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Verzeichnis - N

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Nabra

 

Nabram. Der Schild ist senkrecht in sechs Felder ab­wechselnd schwarz und silber geteilt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Über den Ursprung wird gesagt: In Preussen hinterließ wohl im 15. Jahrhundert ein Ritter des Wappens Korczak zwei Söhne, von denen der eine Nabram hieß, der nur eine Tochter hatte, die bei seinem Bruder erzogen wurde, welcher sie auch, ohne Wissen ihres Vaters, verheiratete. Als Nabram hiervon Kenntnis erhielt, machte er dem Bruder darüber Vorwürfe und tötete ihn in dem entstandenen Streite. Wegen dieses Totschlags setzte er sich mit den Söhnen seines Bruders dahin auseinander, dass er als ewige Strafe in seinem Wappen die schwarzen Felder führen sollte. Dieses Wappen wurde nach ihm Nabram, auch wohl Nabra und Nabry, genannt. Vielleicht war Nawra (Nabra) im Lande Kulm der Besitz des Nabram. Da die Familie Waldorf in Krakau dieses Wappen führte, wurde dasselbe in jener Gegend auch Waldorf genannt. Es kommen auch Abweichungen vor: diesechs Felder wiederholen sich gold, rot, silbern, sind von einem blauen rechten Schrägbalken überzogen; als Helmschmuck: drei weiße Lilien; oder auch nur ein weißer Pfahl in schwarzem Felde; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Boremski, Brodelski, Chotecki, Hondorf, JedIinski, Kazimirski, Nadrowski, .Nagorka, Pejszowski, Pielgrzym, Piels, Pielstowski, Porebski, Preiss, Rogowski, Rosperski, Sieroszewski, Sosnowski, Waldorf, Wendorf, Wolicki, Wulwanowski.

 

Nadelwicz

 

Nagody

 

Nagacz. ‑ N. Czenstkowski (Wappen Pobog).

 

Nagorny. ‑ N. Wesierski.

 

Natzmer. ‑ In Silber ein roter Löwe mit ausgeschlagener, roter, zackiger Zunge; Helmschmuck, drei Straussenfedern,

 

Nagora

 

Nalewka

 

Nalecz

 

Nalecz I. In rotem Felde eine weiße kreisförmig und mit den Enden unten kreuzweise übereinander gelegte Binde; Helm­schmuck‑ innerhalb eines Hirschgeweihes drei Straußenfedern, diese von oben nach unten schrägerechts von einem Pfeil durchbohrt. Über den Ursprung wird gesagt: Dzierzykraj, Fürst von Czlopa (Schloppe), ein Nachkomme eines der mit eignem Lande bedachten Söhne des Polenfürsten Leszek III., ließ sich auf Veranlassung des Polenfürsten Mieczyslaw 996 taufen, der auch sein Taufpate war, aus Freude über dieses Ereignis dem Täufling das Tauftuch vom Kopfe nahm und es ihm als Wappenzeichen verlieh, das Dzierzykraj nun fortan statt seines bisherigen Wappens (zwei eine Porphyrsäule haltende Greife) führte Dieses neue Wappen wurde Nalancz, später Nalecz (von Nalonia, die Binde Christi am Kreuze abgeleitet) genannt. Die Straußenfedern mit dem Pfeil wurden einem Jan Czarnkowski, Kammerherrn von Posen, für kriegerische und politische Verdienste 1421 verliehen. Dieses Wappen führen nur die Czarnkowski und Morawski.

 

Nalecz II. In rotem Felde eine weiße, kreisförmig gelegte, unten zusammengewundene Binde, deren Enden nach beiden Seiten herunterhängen; Helmschmuck: innerhalb eines Hirschgeweihes eine aufwachsende bekleidete Jungfrau, die mit den Händen rechts und links das Geweih hält, um die Stirn eine weiße Binde, deren Enden rechts und links zu sehen sind. Es unterscheidet sich dieses Wappen durch die zusammengewundene Binde, von dem W. Nalecz, in welchem die Enden der Binde nur übereinander gelegt sind. ‑ Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Nach der unglücklichen Schlacht 1138 bei Halicz half der König Boleslaw selbst seine verwundeten Ritter ver­binden und gestattete ihnen, eine Binde im Wappen zu führen. Dieses Wappen wurde Nalecz genannt, und aus diesem Namen und dem Geweih als Helmschmuck lässt sich auf einen ursprünglichen Zu­sammenhang dieses Wappens mit dem Wappen Nalecz I. schließen, und es gewinnt an Wahrscheinlichkeit die Angabe dass unter den Verwundeten auch ein Ritter des Wappens Nalecz I war, dem der König ein weißes Tuch um den Hals band und der dann den König bat diese Binde in seinem Wappen zu führen, was der König mit der Bestimmung gestattete, daß das neue Wappen Nalecz II genannt werden solle. Schon im 13. und 14. Jahrhundert haben die Nalecz II hohe Ämter und Würden bekleidet, waren zahlreich verzweigt und hatten weite Besitzungen in allen Teilen Großpolens. Im Anfange des 15. Jahrhunderts wird in den Gerichtsakten der Wojewodschaft Lublin das Wappen Nalecz, in dem sich ein erpicurium (?) Befindet, mit dem Namen Pomloszcz, ‑ dann in den Gerichtsakten der Wojewodschaft Posen das Wappen Nalecz mit drei Feldern und einem Stern, mit dem Namen Protwicz bezeichnet. Das Wappen Nalecz II führen die:

Andrzejowski, Baczkowski, Beklewski, Bethune, Bielakowski, Bledowski, Bloniewski, Blonski, Bobolecki, Bobrowski, Bolochowiec, Bolkonski, Boniuszko, Borsa, Brodzki, Brudzewski, Bukojemski, Buza, Buzanski Charbicki, Chelmicki, Chinowski, Chmiel, Chodakowski, Chwalibogowski, Cichocki, Ciechanowicz, Cwiklinski, Dabrowski, Darowski, Dluski, Dobroslawski, Dobrowolski, Domaslawski, Drohicinski, Drohinski, Druzbicki, Drzewiecki, Dworczynski, Dwornik, Dybowski, Dylagowski, Dzbanski, Dziewierzewski, Filicki, Filipecki, Gawarecki, Gembicki, Giganski, Gilbaszewski, Gizycki, Gliszczynski, Glowacz, Golian, Golyszewski, Górski, Gorzenski, Goslawski, Gostomski, Grabczewski, Grochowalski, Grodziecki, Grzejewski, Grzymislawski, Herstopski, Horyszewski, ldzikowski, Ilikowski, Imbram, Jablonowski, Jakusz, Jalowiecki, Janczewski, Janowski, Jarczewski, Jargoski, Jarzymski, Jasienski, Jaweckl, Jedrzejowski, Jelenski, Jelowicz, Jezowski, Jodkowski, Kaczkowski, Kalinski, Kaliszkowski, Kalitowski, Kamienski, Kampiery, Kaniewski, Kasinowski, Kazanski, Kedzierski, Keszycki, Kielbasa, Klokocki, Klonowski, Kobierzycki, Koczan, Koczanowski, Komornicki, Komorowski, Korzanowicz, Korzeniowski, Kostecki, Kozmian, Kraszkowski, Kruchowski, Kulikowski, Kunowski, Kurowski, Kwasniewski, Lachowski, Lazanki, Lekczynski, Lesiecki, Lezenski, Leznicki, Lipka, Lippi, Lubodziejski, Lwowski, Laczkowski, Laczynski, Laszowski, Lazynski, Lecki, Lekinski, Loniecki, Loniewski, Lowecki, Lubkowski, Luszczewski, Majewski, Malski, Malachowski, Malyski, Marcinkowski, Michalicki, Mickiewicz, Mitraszewski, Molski, Moszczynski, Moszynski, Mrocki, Mroczkowski, Mrozowski, Myslowski, Natecz, Niemierza, Nienaltowski, Niepokojczycki, Niesiolowski, Niesluchowski, Ninienski, Niniewski, Nojewski, Nowodworski, Nowosielecki, Obiezierski, Oborski, Odachowski, Odrzywolski, Orchowski, Osinski, Ostropolski, Ostrorog, Ostrowski, Parczewski, Parul, Pieglowski, Pinoci, Piotrowin, Pirawski, Pniewski, Podkocki, Podlecki, Podolski, Poklekowski, Popiel), Popielski, Popowski, Poradzinski, Prusimski, Pruszynski, Przebora, Przetocki, Przybyslawski, Raczynski, Radzicki, Regacki, Rogaski, Rokitnicki, Rokszycki, Rostworowski, Rudnicki, Runowski, Russyan, Rychlowski, Sadokierski, Sadowski, Sempelborski, Sernicki, Setnicki, Sieprawski, Sieroszewski, Sierzchowski, Skalawski, Skalecki, Skarszewski, Skomorowski, Skubaszewski, Sleski, Slawinski, Smietanka, Sobieszczanski, Sobocki, Socha, Sosnowski, Sozanski, Stanowsky, Starczewski, Starogrodzki, Stawiarski, Strumilo, Suski, Swaryszewski, Swieprawski, Szadokierski, Szamotulski, Szubinski, Szujski, Tanski, Tlukomski, Tolibowski, Toplicki, Topolski, Trzyenski, Tupalski, Tuszynski, Tyminski, Tynicki, Tyrzynski, Udrycki, Wardeski, Wasowski, Watkiewicz, Watkowski, Wieladka, Wieniecki, Wierszowski, Wierzbinski, Wierzbowski, Wierzchaczewski, Wilkowski, Wilkszycki, Wlynski, Wodecki, Wojciechowski, Wolski, Woynicz, Woynieslawski, Woyno, Woynowski, Woyslawski, Wujcikowski, Zabicki, Zagajewski, Zarczynski, Zbanski, Zbaski, Zlotopolski, Zoledkowski, Zorawski, Zydowski,

Etwas verändert führen das Wappen die Pirawski: die Binde ist oben, rechts und links von je einem Stern begleitet, ‑ die Dybowski: unter der Binde die drei Stäbe des Wappens Korczak: Helmschmuck: drei Straußenfedern, ‑ die Nowosielski: die Binde ist oben besetzt mit einem mit der Spitze nach oben gerichteten Pfeil; Helmschmuck: drei Straußenfedern.

 

Nalewka. In rotem Felde eine silberne Kanne (nalewka); Helmschmuck ‑ drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die: Hrebnicki.

 

Natarcz. In rotem Felde auf einer schwebenden, roten Mauer­linie, von fünf Ziegeln Länge, auf weicher vier Planken liegen, von denen man aber nur die Kopfenden sieht, ein zwischen den Mittel­planken senkrecht stehender, befiederter, mit der Spitze nach oben gerichteter, silberner Pfeil; Helmschmuck. ein bewaffneter, wachsender Arm‑, dessen Hand einen waagerechten Speer hält. Dieses Wappen' wurde von dem Großfürsten Giedymin (1315‑28) dem Ritter Natarcz verliehen, der die Feste Krew gegen den Orden so tapfer verteidigte, daß dieser abzog, im Felde von dem heranziehenden litauischen Entsatzheere geschlagen wurde. Dieses Wappen führen die:

Bieniecki und Natarcz.

 

Newlin. In blauem Felde ein, senkrechter, befiederter, mit der Spitze nach oben gerichteter, goldner Pfeil, dessen Schaft einmal durchkreuzt ist, rechts und links von dem Gefieder von je einem goldnen, achtstrahligen Stern begleitet; Helmschmuck: ein schwarzer Adlerflügel, von links nach rechts von einem goldnen Pfeile waagerecht durchbohrt. Dieses Wappen wurde von König Zygmunt August, der auch Großfürst von Litauen war, den Ronneberg ver­liehen, von denen sich die Brüder Szymon und Ernst in der Schlacht von Newlin, wo Ernst fiel, ausgezeichnet hatten. Das Wappen wird nach dem Orte Newlin genannt. Dasselbe führen die: Klinski, Lukowicz, Mazaraki, Ronneberg, Wagner.

 

Nietecki. In Rot ein goldner Stern, besetzt mit einem goldnen Doppelkreuz. Sie hießen ursprünglich Czyz, erhielten 1534 den litauischen Adel mit dem Prädikate Nietecki.

 

Nowicki. In blauem Felde drei mit den Schaftenden in der Mitte des Schildes zusammenstoßende, silberne Bootshaken (Oseki), welche mit ihren Spitzen nach den beiden Oberecks und nach dem Schildesfuß gerichtet sind; mitunter sind zwischen den Bootshaken noch drei goldne Sterne; Helmschmuck: drei Straußenfedern, belegt. mit dem Wappenbilde. Es wird das Wappen auch Oseki genannt. Ober den Ursprung wird gesagt: Ein an einem Fluss befindliches, litauisches Lager wurde von dem Feinde überrascht, man gewann noch soviel Zeit, die Rüstungen und Waffengeräte eiligst in den Fluss zu werfen, um sie vor der Wegnahme zu sichern und sich dann zurückzuziehen. Demjenigen, der die Mittel ersann, die Sachen später mittels Bootshaken aus dem Flusse zu ziehen, wurde dieses Wappen verliehen. Dasselbe führen die: Nowicki.

 

Namiot, auch Kisiel oder Szur, Zur, Zurek

 

Napiwon. In goldnem Felde ein vorwärtsstehender Hirschkopf, auf dem zwischen dessen Geweih ein rechts gekehrter, doch den Kopf nach links wendender grauer Wolf mit erhobener Rute sitzt; Heimschmuck: fünf Straußenfedern. Über den Ursprung wird gesagt: Der König Boleslaw III., 1102‑1139, erhielt von einem Ritter einen lebenden Hirsch, den derselbe mit großer Anstrengung im Walde gefangen, nachdem er ihn einem denselben verfolgenden Wolfe abgejagt hatte. Der König verlieh dem Ritter dafür dieses Wappen und sagte ihm dabei im Scherze: Na piwo (zu Bier). Das Wappen erhielt hierdurch den Namen Napiwo, woraus dann Napiwon wurde. Dieses Wappen führen die:

Borkowicz, Gostyfiski, Ossowski, Radomski, Wloszakowski.

 

Nastep

 

Natarcz

 

Nawrotnik

 

Necz. In Gold drei silberne Halbmonde zu 2 und 1 gestellt, über jedem Monde eine schwebende, rote Kugel; Helmschmuck: ein silbernes und ein rotes Büffelhorn. Sie stammen aus Schlesien, er­hielten 1601 das polnische Indigenat.

 

Neysztad. In Schwarz ein goldner Querbalken, begleitet von drei goldnen Rosen. Sie stammen aus Deutschland, aus der Grafschaft Mark, erhielten 1673 das polnische Indigenat.

 

Nosadyni. Schild blau‑rot gespalten, rechts ein von zwei goldnen Löwen gehaltener, auf grünem Boden stehender Walnußbaum, auf dem ein Reiher steht, der in der rechten Hand einen Stein hält, links der gekrönte polnische weiße, Adler; Helmschmuck. ein gleicher Reiher. Sie stammen aus Venedig, erhielten 1673 das polnische Indigenat.

 

NewIin

 

Nialko

 

Nieczuja. In rotem Felde ein senkrechter, schwebender, oben und unten abgeschnittener, schwarzer Baumstamm mit drei ge­stümmelten Ästen auf der rechten und zwei solchen Ästen auf der linken Seite, in dem oberen Ende des Klotzes steckt ein silbernes Kreuz, doch wird statt des Kreuzes wohl auch ein Schwert geführt; Helmschmuck: innerhalb eines Adlerfluges das Wappenbild. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt: Zur Zeit des Königs Boleslaw III. , um 1119, warteten die Böhmen, die einen offenen Krieg nicht wagten, im Hinterhalte auf eine günstige Gelegenheit zu einem Überfall. Die Polen, weiche dies nicht vermuteten, schliefen sorglos, bis einer der ihrigen, der mit der Waffe in der Hand, den Kopf auf einen Baumstamm gelegt, schlief, wie durch Gottes Eingebung, im Schlafe laut rief: der Feind, der Feind! welcher Ruf alle erweckte, die zu ihren Waffen eilten und die zum Überfall bereiten, aber durch diese Wachsamkeit stutzig gemachten Böhmen schlugen. Der König verlieh dem Ritter, der den Warnungsruf erschallen ließ, dieses Wappen. Es ist aber als sicher anzunehmen, dass dieser Ritter das Wappen Ostrzew führte (nur den Baumklotz) und dass diese Verleihung nur eine Vermehrung des alten Wappens führte, das schon früher mit dem Namen Nieczuja bezeichnet wurde; es werden jetzt auch beide Wappen nur demselben Geschlecht zugehörig erachtet. Die Heimat dieses Geschlechts war wohl in den Wojewodschaften Sieradz und Sendomierz. Derszlaw, Vorschenk des Königs Boleslaw, war wohl der mit dem Wappen beliehene, der um 1110 das Dorf Nieczuja in der Wojewod­schaft Sendomierz anlegte, das er entweder nach seinem Wappen so nannte, oder, was wahrscheinlicher gelten mag, nach dem sein Wappen und er selbst genannt wurde. Dieses Wappen führen die:

Bartlewicz, Bartosina, Bialkowski, Biczysko, Branwicki, Bystzejowski, Byszowski, Cebulka, Chlopicki, Chustka, Czechowski, Czerniewski, Domaszewski, Dymitr, Dzieriek, Fracki, Galicz, Gembicki, Gladysz, Goly, Grabyonek, Grebarski, Greboszowski, Grzymultowski, Jemielski, Jurkiewicz, Kochowski, Kociecki, Konienski, Krasuski, Krzesinski, Krzyniecki, Kurek Kuropatnicki, Laskawski, Loknicki, Losiewski, Lukawski, Lukowski, Machocki, Miniewski, Mniowski, Mroczek, Murcz, Nieczuja, Niesluchowski, Orlik, Ostrowski, Pechowski, Pelka, Piotrkowski, Piotrowski, Praski, Roszkowski, SadIenski, Sadlewski, Sekula, Slanka, Slaski, Smolinski, Snieszek, Starzechowski, Swider, Szumienski, Szumlanski, Trzebski, Ulanowski, Urbanski, Wapowski, Wichorski, Wilczopolski, Wilczowski, Wilkocki, Witoslawski, Wlodek, Wszeborski, Zakowicz, Zbigniewski, Zgierski, Ziemecki, Zientecki, Zuzelnicki

 

Nleczula

 

Niemczyk

 

Niesobia. In dem rot ‑ golden geteilten Schilde unten ein an der Teilungslinie hängender schwarzer Adlerschwanz, der oben auf der Teilungslinie von einer silbernen Pfeilspitze besetzt ist; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Über den Ursprung wird gesagt. Als König Kazimierz, 1041‑58, gegen den böhmischen Herzog Wratyslaw zog, flog ein schwarzer Adler über das polnische Lager. Einer der vornehmsten Obersten des Königs, namens Krzywosad, erklärte diesen Adler als ein Wahrzeichen und deutete dahin: wenn er den Adler er­lege, werde der König siegen, wenn der Pfeil den Adler aber fehle, dann solle er die Schlacht nicht wagen, weil er dann unterliegen würde. Der Oberst schoss, traf den Adler in den Schwanz, der herunterfiel, und rief dem Könige zu: Du wirst die Schlacht gewinnen. Als sich dieses bestätigte, gab der König dem Obersten dieses Wappen, welches nach dem Flüsschen Niesobia in der Wojewodschaft Sieradz, wo die Schlacht geschah, wo auch Krzywosad begütert wurde, Niesobla genannt wurde, es wurde aber auch wohl mit Krzywosad bezeichnet. Eine Abweichung im Wappen: »der Addierschwanz von unten nach oben schräglinks von einem Pfeil durchschossen, dessen Spitze sich im oberen Felde dem linken Schildrande zuneigt«, wurde auch Niemczyk genannt. Dieses Wappen führen die:

Biskupski, Doruchowski, Gaszczynski, Keplnski, Kepisty, Kierzynski, Krzywosadzki, Liwski, Leczycki, Leczynski, Mijomski, Mirowski, Niesobia, Ometa, Piekarski, Sepinski, Zlodzey.

 

Niezgoda.

 

Niezgoda. In blauem Felde ein silbernes nach unten offenes Hufeisen, weiches einen mit der Spitze senkrecht nach unten gerichteten, gefiederten Pfeil umschließt. Dieses Wappenbild ist wagerecht belegt mit einem blanken, mit der Spitze nach links gerichteten Schwerte; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, doch wurden auch ein Geierflügel, oder drei Straußenfedern geführt. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt: Zwei Brüder des Wappens Dolega lebten in Uneinigkeit (niezgoda), die in Streit ausartete, in welchem der eine Bruder von dem anderen getötet wurde. Diesem wurde als Strafe seiner Untat das Kreuz aus seinem Wappen genommen und das Schwert hineingelegt. Dieses Wappen, das den Namen Niezgoda erhielt, führen die:

Gorsek, Klonicki, Lewandowski, Letowski, Minkowski, Naganowski, Napolski, Radoszewski, Radziszowski, Uderski.

 

Noctwa

 

Noga

 

Nowakowski. Schild quadriert, im ersten Felde in Rot eine links gekehrte Gans, im zweiten und dritten Felde in Grün je drei silberne Pfeile neben einander, im vierten blauen Felde ein silberner Baum; Helmschmuck: eine Gans.

 

Nowicki

 

Nowina. In blauem Felde ein nach oben offener silberner Kesselring, auf welchem ein blankes, gestürztes Schwert senk­recht steht; Heimschmuck: ein auf der Krone kniendes goldgepanzertes Bein, mit der Ferse nach links gekehrt. Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: In der Schlacht gegen die Deutschen auf dem Hundsfelde 1109 gab ein Ritter des Wappens Zlotogolenczyk dem Könige Bolestaw, welchem das Pferd gefallen war, das seine und focht zu Fuß weiter, wobei er verwundet wurde. Als der König die Nach­richt des Sieges erhielt, rief er: »przyjemna nowina« (erfreuliche Nach­richt) und gab diesem Wappen, welches er dem Ritter verlieh, den Namen Nowina. Der Ritter behielt das alte Wappenbild, das goldne Bein, als Helmschmuck bei, weshalb das Wappen mitunter auch Zlotogolenczyk genannt wurde. In Masowien hatte das Wappen auch wohl die Namen Bielina und Bielizny; auch kam die Benennung Wojnia vor. Aus dem Wappen ging später das Wappen Madrostki hervor. Das Wappen Nowina führen die:

Axt, Bagnar, Bandoszewski, Bissinski, Bodzanek, Borkowski, Boruta, Boynar, Boznanski, Brzoska, Brzostowski, Brzozy, Bzowski, Chmielewski, Chrzanowski, Chrzastowski, Czerny, Frykacz,. Garbowiecki, Giszowski, Glasenapp, Glinski, Gliszczynski, Glizminski, Glowacz, Goczal, Goczalkowski, Gomor, Gosniewski, Grajewski, Hryszkiewicz, Hulewicz, Ignatowski, Jankowski, Jezierski, Jonata, Kedzierzawski, Konarzewski, Konopacki, Konopka, Kosla, Koslicki, Kowalewski, Koziol, Koznicki, Krasuski, Krowicki, Krysztoporski, Kwiatkowski, Legawski, Lestwicz, Lisowski, Labecki, Laganowski, Lekawski, Lekowski, Lopienski, Losniewski, Luczycki, Macharzynski, Mantul, Maszewski, Maszycki, Melwinski, Mielzynski, Milinski, Minocki, Mloszewski, Mninoski, Moczydlowski, Msciwujewski, Nabora, Naramski, Narebski, Niewieski, Nowicki, Nowoszycki, Ochocki, Ochotnicki, Orlicki, Orlik, Orlikowski, Pachotowiecki, Padniewski, Pasinski, Piestrzecki, Pilat, Pilchowski, Pitowski, Podleski, Popowski, Pruski, Przadzewski, Przanowski, Przerebski, Przybylski, Przysiecki, Rampowski, Roznowski, Ryszkowski, Sapinski, Sawicki, Sepinski, Sepowicz, Skocki, Slachcinski, Stadkowski, Slodzki, Stominski, Sokolnicki, Solikowski, Sroczynski, Starowiejski, Swiatecki, Swirczynski, Szczepkowski, Szczygielski, Szeligowski, Szwarc, Ugyezdski, Ujejski, Wandrycz, Wilkowski, Witkowski, Wojutynski, Wolski, Wydzierzewski, Zarczycki, Zaszczynski, Zeromski, Zlotnicki.

 

      

© Zurek & Cunow

 

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Werner Zurek & Cunow Martin
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