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Verzeichnis - M

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Madrostki. In rotem Felde ein silberner Kesselring, nach oben geöffnet, wie im Wappen Nowina, auf demselben ein mit der Spitze nach oben gerichteter, gefiederter, silberner Pfeil, dessen Schaft einmal durchkreuzt ist; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen ist aus dem Wappen Nowina entstanden: Von zwei Brüdern des Wappens Nowina erschoss im Zorn der eine den andern mit einem Pfeil. Lange blieb der Täter unentdeckt. Doch durch Gewissensbisse geplagt bekannte sich der Täter freiwillig und bat um Strafe. Wegen seiner tiefen Reue wurde ihm die Todesstrafe erlassen, es wurde ihm jedoch zum Gedächtnis seiner. Tat das Schwert aus seinem Wappen abgesprochen und statt desselben ein Pfeil, weil mit einem solchen die Tat geschah, in dasselbe gesetzt, und zwar durch­kreuzt als Zeichen der Reue und Busse, auch wurde das blaue Feld durch ein rotes ersetzt. Ob unter König Boleslaw, 1227‑70? Das Wappen wurde Madrostki genannt, wahrscheinlich nach dem Ort der Tat. Dieser Ort lag wohl in Großpolen. Auch erscheint der Wappenname Szmiara und Zmiara, der sich wohl auch auf eine Ortschaft bezog. Mehrere Familien kehrten zum Wappen Nowina zurück. Das Wappen Madrostki führen die:

Borzniowski, Golecki, Kruszyna, Lissowski, Mikulowski, Wilczek.

 

Madry

 

Makierski (Mokierski). In Blau ein goldner Halbmond, darüber ein Jagdhorn, überhöht von einem goldnen Sterne.

 

Marquard. In Rot ein silbernes, aus einer goldnen Krone aufwachsendes Ross; Helmschmuck: das Ross wachsend.

 

Melchendeiner. In Silber ein grüner, aufrechtstehender Rosen­zweig mit Blättern, auf dessen Spitze eine halb rote, halb blaue Rose; Helmschmuck. drei solcher Rosen an Stengeln.

 

Meldzynski (von Alden, von Allen, Melczynski). In silbernem Felde drei wagerechte, rote Streifen, welche zwei neben einander senkrecht gestellte, an Flügeln und Füssen gestümmelte, die Köpfe nach außerhalb wendende, schwarze Vögel eingeflochten halten; Helmschmuck: ein beinahe ganz aufwachsender Mohr, silbern gepanzert, auf dem Kopfe eine Sturmhaube, die linke Hand in die Seite gestützt, in der rechten erhoben eine senkrechte Lanze haltend.

 

Michorowski (M. Schmoltz, Michorzewski). In goldnem Felde ein rotes Kameel; Helmschmuck: zwei gebogene Schwanenhälse mit Kopf, die Schnäbel oben gegeneinander kehrend.

 

Milewski. Im Wappen ein Vogel, darüber zwei Rosen; Helm­schmuck: der Vogel. Farben ?

 

Milewski (von Milwe, von der Muelbe). Schild geteilt, oben in Silber drei rote Zinnentürme, unten rot‑silbern geschacht; Helm­schmuck; ein schwarzer Flügel.

 

Mochinger.  In Schwarz ein silberner, rechter Schrägebalken, belegt mit drei roten Rosen; Helmschmuck: ein wachsendes Einhorn.

 

Mogylowski (Mogilowski, Magilowski). In Rot ein hinter einer silbernen Hürde hervorwachsender silberner Widder; Helmschmuck: der Widder wachsend.

 

Morteski. In Rot zwei mit den befiederten Oberschenkeln ab­geschnittene Adlerbeine über Kreuz gelegt; Helmschmuck: das Wappen­bild, nur. die Fänge nach oben. Dieses Wappen wird auch Orlik genannt

 

Muehlheim. In Blau ein auf grünem Hügel nach links schreitender Hirsch, dessen Hals mit einem silbernen Pfeil schrägelinks durchbohrt ist; Helmschmuck: der Hirsch wachsend.

 

Mumm. In Blau zwei silberne Adlerflügel; Helmschmuck: ein blau bekleideter, auf dem Ellenbogen ruhender Arm, dessen Hand eine brennende Fackel hält. Ein Zweig nannte sich Starzewski.

 

Murzyn.  In Rot auf grünem Boden ein mit langem, grünen Rock bekleideter Mohr, stehend, in der rechten Hand einen schwarzen Bogen, in der linken einen mit Pfeilen gefüllten Köcher haltend; Helm­schmuck‑. ein halb aufwachsender Mohr, bekleidet, auf dem Kopfe eine Mütze mit herunterhängender Quaste. Dieses Wappen, das Murzyn (Mohr) genannt wird, führen, wenn auch teilweise etwas abweichend, die: Gustowski, Machcewicz, Machezynski, Machwicz, Mackowski, Mocki.

 

Mancz

 

Masalski

 

Mek

 

Mieszaniec. In gespaltenem Schilde in dem rechten roten Felde ein an die Teilungslinie angelehnter halber polnischer, also silberner Adler, aber ungekrönt, in dem linken ebenfalls rotem Felde zwei silberne, zu 1 und 1 gestellte Rosen; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen gab König Kazimierz, 1133‑70, seinen mit der Jüdin Esther erzeugten natürlichen Söhnen. Pelka und Niemiera. Diese beiden starben kinderlos und das Wappen wurde ein verlassenes. Doch führen es jetzt die Salski.

 

Mikulicz

 

Milan

 

Modzele

 

Mogila

 

Mogila

 

Mach. Wappen Ksiezyc, doch wurden in verschiedenen Zweigen die Sterne anders gestellt. Zweige: Machowski, Milwinski, Poblocki (Wappen Leliwa), Podjaski, Stawkowski, Sluszewski.

 

Maczka. ‑ M. Czarnowski.

 

Madry (Mondry, Mandrey, Mundry, Mondroien, Moedry). ‑ In Rot eine weißgekleidete Jungfrau mit fliegendem Haar und goldner Krone, in jeder Hand eine Trompete haltend, beide gleichzeitig an den Mund geführt; Helmschmuck: eine gleiche Jungfrau ohne Trompeten zwischen zwei Elefantenrüsseln, diese haltend. Es wird dieses Wappen auch meist Wappen Dabrowski genannt. Zweige: Dabrowski, Studzienski.

 

Malek (Malik). ‑ In Blau drei silberne Pfeile, sternförmig mit den Spitzen nach oben gelegt, unter denselben ein grünes Kleeblatt mit Stiel; Helmschmuck: drei Pfeile. Zweige: Chosnicki, Czestkowski, Malecki, Podjaski.

 

Malotka (Malotki, Malotka, Mlotek, Mlotyk). ‑ In Silber (mitunter in Rot) drei schwarze Hammer, 'mit den goldnen Stielen unten fächer­artig zusammengestellt; Helmschmuck: ein gestützter, geharnischter Arm mit einem Hammer. Zweige: Trzebiatowski, Zakrzewski.

 

Malschitz‑(Malszycki, auch Kokoske, Kokoschke, Kokoski genannt). Wappen Leliwa; Helmschmuck: inmitten eines Hirschgeweihes ein Stern.

 

Mark. ‑ M. Modrzewski. Schild blau‑rot gespalten, rechts eine weiße Rose am Stiele, links drei goldne Sterne übereinander; Helm­schmuck: ein silberner Halbmond.

 

Marszal (Marschall). ‑ Wappen Mora; Helmschmuck: drei silberne, fächerartig gestellte Pfeile. Zweig: Sulicki.

 

Maryka. M. Czestkowski, M. Tokarski.

 

Massow. In Silber zwei rote Querbalken; Helmschmuck: zwei silberne Büffelhörner, jedes belegt mit zwei roten Balken. Zweig: Czudnochowski.

 

Medroch. ‑ M. Borski.

Megieln. Schild quadriert, im ersten Felde drei Sterne, im zweiten ein Hufeisen mit Kreuz, im dritten ein halber Adler, im vierten vier Monde. Nobilitiert in Brandenburg 1672 als Megelin von Weissenbach, erhielten 1673 das polnische Indigenat.

 

Melcyan.  Schild gespalten, rechts in Blau zwei graue Hasen­köpfe untereinander, links in Silber ein roter Baumstamm, auf welchem auf drei roten Weinblättern zwei blaue Weintrauben liegen; Helmschmuck. drei Pfauenfedern. Aus Schlesien, dort Maltzan genannt.

 

Mikusz. Schild blau‑rot quadriert, im ersten und vierten Felde je drei silberne Lilien zu 2 und 1 gestellt, im zweiten und dritten Felde je drei silberne Querbalken; Helmschmuck: innerhalb eines offenen Adlerfluges eine silberne Lilie. Aus Schlesien.

 

Mlekicki. Schild gespalten, vorne ein Löwe, hinten ein nach oben offener Halbmond, besetzt mit einem durchkreuzten Pfeileisen.

 

Mocarski. In rotem Felde im Schildesfuß ein blauer Fluss, an welchem rechts ein grüner Baum steht, dessen Gipfel links von einem goldnen Sterne begleitet ist.

 

Mohyla. In rotem Felde zwei nackte, schrägegekreuzte, mit den Schneiden nach unten gerichtete Säbel, deren Spitzen einen kleinen Kreuzbalken haben; Helmschmuck: ein gleicher Säbel gekreuzt mit einem Feldherrnstabe. Es ist das Stammwappen der Wallachischen Hospodarenfamilie Mohyla, die 1593 das polnische Indigenat erhielt und nach dem Verluste des Thrones 1612 ganz nach Polen übersiedelte. Dieses Geschlecht ist erloschen, es führen dieses Wappen aber die: Maruchowicz und Stabniewicz.

 

Montelupi. Schild rot‑golden quadriert, in dem ersten und vierten Felde je ein silberner Adler, in dem zweiten Felde ein Berg, in dem dritten drei Flüsse, von oben nach unten fließend. Sie stammen aus Florenz, erhielten um 1580 das polnische Indigenat, nannten sich dann Wilczogorski.

 

Morykoni. Schild gespalten, rechts ein das Feld ausfüllendes, wallendes Meer, das von drei silbernen, schmalen Querstreifen in gleichen Abständen überzogen ist, links in Silber ein schwarzer, ge­krönter, einköpfiger, heraldischer Adler, mit einem schrägerechten blauen Bande über der Brust, das mit drei goldnen Sternen belegt ist; zwei Helme, auf dem rechten ein nach links gekehrter, wachsender weißer Windhund, auf dem linken ein Mohrenkopf mit weißer Binde. Sie stammen aus Italien, erhielten 1673 das polnische Indigenat.

 

Muelverstedt. In Gold ein halber, roter Hirsch; Helmschmuck: ein goldner, schwarzbefiederter Vogelfuß, aufwärts gekehrt, eine goldne Kugel haltend. Sie stammen aus Thüringen, kamen um 1490 nach Preußen.

 

Muryson. In Silber drei Mohrenköpfe, zu 2 und 1 gestellt. Sie stammen aus Großbritannien, erhielten 1676 das polnische Indigenat.

 

Meroszyn (Meroschin).

 

Mezyk (Menzyk, Menzitz). ‑ In Silber drei schwarze Kohlmeisen; Helmschmuck: eine Kohlmeise.

 

Metzke. ‑ M. Dabrowski.

 

Mikulinski. In blauem Felde drei übereinanderstehende sich etwas umfassende, silberne lateinische M, das oberste in der Mitte mit einem kleinen goldnen Hochkreuze besetzt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Mikosz, Mikulinski, Milowicz,

 

Miodunka. ‑ M. Robakowski

 

Misin. ‑ M. Sikorski. Unter rotem Schildeshaupt in Gold drei silberne Möwen; Helmschmuck: eine Möwe.

 

Mistzin (Miscine, Mitzina, Msyna, Midzin). ‑ Zweig: Modrzewski.

 

Mitzlaf. ‑ Schild silbern‑schwarz gespalten, darin ein Adler in gewechselten Farben; Helmschmuck: drei Straussenfedern.

 

Modrzewski. ‑ In Blau im rechten Obereck eine goldne Sonne, in der Mitte ein nach der Sonne geöffneter goldner Halbmond, links und unten von fünf goldnen Sternen bogenförmig begleitet; Helmschmuck: ­geharnischter Mann mit Schwert.

 

Mroczek: (Mrosecke, Mrosicke, Mrozek). ‑ Wappen Ksiezyc, über dem Monde nur zwei Sterne. Zweige: Gliszczynski, Rekowski, Trzebiatkowski.

 

Myk. ‑ M. Brzezinski.

 

Monsztern

 

Mora. In rotem Felde schwebend und rechts ge­wendet der Kopf eines Mohren, mit Rumpf bis zur halben Brust, mit einer weißen Binde um die Stirn; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Das Wappen kam aus Italien mit Wenancyusz, Bischof von Kruszwic

1034 nach Polen, wo sein Bruder oder Brudersohn verblieb. Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Ein slawischer Ritter, der bei einem Könige in Sardinien in Diensten stand und im Kriege gegen Korsika nach getroffener Vereinbarung, den Sieg zur Vermeidung vielen Blutvergießens durch einen Zweikampf zu entscheiden, den Zweikampf mit einem starken, im Dienst der Korsen sich befindenden Mohren bestand, diesen Mohren bezwang, wurde von dem Könige dafür mit diesem Wappen, jedoch das Feld blau und als Heimschmuck sieben Straußenfedern beliehen. Die Nachkommen seines Bruders führten aber das Feld rot, als Helmschmuck nur drei Straußenfedern. Es wird der Ursprung des Wappens aber auch, anstatt nach Sardinien, nach Portugal verlegt. Es wird das Wappen auch wohl Murzynowa genannt. Dasselbe führen die:

Busz, Cibarzewski, Grzymala, Grzymalowski, Hossell, Kaszubski, Kobuzowski, Kobylka, Korytkowski, Korytowski, Kozuba, Kruszyna, Liszawski, Mieszkowski, Mora, Morenda, Nietyxa, Skalski, Slawski, Stoessel, Sulicki, Swedorski, Szorc, Szulborski, Zwan,

 

Mozgawa

 

Mur

 

Murdelio. In rotem Felde ein goldner, nach oben geöffneter Halbmond, auf welchem ein goldnes Hochkreuz steht, unter dem Monde ein goldner, achteckiger Stern; Helmschmuck: ein aufwachsender, rechts gekehrter Greif. Es kam mit Jerzy Karwat um 1470 aus Kroatien nach Polen. Dasselbe führen die:

Dyniatynski, Karwat, Mlodawski, Oskierka, Piotrowicz, Snarski.

 

Murdelio. In rotem Felde ein goldner, nach oben geöffneter Halbmond, auf welchem ein goldnes Hochkreuz steht, unter dem Monde ein goldner, achteckiger Stern; Helmschmuck: ein aufwachsender, rechts gekehrter Greif. Es kam mit Jerzy Karwat um 1470 aus Kroatien nach Polen. Dasselbe führen die:

Dyniatynski, Karwat, Mlodawski, Oskierka, Piotrowicz, Snarski.

 

Murzyn

 

Murzynowa

 

Mutyna

 

Mzura

 

      

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Werner Zurek & Cunow Martin
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