch Jasieniec und Jasiona, auch redend Klucz (der Schlüssel) genannt wird, führen die:

Barcikowski, Barczykowski, Bielski, Bogurski, Boski, Bucki, Burski, Buski, Chustka, Cwikla, Gamba, Gol, Grzebski, Grzegorski, Grzegorzewski, Hanow, Hayn, Jablonski, Janowski, Jasienczyk, Jasienkowicz, Jasinski, Jaskowski, Jasnogorski, Karezewski, Kluczynski, Klukowski, Kluszewski, Kolubulski, Kowalski, Krajewski, Krulikiewicz, Lichnowski, Lukianski, Lukanski, Lychowski, Michalowski, Miedzychowski, Mijakowski, Ochotnicki, Ostoniecki, Ostowiecki, Ploski, Przeradzki, Przybyslawski, Pstragowski, Radonski, Radowski, Sliwowski, Sluchocki, Stocki, Strupiechowski, Warpechowski, Warpesz, Witowski, Worainski, Zborowski, Zbroski, Zbrozek, Zebrowski, Zegocki.

Abweichend führen die Kowalski den Schlüssel mit einem Barte auf jeder Seite.

 

Jasieniecki

 

Jasiona

 

Jaski (Koehn von Jaski, Kohn ‑ Jaschki). Schild geteilt, unten silbern‑blau sechsmal wellenförmig quergeteilt, oben in Blau ein goldner Löwe mit goldnem Dreschflegel; Helmschmuck: der Löwe wachsend.

 

Jungschultz. In silbernem Felde auf grünem Boden ein springender, naturfarbener Hirsch, der einen aufwärts gekehrten Spieß im Maule trägt; Helmschmuck: ein gleicher wachsender Hirsch vor einem geschlossenen, schwarzen Fluge.

 

Jastrzebiec. In blauem Felde ein silbernes Hufeisen, nach oben geöffnet, innerhalb desselben ein goldenes Kavalierkreuz; Helmschmuck: ein Habicht mit halb erhobenen Flügeln, mit dem rechten erhobenen Fuße ein gleiches Hufeisen mit dem Kreuze haltend. Die ursprüngliche Gestalt des Wappens war der Habicht Jastrzab) allein, woher der Name des Geschlechts Jastrzebiec, das seine erste Heimat wohl in der Wojewodschaft Sendomierz hatte, sich dann nach allen Gegenden des Landes zahlreich verbreitete. Über die Vermehrung des alten Wappens wird gesagt: Als zur Zeit des Königs Boleslaw, um 999, der Berg Lysa gora (jetzt Heiligkreuz genannt, zwei Meilen von Bozecin von heidnischen Feinden besetzt war, weiche sich dort un­angreifbar hielten, und wie aus Hohn zum polnischen Heere sagen ließen, es möchte doch jemand zu ihnen kommen, um für seinen Christus mit einem der ihrigen einen Zweikampf zu bestehen, dachte ein Jastrzebiec über Mittel nach, um dorthin zu gelangen und den Zweikampf zu bestehen. Er ließ sein Pferd mit Hufeisen beschlagen, die damals in Polen wohl schon lange bekannt, aber nicht gebräuch­lich waren, und konnte nun den steilen und glatten Berg hinaufreiten und sich zum Zweikampf stellen. In diesem besiegte er den prahlenden Heiden, der der Verabredung gemäss sich ihm ergeben musste, und den er dem Könige zuführte. Es wurden nun alle Pferde des pol­nischen Heeres beschlagen, das nun den Berg hinanritt, den Feind angriff und besiegte. Der König verlieh dem Ritter das Hufeisen mit dem Ritterkreuze ins Wappen; Jastrzebiec behielt den Habicht seines ursprünglichen Wappens als Helmschmuck. Dieses neue Wappen be­hielt den Namen Jastrzebiec. Es wurde aber auch Bolesta, Bolescic, Boleszczycy, Kaniowa, Kudborz, Kudbryn, Kamiona, Lubrza, Nagora und Lazanki genannt.

Aus diesem Wappen haben sich die meisten Wappen, die ein oder mehrere Hufeisen haben, entwickelt. Dieses Wappen führen die:

Abrahamowicz, Abramowicz, Adamowski, Adamski, Albinowski, Arkuszewski, Balinski, Banty, Baranowski, Bartoszewicz, Bartoszewski, Bedzislawski, Bekierski, Beldowski, Belkowski, Belza, Belzecki, Beski, Beykowski, Bialowiejski, Bielanski, Bielewski, Bierczynski, Bierzyinski, Bietkowski, Bieykowski, Bilawski, Bisiowski, Bitkowski, Bninski, Bobowski, Bobrowski, Bogdaszewski, Boguslawski, Bolesta, Bolesz, Borchart, Bordziakowski, Borejko, Borowski, Borszowicz, Boruta, Bossowski, Brodecki, Brodowski, Bromirski, Bruchowski, Brudkowski, Brudnicki, Brzechwa, Brzeski, Brzezicki, Brzozowski, Brzuchanski, Buchowski, Budko, Budkowski, Budny, Bukiewicz, Bukowski, Burski, Butkiewicz, Buykowski, Buzinski, Bylecki Byszewski, Chabicki, Chamscki, Charbicki, Chelmicki, Chelstowski, Chilenski, Chilewski, Chmielecki, Chmielowski, Chocholewski, Chochol, Chodkiewicz, Chorczewski, Chorzewski, Choszczewski, Chromski, Chrzastowski, Chudkowski, Chwalibowski, Chwedkowicz, Chybski, Chylewski, Chyilinski, Cieklinski, Ciesielski, Cieszejowski, Cieszewski, Ciolkowski, Cioromski, Cisowski, Ciszewski, Cudzinowski, Czapiewski, Czarnomski, Czayka, Czaykowski, Czepowski, Czerniawski, Czernicki, Czesiejko, Czeski, Czeszowski, Czezowski, Cziszewski, Czyzowski, Dabrowski, Damianski, Debowski, Dobkowski, Dobrski, Dobrzynski, Domaradzki Domaszewski, Domaszyn, Doranski, Dragowski, Drochowski, Drozdowicz, Drozdowski, Dziankowski, Dziebakowski, Dziecielski, Dziegielowski, Dzierzgowski, Dziewanowski, Dzirwanowski, Erlicki, Ezofowicz, Fabecki, Falecki, Frykacz, Gaszynski, Gembart, Gerszewski, Gibowski, Gieraltowski, Glinski, Gliszcynski, Gloczinski, Glodzinski, Gloskowski, Godziszewski, Golanski, Golawski, Golocki, Gomolka, Gorczycki, Gorczynski, Gorecki, Gosiewski, Golawski, Gostynski, Goszycki, Grabkowski, Grabowski, Grampowski, Grazimowski, Grebecki, Grodecki, Gronostajski, Grudnicki, Grzebski, Grzegorzewski, Grzywienski, Guzowski, Hermanowski, Idzkowski, lwanski, lwonski, Jaczewski, Jaczynski, Jakucewicz, Jaczewski, janikowski, Janiszewski, Janikowski, janowski, Jarocinski, Jasienski, Jaslikowski, Jastrzebecki, Jastrzebowski, Jastrzebski, Jedrzejowski, Jewsko, Jezewski, Jodlownicki, Jodlowski, Julkowski, Jurkowski, Kaczyinski, Kamienski, Kapica, Karasowski, Kardolinski, Karski, Kargnicki, Karwacki, Kainicki, Kaznowski, Kepski, Kierski, Kierzkowski, Kierznowski, Kiwerski, Klamborowski, Klimaszewski, Kliszewski, Klebowski, Kociublinski, Koczanski, Koczowski, Konarski, Konopnicki, Kopanski, Koperni, Kopeszy, Koscielski, Koscien, Kosilowski, Kosmaczewski, Kosnowicz, Kostka, Koszlowski, Kowalewski, Koziebrodzki, Koziobrocki, Kozlowski, Krasowski, Krassowski, Krasucki, Kraszewski, Krepski, Kroszewski, Krzecki, Krzesimowski, Krzywanski, Ksiazki, Kucharski, Kuczkowski, Kuczuk, Kudbryn, Kukowski, Kul, Kulesza, Kuropatwa, Kuzmicki, Kwiatkowski, Lawdanski, Lazanski, Lemnicki, Lesinski, Leszczynski, Ligowski, Lipnowski, Lipowski, Lgocki, Lutomirski, Lagiewnicki, Lazanski, Lemnicki, Lesinski, Leszczynski, Lgocki, Lobodzki, Lukomski, Lukowicz, Lukowski, Luzanski, Lysakowski, Machczynski, Maciejowski, Maczynski, Majer, Majewski, Makomeski, Makowski, Malczynski, Maleczylnski, Malewski, Maloklecki, Maluski, Mankowicki, Mankowski, Marszewski, Maskowski, Maszkowski, Matczynski, Miedzylewski, Mierczynski, Miernicki, Mierzynski, Mietelski, Mikolajek, Milanowski, Milewski, Mirz, Miszyno, Mniewski, Modrzycki, Modrzynski, Morchonowicz, Morski, Mosakowski, Moykowski, Moyski, Msciszewski, Mszczuj, Myslinski Myslizewski, Myslowski, Mystkowski, Mysyrowicz, Myszkowski, Nagora, Nagorka, Nasiegniewski, Nasilowski, Necz, Nemir, Niedrowski, Niegoszewski, Niemira, Niemirowicz, Niemsta, Niemyglowski, Niemyski, Niesiolowski, Niesmierski, Nieweglowski, Niezdrowski, Noniewski, Nowiewski, Nowomiejski, Nowowiejski, Nycz, Oblow, Obniski, Ocieski, Olizarowski, Olszanski, Opatkowski, Opojewski, Opolski, Orlowski, Osiecki, Paczoski, Paczynski, Pakosz, Pakowski, Palczycki, Palkiewicz, Papieski, Paprocki, Pawlowski, Peclawski, Pelczewski, Pelczycki, Pelka, Petkowski, Peszkowski, Petkowski, Pienczykowski, Pieszkowski, Pilch, Pilchowski, Pininski, Piotrowski, Pniewski, Polikowski, Polkowski, Polubinski, Poplawski, Porczynski, Poreba, Powczowski, Preiss, Prokuli, Protaszewicz, Przedpelski, Przedpolski, Przedzynski, Przeradzki, Przestrzelski, Psarski, Pszczolkowski, Pszonka, Rachanski, Racibor, Raciborowski, Raczynski, Radicki, Rembiewski, Rembiszewski, Rembowski, Rodecki, Rogalski, Rogowski, Rosainski, Rotkiewicz, Rozembarski, Roznicki, Roznowski, Rucki, Rudnicki, Rychlowski, Ryfinski, Rytwianski Rzestkowski, Sadlo, Sadzynski, Salomon, Sarnowski, Sasimski, Sasin, Sasinowski, Sawicki, Secemski, Sedzikowski, Sek, Serafini, Siemiatkowski, Siestrzewitowski, Simowski, Skabajewski, Sklodowski, Skopowski, Skorczycki, Skorski, Skorycki Skowronski, Skrodzki, Skrzeszewski, Skrzetuski, Skrzyszowski, Skubajewski, Skubniewski, Sladkowski, Slawecki, Slawicki, Slawiec, Slodkowski, Slugocki, Smiodowski, Smolski, Sobiczowski, Sokolinski, Sokolnicki, Somowski, Srokowski, Stanowski, Starczewski, Stawinski, Stawiski, Stawski, Stokowski, Strachowski Stradowski, Strupczewski, Strzelecki, Strzembosz, Strzeszkowski, Strzyzowski, Stuzenski, Suchorski, Sulenski, Sulinski, Sulaczewski, Sumowski, Swiatecki, Swiecicki, Szalawski, Szantyr, Szaszewicz, Szczemski, Szczepanski, Szczepkowski, Szczesnowicz, Szczyt, Szczytowski, Szebiszowski, Szeczemski, Szomanski, Szulenski, Szumski, Szwab, Szymonski, Taczanowski, Tanski, Tarnawiecki, Temberski, Tempski, Tlokinski, Tlubicki, Tlubinski, Tomczycki, Trzcinski, Trzebinski, Trzepienski, Trzeszewski, Turlaj, Tymicki, Tynicki, Uchacz, Uchanski, Ufniarski, Ulatowski, Unierzycki, Uznanski, Waczkowski, Wadaszynski, Wadolkowski, Waga, Wakczewski, Waszkowski, Wawrowski, Wazynski, Weglowski, Welinowicz, Wesierski, Wezyk, Wierciszewski, Wierzbicki, Wierzbinski, Wierzbowski, Wiewiecki, Wiktorowski, Wirozepski, Witoslawski, Witowski, Witynski, Wnuczek, Wnuk, Wodzinski, Wojciechowski, Wolecki, Wolicki, Wolski, Worainski, Wroblowski, Wydzga, Wykowski, Wyrozemski, Wyrzykowski, Wzdulski, Xiazki, Zadorski, Zagorski, Zakowski, Zakrzewski, Zalesicki, Zaleski, Zalislawski, Zamienski, Zarski, Zarzeczny, Zawadzicki, Zawadzki, Zawidzki, Zawilski, Zawistowski, Zaykowski, Zberowski, Zborowski, Zborzenski, Zdan, Zdanowicz, Zdunowski, Zdzierzek, Zegocki, Zelazowski, Zendzian, Zendzianowski, Zernowski, Zielonka, Zolkowski, Zub, Zykowski, Zymirski, Zytkiewicz.

Die Adamski führen über dem Kreuze noch einen silbernen Ring, oben besetzt mit einer Pfeilspitze; die Chylinski: das Feld rot.

 

Jaxa

 

Jelce

 

Jelen

 

Jelita. In rotem Felde drei sich kreuzende, goldene Ritterlanzen, die mittelste senkrecht mit der Eisenspitze nach unten, die anderen mit der Spitze nach oben schrägerechts und schrägelinks gestellt; Helmschmuck‑ ein bis zu den Hinterfüssen aufwachsender weißer Ziegenbock. Dieses Wappen ist aus dem Wappen Koziel entstanden. Über den Ursprung wird gesagt: Als Wladyslaw Lokietek im Jahre 1331 das 40000 Mann starke Heer des deutschen Ordens bei Radziejowo in Kujawien geschlagen hatte und am folgenden Tage das Schlachtfeld umritt, sah er seinen Ritter Floryan Saryusz des Wappens Koziel, das auch Kozlarog genannt wurde, im Blute liegen und sich mit den Händen seine Eingeweide in den Körper zurückschieben. Als­ der König bei diesem Anblicke zu seiner Umgebung sagte: Was muss dieser brave Held leiden!« , antwortete Saryusz, der dieses hörte: »Das, was Du König hier siehst, schmerzt mich nicht so sehr, als der böse Nachbar meines Gütchens mich quält." »Beruhige Dich, ich werde Dich von Deinem Nachbar befreien,« erwiderte der König, der diesen Wunsch auch später erfüllte, nachdem Saryusz, dank der ihm ge­wordenen Pflege, wieder geheilt worden war. Als Belohnung erteilte ihm der König drei Lanzen (die drei schweren Verwundungen dadurch bezeichnend) ins Wappen, das den Namen Jelita (die Eingeweide) er­hielt. Es kamen aber auch die Benennungen Kozlarog und Nagody vor. Floryan Saryusz war Besitzer des Gutes Mojkowicein der Wojewodschaft Sieradz, im Kreise Piotrkow. Dieses Wappen führen die:

Alkiewicz, Anszenski, Badynski, Bialecki, Bielawski, Bielski, Biesiadecki, Biesiadzki, Boglewski, Borzobochaty, Borzemski, Bukowinski, Chilchen, Chorazyna, Cielimonski, Cieszanowski, Czeczel, Czerkas, Czerkaski, Czerkawski, Czerminski, Czerninski, Dabrowski, Debowski, Dobrzynski, Dziaduski, Dzibaltowski, Dziduski, Dzieciatkowski, Dziewaltowski, Dziuglowski, Dzyrytt, Fanuel Frank, Gabanski, Gajewski, Gawlikowski, Gawlowski, Geometer, Gerdud, Gierzynski, Glowa Goliszewski, Golocki, Gomolinski, Gorlewski, Gorliwski, Halowski, Hilchen, Jaklinski, Jakowicki, Janicki, Jankiewicz, Jasinski, Jaworski, Jaykowski, Jelitowski, Kaczorowski, Kalinski, Kalisz, Kalowski, Kamisowski, Kamocki, Kedzierzynski, Kicki, Kisielewski, Kobielski, Korytko, Korytkowski, Koslarowski, Kossowski, Koziaroski, Kozierowski, Kozlarowski, Kozlorog, Krainski, Krasienski, Krasowski, Krassowski, Lasochowski, Lasota, Leniecki, Lganowski, Libicki, Litoslawski, Litwinski, Lnezelinski, Lochynski, Luczelinski, Lutostanski, Lacki, Lapczynski, Lapinski, Lazinski, Laznicki, Lazninski, Lochynski, Lukowski, Madurowicz, Makowski, Malecki, Marcinkowski, Micewicz, Michalowski, Mietelski, Mirski, Misiewski, Mninski, Modrzewski, Mokrski, Morawicki, Morozowicz, Moykowski, Mrowinski, Mysliborski, Neronowicz, Pacanowski, Pachotowiecki, Paderewski, Pajowski, Paprocki, Pieczkowski, Pieniazek, Pietuch, Pijakowski, Piwakowski, Popczynski, Postekalski, Promienski, Raciborowski, Radogoski, Rayski, Remiesz, Remiszowski, Reszczewski, Romer, Romiszowski, Rospanth, Rozniecki, Sancygniowski, Saryusz, Secygniowski, Serny, Silnicki, Skapski, Skokowski, Skorkowski, Skrzyniecki, Sliwicki, Slawianowski, Stowinski, Slupski, Sokolnicki, Stawowski, Stokowski, Strumienski, Sypniowski, Szczekocki, Szczepankiewicz, Szczerbicz, Szczukowski, Szydlowski, Szypienski, Tarnowski, Tchorznicki, Terlikowski, Wagleszynski, Wegleszynski, Werburt, Wielkolucki, Wierzejski, Wilczkowski, Wilkoszewski, Wolski, Worszylo, Woyciechowski, Wrzesinski, Wyrzejski, Wyrzyski, Zakrzewski, Zaleski, Zamojski, Zawisza, ZeIawski, Zelechenski, Zelezynski, Zeromski, Zielinski, Zurowski.

 

Jez. In rotem Felde auf grünem Boden ein zusammengerollter Igel (jez), nach links gekehrt, den sichtbaren Kopf aber rechts gewendet; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Gasiorecki, Hiz, Jez, Lisowski, Losowski.

 

Jezierza. In rotem Felde ein goldenes Kavalierkreuz, auf dem ein Rabe mit einem Ring im Schnabel sitzt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Die Heimat des Wappens dürfte Masowien ge­wesen sein. Dasselbe führen die:

Boguslawski, Cwiklowski, Drozdowski, Drzymalski, Galczewski, Gronostajski, Jezierzynski, Lojewski, Niemierza, Szczycienski, Szymanowski, Zajaczkowski ZeIazo.

Es führen die Zajaczkowski den Raben mit dem Ringe auch als Helmschmuck.

 

Junczyk

 

Junosza. In rotem Felde auf grünern schwebenden Boden ein weißer, junger, gehörnter Schafbock mit Blutflecken an der Seite; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Das Wappen wird auch mitunter Baran (Schafbock) genannt, das Wappenbild bezeichnend, es ist jedoch der alte Feldruf Junosza. Die Wiege des Wappens und gleichnamigen Geschlechts ist wohl Masowien. ‑ Einige wollen den Ursprung in Deutschland suchen und stellen den Namen Junosza als eine Verstümmelung des deutschen Wortes „Jungschaf« hin, doch ohne jede Begründung. Auch wird, ebenso unbegründet, über den Ursprung gesagt: Als ein Ritter Junosza mit seinen Mannen ausritt, um den Feind aufzusuchen, lief ein junger Schafbock blökend und springend über den Weg. Dieses legte Junosza als eine gute Vorbedeutung aus, und wagte deshalb, als er den Feind gefunden, einen Angriff auf den­selben und besiegte ihn. Von dem Könige, der Junosza der Waffen­tat wegen belobte, erbat dieser nun den jungen Schafbock, der ihm zum Angriff Vertrauen gegeben hatte, als Wappen. Der König erteilte ihm ein solches und nannte es J u n o s z a. ‑ Dem entgegen ist das Wappen als ein bis in die Zeit des Heidentums zurückzuführendes anzusehen. Dasselbe führen die:

Badynski, Badzynski, Bankowski, Baran, Baranowicz, Bielinski, Bojan, Bojanowski, Borawski, Borcikowski, Borkowski, Borowski, Borukowski, Borwicz, Bukar, Chabowski, Chadrzewski, Chadzenski, Chociszewski, Chodecki, Chrapunski, Chroscinski, Chruscinski, Chudzewski, Cieglinski, Cieszynski, Czarnochowski, Czechanowski, Dabrowski, Dadzibog, Dalecki, Derpowski, Dolecki, Domin, Dorpowski, Drewnowski, Druzbic, Dubkowski, Galecki, Giganski, Glinicki, Godlewski, Goleski, Gorny, Goslinowski, Gostkowski, Gotsch, Grochowski, Gulczewski, Gzowski, Hermanowski Humiecki, Ignanski, Janicz, janiszewski, Jankowski, Jaworski, Junosic, Junosza, Kamieniewski, Kamienski, Karmanski, Karnkowski, Kiernoski, Kijowski, Kisielinski, Kisielewski, Klinski, Kolo, Komarnicki, Kominski, Konopacki, Konopnicki, Korma­nicki, Koskowski, Kosmaczewski, Kowalewski, Kozak, Kozikowski, Krogulecki, Krosnowski, Krzykowski, Kurdwanowski, Kurnicki, Kurzewski, Kuszkowski, Kuszycki, Lelowski, Lipicki, Lipnicki, Lempicki, Lochocki, Lojewski, Lugowski, Malicki, Miedzobrocki, Mierzynski, Mieszkowski, Mokrzski, Niewski, Niowski, Odnodzki, Omiecinski, Oparski, Oranski, Orlowski, Orpiszewski, Orwitowski, Osinski, Ostasinski, Ostrzakowski, Ostrzeniewski, Oswiecinski, Oyrzanowski, Pelka, Piaskowski, Pieskowski, Pijanowski, Piotrowin, Piotrowski, Plawinski, Podolski, Podoski, Polikowski, Polchowski, Poniatowski, Popkowski, Potoczki, Przedojowski, Przedzowski, Przerownicki, Przerowski, Przezwocki, Pucdrowski, Pulikowski, Rachanski, Rachocki, Radziejowski, Ratomski, Ratowski, Rautenberg Rosciszewski, Rosperski, Rubel, Runowski, Rzenski, Rzeszotarski, Saporowski, Scibor, Segrowski, Sep, Sergowski, Skoruszewski, Sliwinski, Sluszkowski, Smlodowski, Smogorzewski, Sobanski, Starzynski, Stefanowski, Stepkowski, Stoinski, Stopinski, Strkwiniski, Strozberg, Suchodolski, Sulerzyski, Swiszulski, Szaniawski, Szarlenski, Szarzynski, Szetynski, Szymanowski, Tabasz, Trojan, Trze­binski, Ubniewski, Umieniecki, Uszacki, Wielecki, Wielicki, Winiecki, Wolski, Woyslaw, Woyslawski, Wscislicki, Wyrebowski, Wysokinski, Zakowski, Zaliwski, Zaluski, Zamoscki, Zawadzki, Zawlocki, Zdrodowski, Zdrojowski, Zieleniecki, Zukowski.

    

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Werner Zurek & Cunow Martin
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