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h. = herb = Wappen, h. własny
= eigenes Wappen,
Nabra
Nabram.
Der Schild ist senkrecht
in sechs Felder abwechselnd schwarz und silber geteilt; Helmschmuck: drei
Straußenfedern. Über den Ursprung wird gesagt: In Preussen hinterließ wohl im
15. Jahrhundert ein Ritter des Wappens Korczak zwei Söhne, von denen der eine
Nabram hieß, der nur eine Tochter hatte, die bei seinem Bruder erzogen wurde,
welcher sie auch, ohne Wissen ihres Vaters, verheiratete. Als Nabram hiervon
Kenntnis erhielt, machte er dem Bruder darüber Vorwürfe und tötete ihn in dem
entstandenen Streite. Wegen dieses Totschlags setzte er sich mit den Söhnen
seines Bruders dahin auseinander, dass er als ewige Strafe in seinem Wappen die
schwarzen Felder führen sollte. Dieses Wappen wurde nach ihm Nabram, auch wohl
Nabra und Nabry, genannt. Vielleicht war Nawra (Nabra) im Lande Kulm der Besitz
des Nabram. Da die Familie Waldorf in Krakau dieses Wappen führte, wurde
dasselbe in jener Gegend auch Waldorf genannt. Es kommen auch Abweichungen vor:
diesechs Felder wiederholen sich gold, rot, silbern, sind von einem blauen
rechten Schrägbalken überzogen; als Helmschmuck: drei weiße Lilien; oder auch
nur ein weißer Pfahl in schwarzem Felde; Helmschmuck: drei Straußenfedern.
Dieses Wappen führen die:
Boremski,
Brodelski, Chotecki, Hondorf, JedIinski, Kazimirski, Nadrowski, .Nagorka,
Pejszowski, Pielgrzym, Piels, Pielstowski, Porebski, Preiss, Rogowski,
Rosperski, Sieroszewski, Sosnowski, Waldorf, Wendorf, Wolicki, Wulwanowski.
Nadelwicz
Nagody
Nagacz. ‑ N. Czenstkowski (Wappen
Pobog).
Nagorny. ‑ N.
Wesierski.
Natzmer. ‑ In Silber ein
roter Löwe mit ausgeschlagener, roter, zackiger Zunge; Helmschmuck, drei
Straussenfedern,
Nagora
Nalewka
Nalecz
Nalecz I. In rotem
Felde eine weiße kreisförmig und mit den Enden unten kreuzweise übereinander
gelegte Binde; Helmschmuck‑ innerhalb eines Hirschgeweihes drei Straußenfedern,
diese von oben nach unten schrägerechts von einem Pfeil durchbohrt. Über den
Ursprung wird gesagt: Dzierzykraj, Fürst von Czlopa (Schloppe), ein Nachkomme
eines der mit eignem Lande bedachten Söhne des Polenfürsten Leszek III., ließ
sich auf Veranlassung des Polenfürsten Mieczyslaw 996 taufen, der auch sein
Taufpate war, aus Freude über dieses Ereignis dem Täufling das Tauftuch vom
Kopfe nahm und es ihm als Wappenzeichen verlieh, das Dzierzykraj nun fortan
statt seines bisherigen Wappens (zwei eine Porphyrsäule haltende Greife) führte
Dieses neue Wappen wurde Nalancz, später Nalecz (von Nalonia, die Binde Christi
am Kreuze abgeleitet) genannt. Die Straußenfedern mit dem Pfeil wurden einem Jan
Czarnkowski, Kammerherrn von Posen, für kriegerische und politische Verdienste
1421 verliehen. Dieses Wappen führen nur die Czarnkowski und Morawski.
Nalecz II. In
rotem Felde eine weiße, kreisförmig gelegte, unten zusammengewundene Binde,
deren Enden nach beiden Seiten herunterhängen; Helmschmuck: innerhalb eines
Hirschgeweihes eine aufwachsende bekleidete Jungfrau, die mit den Händen rechts
und links das Geweih hält, um die Stirn eine weiße Binde, deren Enden rechts und
links zu sehen sind. Es unterscheidet sich dieses Wappen durch die
zusammengewundene Binde, von dem W. Nalecz, in welchem die Enden der Binde nur
übereinander gelegt sind. ‑ Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Nach der
unglücklichen Schlacht 1138 bei Halicz half der König Boleslaw selbst seine
verwundeten Ritter verbinden und gestattete ihnen, eine Binde im Wappen zu
führen. Dieses Wappen wurde Nalecz genannt, und aus diesem Namen und dem Geweih
als Helmschmuck lässt sich auf einen ursprünglichen Zusammenhang dieses Wappens
mit dem Wappen Nalecz I. schließen, und es gewinnt an Wahrscheinlichkeit die
Angabe dass unter den Verwundeten auch ein Ritter des Wappens Nalecz I war, dem
der König ein weißes Tuch um den Hals band und der dann den König bat diese
Binde in seinem Wappen zu führen, was der König mit der Bestimmung gestattete,
daß das neue Wappen Nalecz II genannt werden solle. Schon im 13. und 14.
Jahrhundert haben die Nalecz II hohe Ämter und Würden bekleidet, waren zahlreich
verzweigt und hatten weite Besitzungen in allen Teilen Großpolens. Im Anfange
des 15. Jahrhunderts wird in den Gerichtsakten der Wojewodschaft Lublin das
Wappen Nalecz, in dem sich ein erpicurium (?) Befindet, mit dem Namen Pomloszcz,
‑ dann in den Gerichtsakten der Wojewodschaft Posen das Wappen Nalecz mit drei
Feldern und einem Stern, mit dem Namen Protwicz bezeichnet. Das Wappen Nalecz II
führen die:
Andrzejowski,
Baczkowski, Beklewski, Bethune, Bielakowski, Bledowski, Bloniewski, Blonski,
Bobolecki, Bobrowski, Bolochowiec, Bolkonski, Boniuszko, Borsa, Brodzki,
Brudzewski, Bukojemski, Buza, Buzanski Charbicki, Chelmicki, Chinowski, Chmiel,
Chodakowski, Chwalibogowski, Cichocki, Ciechanowicz, Cwiklinski, Dabrowski,
Darowski, Dluski, Dobroslawski, Dobrowolski, Domaslawski, Drohicinski,
Drohinski, Druzbicki, Drzewiecki, Dworczynski, Dwornik, Dybowski, Dylagowski,
Dzbanski, Dziewierzewski, Filicki, Filipecki, Gawarecki, Gembicki, Giganski,
Gilbaszewski, Gizycki, Gliszczynski, Glowacz, Golian, Golyszewski, Górski,
Gorzenski, Goslawski, Gostomski, Grabczewski, Grochowalski, Grodziecki,
Grzejewski, Grzymislawski, Herstopski, Horyszewski, ldzikowski, Ilikowski,
Imbram, Jablonowski, Jakusz, Jalowiecki, Janczewski, Janowski, Jarczewski,
Jargoski, Jarzymski, Jasienski, Jaweckl, Jedrzejowski, Jelenski, Jelowicz,
Jezowski, Jodkowski, Kaczkowski, Kalinski, Kaliszkowski, Kalitowski, Kamienski,
Kampiery, Kaniewski, Kasinowski, Kazanski, Kedzierski, Keszycki, Kielbasa,
Klokocki, Klonowski, Kobierzycki, Koczan, Koczanowski, Komornicki, Komorowski,
Korzanowicz, Korzeniowski, Kostecki, Kozmian, Kraszkowski, Kruchowski,
Kulikowski, Kunowski, Kurowski, Kwasniewski, Lachowski, Lazanki, Lekczynski,
Lesiecki, Lezenski, Leznicki, Lipka, Lippi, Lubodziejski, Lwowski, Laczkowski,
Laczynski, Laszowski, Lazynski, Lecki, Lekinski, Loniecki, Loniewski, Lowecki,
Lubkowski, Luszczewski, Majewski, Malski, Malachowski, Malyski, Marcinkowski,
Michalicki, Mickiewicz, Mitraszewski, Molski, Moszczynski, Moszynski, Mrocki,
Mroczkowski, Mrozowski, Myslowski, Natecz, Niemierza, Nienaltowski,
Niepokojczycki, Niesiolowski, Niesluchowski, Ninienski, Niniewski, Nojewski,
Nowodworski, Nowosielecki, Obiezierski, Oborski, Odachowski, Odrzywolski,
Orchowski, Osinski, Ostropolski, Ostrorog, Ostrowski, Parczewski, Parul,
Pieglowski, Pinoci, Piotrowin, Pirawski, Pniewski, Podkocki, Podlecki, Podolski,
Poklekowski, Popiel), Popielski, Popowski, Poradzinski, Prusimski, Pruszynski,
Przebora, Przetocki, Przybyslawski, Raczynski, Radzicki, Regacki, Rogaski,
Rokitnicki, Rokszycki, Rostworowski, Rudnicki, Runowski, Russyan, Rychlowski,
Sadokierski, Sadowski, Sempelborski, Sernicki, Setnicki, Sieprawski,
Sieroszewski, Sierzchowski, Skalawski, Skalecki, Skarszewski, Skomorowski,
Skubaszewski, Sleski, Slawinski, Smietanka, Sobieszczanski, Sobocki, Socha,
Sosnowski, Sozanski, Stanowsky, Starczewski, Starogrodzki, Stawiarski, Strumilo,
Suski, Swaryszewski, Swieprawski, Szadokierski, Szamotulski, Szubinski, Szujski,
Tanski, Tlukomski, Tolibowski, Toplicki, Topolski, Trzyenski, Tupalski,
Tuszynski, Tyminski, Tynicki, Tyrzynski, Udrycki, Wardeski, Wasowski,
Watkiewicz, Watkowski, Wieladka, Wieniecki, Wierszowski, Wierzbinski,
Wierzbowski, Wierzchaczewski, Wilkowski, Wilkszycki, Wlynski, Wodecki,
Wojciechowski, Wolski, Woynicz, Woynieslawski, Woyno, Woynowski, Woyslawski,
Wujcikowski, Zabicki, Zagajewski, Zarczynski, Zbanski, Zbaski, Zlotopolski,
Zoledkowski, Zorawski, Zydowski,
Etwas verändert
führen das Wappen die Pirawski: die Binde ist oben, rechts und links von je
einem Stern begleitet, ‑ die Dybowski: unter der Binde die drei Stäbe des
Wappens Korczak: Helmschmuck: drei Straußenfedern, ‑ die Nowosielski: die Binde
ist oben besetzt mit einem mit der Spitze nach oben gerichteten Pfeil;
Helmschmuck: drei Straußenfedern.
Nalewka. In rotem Felde
eine silberne Kanne (nalewka); Helmschmuck ‑ drei Straußenfedern. Dieses Wappen
führen die: Hrebnicki.
Natarcz. In rotem Felde
auf einer schwebenden, roten Mauerlinie, von fünf Ziegeln Länge, auf weicher
vier Planken liegen, von denen man aber nur die Kopfenden sieht, ein zwischen
den Mittelplanken senkrecht stehender, befiederter, mit der Spitze nach oben
gerichteter, silberner Pfeil; Helmschmuck. ein bewaffneter, wachsender Arm‑,
dessen Hand einen waagerechten Speer hält. Dieses Wappen' wurde von dem
Großfürsten Giedymin (1315‑28) dem Ritter Natarcz verliehen, der die Feste Krew
gegen den Orden so tapfer verteidigte, daß dieser abzog, im Felde von dem
heranziehenden litauischen Entsatzheere geschlagen wurde. Dieses Wappen führen
die:
Bieniecki und
Natarcz.
Newlin. In blauem Felde
ein, senkrechter, befiederter, mit der Spitze nach oben gerichteter, goldner
Pfeil, dessen Schaft einmal durchkreuzt ist, rechts und links von dem Gefieder
von je einem goldnen, achtstrahligen Stern begleitet; Helmschmuck: ein schwarzer
Adlerflügel, von links nach rechts von einem goldnen Pfeile waagerecht
durchbohrt. Dieses Wappen wurde von König Zygmunt August, der auch Großfürst von
Litauen war, den Ronneberg verliehen, von denen sich die Brüder Szymon und
Ernst in der Schlacht von Newlin, wo Ernst fiel, ausgezeichnet hatten. Das
Wappen wird nach dem Orte Newlin genannt. Dasselbe führen die: Klinski,
Lukowicz, Mazaraki, Ronneberg, Wagner.
Nietecki. In Rot ein
goldner Stern, besetzt mit einem goldnen Doppelkreuz. Sie hießen ursprünglich
Czyz, erhielten 1534 den litauischen Adel mit dem Prädikate Nietecki.
Nowicki. In blauem
Felde drei mit den Schaftenden in der Mitte des Schildes zusammenstoßende,
silberne Bootshaken (Oseki), welche mit ihren Spitzen nach den beiden Oberecks
und nach dem Schildesfuß gerichtet sind; mitunter sind zwischen den Bootshaken
noch drei goldne Sterne; Helmschmuck: drei Straußenfedern, belegt. mit dem
Wappenbilde. Es wird das Wappen auch Oseki genannt. Ober den Ursprung wird
gesagt: Ein an einem Fluss befindliches, litauisches Lager wurde von dem Feinde
überrascht, man gewann noch soviel Zeit, die Rüstungen und Waffengeräte eiligst
in den Fluss zu werfen, um sie vor der Wegnahme zu sichern und sich dann
zurückzuziehen. Demjenigen, der die Mittel ersann, die Sachen später mittels
Bootshaken aus dem Flusse zu ziehen, wurde dieses Wappen verliehen. Dasselbe
führen die: Nowicki.
Namiot, auch Kisiel oder Szur, Zur, Zurek
Napiwon. In
goldnem Felde ein vorwärtsstehender Hirschkopf, auf dem zwischen dessen Geweih
ein rechts gekehrter, doch den Kopf nach links wendender grauer Wolf mit
erhobener Rute sitzt; Heimschmuck: fünf Straußenfedern. Über den Ursprung wird
gesagt: Der König Boleslaw III., 1102‑1139, erhielt von einem Ritter einen
lebenden Hirsch, den derselbe mit großer Anstrengung im Walde gefangen, nachdem
er ihn einem denselben verfolgenden Wolfe abgejagt hatte. Der König verlieh dem
Ritter dafür dieses Wappen und sagte ihm dabei im Scherze: Na piwo (zu Bier).
Das Wappen erhielt hierdurch den Namen Napiwo, woraus dann Napiwon wurde. Dieses
Wappen führen die:
Borkowicz,
Gostyfiski, Ossowski, Radomski, Wloszakowski.
Nastep
Natarcz
Nawrotnik
Necz. In Gold drei
silberne Halbmonde zu 2 und 1 gestellt, über jedem Monde eine schwebende, rote
Kugel; Helmschmuck: ein silbernes und ein rotes Büffelhorn. Sie stammen aus
Schlesien, erhielten 1601 das polnische Indigenat.
Neysztad. In Schwarz ein
goldner Querbalken, begleitet von drei goldnen Rosen. Sie stammen aus
Deutschland, aus der Grafschaft Mark, erhielten 1673 das polnische Indigenat.
Nosadyni. Schild blau‑rot
gespalten, rechts ein von zwei goldnen Löwen gehaltener, auf grünem Boden
stehender Walnußbaum, auf dem ein Reiher steht, der in der rechten Hand einen
Stein hält, links der gekrönte polnische weiße, Adler; Helmschmuck. ein gleicher
Reiher. Sie stammen aus Venedig, erhielten 1673 das polnische Indigenat.
NewIin
Nialko
Nieczuja.
In rotem
Felde ein senkrechter, schwebender, oben und unten abgeschnittener, schwarzer
Baumstamm mit drei gestümmelten Ästen auf der rechten und zwei solchen Ästen
auf der linken Seite, in dem oberen Ende des Klotzes steckt ein silbernes Kreuz,
doch wird statt des Kreuzes
wohl auch ein Schwert geführt; Helmschmuck: innerhalb eines Adlerfluges das
Wappenbild. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt: Zur Zeit des Königs
Boleslaw III. , um 1119, warteten die Böhmen, die einen offenen Krieg nicht
wagten, im Hinterhalte auf eine günstige Gelegenheit zu einem Überfall. Die
Polen, weiche dies nicht vermuteten, schliefen sorglos, bis einer der ihrigen,
der mit der Waffe in der Hand, den Kopf auf einen Baumstamm gelegt, schlief, wie
durch Gottes Eingebung, im Schlafe laut rief: der Feind, der Feind! welcher Ruf
alle erweckte, die zu ihren Waffen eilten und die zum Überfall bereiten, aber
durch diese Wachsamkeit stutzig gemachten Böhmen schlugen. Der König verlieh dem
Ritter, der den Warnungsruf erschallen ließ, dieses Wappen. Es ist aber als
sicher anzunehmen, dass dieser Ritter das Wappen Ostrzew führte (nur den
Baumklotz) und dass diese Verleihung nur eine Vermehrung des alten Wappens
führte, das schon früher mit dem Namen Nieczuja bezeichnet wurde; es werden
jetzt auch beide Wappen nur demselben Geschlecht zugehörig erachtet. Die Heimat
dieses Geschlechts war wohl in den Wojewodschaften Sieradz und Sendomierz.
Derszlaw, Vorschenk des Königs Boleslaw, war wohl der mit dem Wappen beliehene,
der um 1110 das Dorf Nieczuja in der Wojewodschaft Sendomierz anlegte, das er
entweder nach seinem Wappen so nannte, oder, was wahrscheinlicher gelten mag,
nach dem sein Wappen und er selbst genannt wurde. Dieses Wappen führen die:
Bartlewicz, Bartosina,
Bialkowski, Biczysko, Branwicki, Bystzejowski, Byszowski, Cebulka, Chlopicki,
Chustka, Czechowski, Czerniewski, Domaszewski, Dymitr, Dzieriek, Fracki, Galicz,
Gembicki, Gladysz, Goly, Grabyonek, Grebarski, Greboszowski, Grzymultowski,
Jemielski, Jurkiewicz, Kochowski, Kociecki, Konienski, Krasuski, Krzesinski,
Krzyniecki, Kurek Kuropatnicki, Laskawski, Loknicki, Losiewski, Lukawski,
Lukowski, Machocki, Miniewski, Mniowski, Mroczek, Murcz, Nieczuja,
Niesluchowski, Orlik, Ostrowski, Pechowski, Pelka, Piotrkowski, Piotrowski,
Praski, Roszkowski, SadIenski, Sadlewski, Sekula, Slanka, Slaski, Smolinski,
Snieszek, Starzechowski, Swider, Szumienski, Szumlanski, Trzebski, Ulanowski,
Urbanski, Wapowski, Wichorski, Wilczopolski, Wilczowski, Wilkocki, Witoslawski,
Wlodek, Wszeborski, Zakowicz, Zbigniewski, Zgierski, Ziemecki, Zientecki,
Zuzelnicki
Nleczula
Niemczyk
Niesobia. In dem rot ‑
golden geteilten Schilde unten ein an der Teilungslinie hängender schwarzer
Adlerschwanz, der oben auf der Teilungslinie von einer silbernen Pfeilspitze
besetzt ist; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Über den Ursprung wird gesagt.
Als König Kazimierz, 1041‑58, gegen den böhmischen Herzog Wratyslaw zog, flog
ein schwarzer Adler über das polnische Lager. Einer der vornehmsten Obersten des
Königs, namens Krzywosad, erklärte diesen Adler als ein Wahrzeichen und deutete
dahin: wenn er den Adler erlege, werde der König siegen, wenn der Pfeil den
Adler aber fehle, dann solle er die Schlacht nicht wagen, weil er dann
unterliegen würde. Der Oberst schoss, traf den Adler in den Schwanz, der
herunterfiel, und rief dem Könige zu: Du wirst die Schlacht gewinnen. Als sich
dieses bestätigte, gab der König dem Obersten dieses Wappen, welches nach dem
Flüsschen Niesobia in der Wojewodschaft Sieradz, wo die Schlacht geschah, wo
auch Krzywosad begütert wurde, Niesobla genannt wurde, es wurde aber auch wohl
mit Krzywosad bezeichnet. Eine Abweichung im Wappen: »der Addierschwanz von
unten nach oben schräglinks von einem Pfeil durchschossen, dessen Spitze sich im
oberen Felde dem linken Schildrande zuneigt«, wurde auch Niemczyk genannt.
Dieses Wappen führen die:
Biskupski, Doruchowski, Gaszczynski, Keplnski, Kepisty, Kierzynski,
Krzywosadzki, Liwski, Leczycki, Leczynski, Mijomski, Mirowski, Niesobia, Ometa,
Piekarski, Sepinski, Zlodzey.
Niezgoda.
Niezgoda. In blauem Felde
ein silbernes nach unten offenes Hufeisen, weiches einen mit der Spitze
senkrecht nach unten gerichteten, gefiederten Pfeil umschließt. Dieses
Wappenbild ist wagerecht belegt mit einem blanken, mit der Spitze nach links
gerichteten Schwerte; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, doch wurden auch ein
Geierflügel, oder drei Straußenfedern geführt. Über den Ursprung dieses Wappens
wird gesagt: Zwei Brüder des Wappens Dolega lebten in Uneinigkeit (niezgoda),
die in Streit ausartete, in welchem der eine Bruder von dem anderen getötet
wurde. Diesem wurde als Strafe seiner Untat das Kreuz aus seinem Wappen genommen
und das Schwert hineingelegt. Dieses Wappen, das den Namen Niezgoda erhielt,
führen die:
Gorsek,
Klonicki, Lewandowski, Letowski, Minkowski, Naganowski, Napolski, Radoszewski,
Radziszowski, Uderski.
Noctwa
Noga
Nowakowski. Schild quadriert, im ersten Felde in
Rot eine links gekehrte Gans, im zweiten und dritten Felde in Grün je drei
silberne Pfeile neben einander, im vierten blauen Felde ein silberner Baum;
Helmschmuck: eine Gans.
Nowicki
Nowina. In blauem Felde ein nach oben offener silberner Kesselring, auf
welchem ein blankes, gestürztes Schwert senkrecht steht; Heimschmuck: ein auf
der Krone kniendes goldgepanzertes Bein, mit der Ferse nach links gekehrt. Über
den Ursprung des Wappens wird gesagt: In der Schlacht gegen die Deutschen auf
dem Hundsfelde 1109 gab ein Ritter des Wappens Zlotogolenczyk dem Könige
Bolestaw, welchem das Pferd gefallen war, das seine und focht zu Fuß weiter,
wobei er verwundet wurde. Als der König die Nachricht des Sieges erhielt, rief
er: »przyjemna nowina« (erfreuliche Nachricht) und gab diesem Wappen, welches
er dem Ritter verlieh, den Namen Nowina. Der Ritter behielt das alte Wappenbild,
das goldne Bein, als Helmschmuck bei, weshalb das Wappen mitunter auch
Zlotogolenczyk genannt wurde. In Masowien hatte das Wappen auch wohl die Namen
Bielina und Bielizny; auch kam die Benennung Wojnia vor. Aus dem Wappen ging
später das Wappen Madrostki hervor. Das Wappen Nowina führen die:
Axt, Bagnar, Bandoszewski,
Bissinski, Bodzanek, Borkowski, Boruta, Boynar, Boznanski, Brzoska, Brzostowski,
Brzozy, Bzowski, Chmielewski, Chrzanowski, Chrzastowski, Czerny, Frykacz,.
Garbowiecki, Giszowski, Glasenapp, Glinski, Gliszczynski, Glizminski, Glowacz,
Goczal, Goczalkowski, Gomor, Gosniewski, Grajewski, Hryszkiewicz, Hulewicz,
Ignatowski, Jankowski, Jezierski, Jonata, Kedzierzawski, Konarzewski, Konopacki,
Konopka, Kosla, Koslicki, Kowalewski, Koziol, Koznicki, Krasuski, Krowicki,
Krysztoporski, Kwiatkowski, Legawski, Lestwicz, Lisowski, Labecki, Laganowski,
Lekawski, Lekowski, Lopienski, Losniewski, Luczycki, Macharzynski, Mantul,
Maszewski, Maszycki, Melwinski, Mielzynski, Milinski, Minocki, Mloszewski,
Mninoski, Moczydlowski, Msciwujewski, Nabora, Naramski, Narebski, Niewieski,
Nowicki, Nowoszycki, Ochocki, Ochotnicki, Orlicki, Orlik, Orlikowski,
Pachotowiecki, Padniewski, Pasinski, Piestrzecki, Pilat, Pilchowski, Pitowski,
Podleski, Popowski, Pruski, Przadzewski, Przanowski, Przerebski, Przybylski,
Przysiecki, Rampowski, Roznowski, Ryszkowski, Sapinski, Sawicki, Sepinski,
Sepowicz, Skocki, Slachcinski, Stadkowski, Slodzki, Stominski, Sokolnicki,
Solikowski, Sroczynski, Starowiejski, Swiatecki, Swirczynski, Szczepkowski,
Szczygielski, Szeligowski, Szwarc, Ugyezdski, Ujejski, Wandrycz, Wilkowski,
Witkowski, Wojutynski, Wolski, Wydzierzewski, Zarczycki, Zaszczynski, Zeromski,
Zlotnicki.
© Zurek & Cunow
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