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Verzeichnis - S

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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Salamandra

 

Samson. In blauem Felde Samson (Simson), gelb gekleidet, der einem goldnen, rechts gekehrten Löwen den Rachen aufreißt; Simson hält mit der rechten Hand den Unterkiefer, mit der linken den Oberkiefer des Löwen, auf dessen Rücken er seinen linken Fuß gesetzt hat. Es wird auch wohl Watta genannt. ‑ Über den Ursprung ist nichts bekannt, man hält das Wappen für ein eingeführtes, doch wurde es in Polen schon 1480 geführt. Dasselbe führen die:

Barczewski, Bielicki, Blecki, Bulewski, Chalecki, Exner, Jablonski, Jaromirski, Karczewski, Kobacki, Kokalewski, Kosicki, Kosinski, Kurczewski, Lojecki, Luczynski, Maslowski, Niemierzycki, Olewinski, Proski, Rosicki, Rosinski, Rychlowski, Samsonowicz, Skrzydlewski, Toczylowski, Watta, Zakrzewski, Zawadzki.

 

Samson. In blauem Felde Samson (Simson), gelb gekleidet, der einem goldnen, rechts gekehrten Löwen den Rachen aufreißt; Simson hält mit der rechten Hand den Unterkiefer, mit der linken den Oberkiefer des Löwen, auf dessen Rücken er seinen linken Fuß gesetzt hat. Es wird auch wohl Watta genannt. ‑ Über den Ursprung ist nichts bekannt, man hält das Wappen für ein eingeführtes, doch wurde es in Polen schon 1480 geführt. Dasselbe führen die:

Barczewski, Bielicki, Blecki, Bulewski, Chalecki, Exner, Jablonski, Jaromirski, Karczewski, Kobacki, Kokalewski, Kosicki, Kosinski, Kurczewski, Lojecki, Luczynski, Maslowski, Niemierzycki, Olewinski, Proski, Rosicki, Rosinski, Rychlowski, Samsonowicz, Skrzydlewski, Toczylowski, Watta, Zakrzewski, Zawadzki.

 

Sangerhausen.  Führen drei Löwen zu 2 und 1 gestellt. Sie nannten sich später Zengwirski.

 

Sabotka (Sabotke).

 

Sadzik. ‑ Zweig: Puzdrowski.­

Salamandra. In blauem oder auch silbernem Felde ein Flammenfeuer, in dessen Mitte sich ein nach links gekehrter Sala­mander befindet; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Der Sage nach wurde dieses Wappen von dem böhmischen Fürsten einem seiner Ritter erteilt, der das von giftigen Schlangen verheerte Böhmen von diesen durch Anwendung von Feuer, durch dessen Rauch die Tiere betäubt wurden und dann gefahrlos getötet werden konnten, befreit hatte. Es wurde dieses Wappen, das nach dem Wappenbilde Sala­mandra genannt wurde, Ende des 15. Jahrhunderts in Polen ein­geführt. Dasselbe führen die:

Chrzasz, Deszkowski, Kaszyc, Kaszycki, Pielesz, Sampolinski.

 

Schampach. In Grün ein goldener Löwe, ohne Krone, in der rechten Pranke ein Schwert, in der linken eine weiße, heraldische Rose an einem Stengel haltend; Helmschmuck: ein wachsendes Einhorn. Sie stammten aus Deutschland, erhielten 1633 das polnische Indigenat.

 

Schlichting. In Silber ein schwarzes Hirschgeweih von zehn Enden, auf dessen Spitzen eine Hirschstange von vier Enden ruht; Helmschmuck: drei Reiherfedern. Ursprünglich deutsches Geschlecht, erhielt 1567 in Polen von König Zygmunt August Anerkennung und Erneuerung des Adels.

 

Sierpy.  In rotem Felde ein aus dem linken Schildesrande aus Wolken ragender mit weißem Ärmel bekleideter Arm, dessen Hand drei Sicheln (sierpy) hält, die fächerartig mit den Griffen nach unten, mit den Schneiden nach links gekehrt stehen. Dieses Wappen führen die: Sierp und Sochanski.

 

Slodkowski.  In Rot ein halber, nach unten offener, goldner Ring, oben besetzt mit einem goldnen, nach oben gerichteten, befiederten Pfeil, unter dem Ringe eine silberne Rose mit vier schwarzen Butzen ; Helmschmuck: fünf Straußenfedern, von einem Pfeil waagerecht durch­schossen. Die Slodkowski stammen aus dem Fürstentum Siewiers, das Wappen wird Gnieszawa genannt.

 

Snopek. In grünem Felde eine aufrechte, goldne Garbe (snopek). Es ist das Stammwappen der polnischen Könige aus dem schwedischen Hause Wasa (1587‑1668).

 

Soltyk. In silbernem Felde ein schwarzer Adler mit einer goldenen Krone um den Hals und mit einem aus der Brust, oberhalb des rechten Flügels herauswachsenden Ritterarm, dessen Hand einen krummen Säbel schwingt. Es ist dies das alte Wappen Preußens. Die Soltyk stammen aus dem alten Preussen, kamen über Polen nach Rußland, von dort um 1580 nach Polen wieder zurück.

 

Sowinski. In Blau ein goldenes, nach oben offenes Hufeisen (podkowa); Helmschmuck: drei Straußenfedern. Die Sowinski erhielten 1591 den polnischen Adel und dieses Wappen, das Podkowa genannt wird.

 

Stojenski. In blauem Felde zwei silberne, gestürzte Pfeile und in deren Mitte ein gestürztes Schwert fächerförmig zusammenstehend; Helmschmuck: ein senkrecht stehender Anker. Sie stammen aus Frankreich, wo sie Statorius hießen, erhielten 1591 das polnische* Indigenat.

 

Stoma. In Blau ein goldnes, lateinisches H, dessen Mittellinie mit einer halben, silbernen Lilie besetzt ist. Die Stoma stammen aus Samogitien, wo sie Stuman hießen. Dieses Wappen führen auch die: Nornicki.

 

Szwarcwald (Schwarzwald). Schild schwarz‑blau geteilt, oben ein goldner Eichenzweig mit drei Eicheln und zwei Blättern, unten ein rechtsgekehrter, goldener  Löwenkopf mit ausgeschlagener Zunge. Die Szwarcwald stammen aus Preussen, erhielten 1658 das polnische Indigenat.

 

Sarbski (Sarpske, Szarbski, Zarbski, Zerbtiken). In Blau auf silbernen Wellen ein halb aus denselben hervorragender, ein grünes Blatt im Maule haltender Seehund, über welchem drei goldne Sterne schweben.

 

Saxen. ‑ S. Nakielski

 

Sas Pruski, Wappen. ‑ In Blau ein silberner, nach unten geöffneter Halbmond, der die Spitze eines silbernen, senkrechten, gefiederten Pfeiles umschließt, der rechts und links von je einem goldnen Sterne begleitet ist; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit einem aufrechten Pfeil. Es kommen auch kleine Abweichungen vor. Dasselbe führen die:

Dargolewski, Garczynski, Gassowski, Glinski, Grabla, Gut, Husarzewski, Juszynski, Marczynski, Msciszewski, Mszanecki, Radoszewski, Somnicz, Spegawski, Tesmer, Zapendowski.

 

Sawken.

 

Schimburen (Schinbauren).

 

Schlieff (S. Dreso, Schlieffen). In Silber der Rumpf eines nach rechts gekehrten, rot gekleideten, bärtigen Mannes mit weißem Hals­kragen und roter, mit Hermelin verbrämter Zipfelmütze.

 

Schlochow. ‑ In Blau ein vorwärts gekehrter goldner Löwenkopf mit einem Ringe im Maule; Helmschmuck: drei rote Rosen an grün beblatteten Stengeln.

 

Schotzow (Schoetzow). ‑ Eine Zwiebel, aus weicher drei Lilienstengel mit Blüten hervorwachsen.

 

Schwichow (Retzorken, Rezarger). ‑ In Rot eine silberne Rose an grün beblattetem Stengel; Helmschmuck: zwei weißbefiederte, aufwärts gekehrte, goldne Adlerklauen.

 

Sekret. ‑ S. Szotnowski.

 

Selasinski (Sellasen, Sellosen, Zelazinski). ‑ In Silber ein auf grünem Boden liegender, roter Ochs; Helmschmuck: ein goldner Halbmond, darüber ein goldner Stern.

 

Sieracki (Siereke)

 

Skoczek. ‑ S. Piechowski.

 

Skorka (Schuriken, Scuirken). ‑ Wappen Drzewica. Zweige: Czestkowski, Gostomski, Gustkowski (Gostkowski).

 

Smolka. S. Lacki.

 

Smukala. S. Gostomski.

 

Sniezko. S. Blocki. (Wappen Leliwa).

 

Somnicz (Wundeschen, Somnitz). ‑ Wappen Sas Pruski.

 

Spiczak, Wappen Zabawa. ‑ Zweig: Brzezinski (Wappen Zabawa. Aber auch: ein Halbmond, besetzt mit einem gestürzten Pfeil, auf diesem oben eine Kugel, begleitet rechts und links von je zwei Sternen).

 

Stal. ‑ S. Gostomski.

 

Starosta. ‑ S. Kaliski.

 

Starschke (Starzynski).

 

Stendek (Stenek). ‑ St. Modrzewski.

 

Stojentin. ‑ Schild schrägelinks geteilt, unten blau‑silbern geschacht, oben in Blau ein wachsender Hirsch. Zweige: Schwelzkow, ‑ Stojentin (Stontin, Sztentyn) Waglikowski (der Hirsch wächst aus einer dreizinnigen Mauer; Helmschmuck: ein Halbmond, über diesem drei Sterne), ‑ Woyen (Woyan, Zweig von diesen: Dabrowski).

 

Stoschke (Stocki). ‑ Wappen Brochwicz 11.

 

Styp (Stiep, Stipp). ‑ Wappen Ksiezyc, Mond und Sterne sind silbern. Zweig: Rekowski.

 

Suchy. ‑ S. Lipinski.

 

Sultan. ‑ S. Ustarbowski. Wappen Abdank, ‑ doch besetzt mit einem Doppelkreuz, über diesem . ein Stern; Helmschmuck: drei Straussenfedern. Zweige: Lubianski, Wiserski.

 

Sieniuta. In rotem Felde eine silberne, unvollständige Kirchen­fahne, welche nur einen, rechts herunterhängenden Lappen hat, der linke fehlt ganz, der mittlere ist ersetzt durch ein blaues Kavalierkreuz; Helmschmuck: drei Straußenfedern. ‑ Dieses Wappen wurde von einem Großfürsten von Wlodzimierz einem Ritter Sien für Tapferkeit erteilt. Dasselbe führen die:

Lachowicki und Sieniuta.

 

Slon. In blauem Felde auf schwebendem grünen hügeligen Boden ein stehender Elefant mit erhobenem Rüssel. Dieses Wappen führen die:

Paprocki, Sierawski, Sloniewski, Warteszowicz.

 

Stolobot. In rotem Felde ein schwebender silberner Balken, der an den Enden zuerst rechtwinklig nach unten, dann bogenförmig nach seiner Mitte zurück gebogen ist; dieses Wappenbild, das zwei an einer Stange hängenden Dreiecken gleicht, soll die Vorderseite eines tatarischen Zeltes vorstellen, das oben mit einem hohen silbernen Pfeil besetzt ist, dessen Schaft zweimal durchkreuzt ist; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. ‑ Dieses Wappen wurde von dem litauischen Großfürsten einem in dem moskauischen  Fürstentum Siewierz ansässigen Ritter Stolobot für eine Waffentat gegen die Tataren verliehen. Das­selbe führen die:

Winko, Winogrodzki, Wojnarowski.

 

Szalawa. In blauem Felde ein großer goldner Ring, der in seinem Innern mit drei goldnen, zu 2 und 1 gestellten Kavalierkreuzen besetzt ist; Helmschmuck: ein wachsender, gepanzerter, hauender Schwertarm. Über den Ursprung dieses Wappen wird gesagt: Als Wlodzimierz, Fürst von Rußland, die Absicht hegte, Christ zu werden, entsendete er im Jahre 987 Abgesandte zum Kaiser nach Konstantinopel, um sich über das Wesen der christlichen Kirche zu unterrichten. Die Abgesandten, unter diesen einer Namens Halka, wurden dort Christen, und als sie zurückkehrten rühmten sie diese neue Religion vor ihrem Fürsten und seiner Umgebung. Von einigen der Hofherrn wurden diese Berichte mit Hohn beantwortet und sie spotteten über das Christentum. Hierüber erbittert, forderte Halka drei dieser Spötter zu sofortigem Zweikampf und bestimmte den Ort dazu durch einen Kreis, den er auf dem Boden zog. Der Zweikampf fand statt, Halka tötete seine drei Gegner. Wlodzimierz schrieb diesen Ausgang lediglich dem Beistand Gottes zu, weil Alle Halka für szalony (verrückt) gehalten und genannt haben, einen Kampf gegen die mit Gewalt zu verlangen. Der Fürst verlieh Halka dieses Wappen, das Szalawa (von szalony), aber auch Nawrotnik (Bekehrer) genannt wird. Dasselbe führen die:

Alkiewicz, Halka, Jakuszewski, Kuczynski, Ledochowski, Lebinski, Lopata Nawrotynski, Romanowski, Skoryna, Strzyz, Swirski.

 

Szaszkiewicz.  In Rot ein goldnes lateinisches M, dessen linker Fuß aber nach außen rund gebogen ist; oben auf der mittleren Ver­tiefung steht ein goldnes Hochkreuz, dessen Querbalken aber schräge­links liegt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es ist das Wappen der: Szaszkiewicz.

 

Szeptycki. In rotem Felde ein goldnes, nach unten offenes Hufeisen, oben mit einem goldnen Kavalierkreuze besetzt und auf ‑der linken Seite von einem silbernen Pfeile von links schrägerechts durch­bohrt, so daß die Pfeilspitze noch innerhalb des Hufeisens bleibt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die:

Szeptycki, Sztrem, Szystowski.

 

 

Swiatek. ‑ S. Brzezinski.

 

Swieca (Szwenca). ‑ In Blau ein gekrönter roter Greif mit silbernem Fisch (Stör)schwanz. Zweige: Podkamer (Putkamer), von diesen die Lojow, Rexin, Tuchon.

 

Sykala. ‑ S. Lebinski, Lembinski. Ein nach oben offener Halb­mond, von oben nach unten von zwei Pfeilen senkrecht durchschossen, jeder überhöht von einem Stern; Heinischmuck: ein Halbmond, jede Spitze mit einem Stern besetzt.

 

Szada. ‑ Sz. Borzyszkowski. Wappen: ein Löwe; Helmschmuck: drei Straussenfedern.

 

Szczeka. ‑ Sz. Plechowski.

 

Szela. ‑ Sz. Piechowski.

 

Szorfas (Szorptas). ‑ In Rot zwei gekreuzte Schwerter, über denselben ein goldner, nach oben offener Halbmond, überhöht von einem goldnen Stern; Helmschmuck: eine silberne Rose mit beblattetem Stengel. Ein gleiches Wappen führen auch die Zweige: Witczech (Witczek, Witzon, Wiczonke, Witzahn), Gustkowski, Wyczechowski.

 

Szpak. ‑ Wappen Sowka, doch statt der Eule ein Star. Zweig: Wesierski (Wappen Syrokomia).

 

Szpot (Spott, Spoth). ‑ Wappen Labedz, doch hat der Schwan eine Krone um den Hals und einen goldnen Diamantring durch die Nasenlöcher; Helmschmuck: der Schwan, oder auch ein aufrechter Spieß zwischen zwei nach innen offenen Halbmonden. Zweige: Gliszczynski (Wappen Labedz, aber auch in Rot ein goldner Halbmond, überhöht von ein oder zwei goldnen Sternen), Studzienski, Szpotanski, Szpotowski.

 

Sztynka. ‑ Sz. Modrzewski.

 

Szur (de Schur, de Szur i Wnuk, Zur) – Wappen Szur, genannt auch Namiot (Zelt) oder Kisiel. -  Szur des eigenen Wappens. In Rot ein weißes Lagerzelt; Helmschmuck: ein wachsender, gepanzerter Arm mit einem Säbel.

 

Szystek. ‑ Sz. Zalinski.

 

Sartawski. Schild durch zwei Stufen silbern‑rot geteilt; Helm­schmuck: zwei schwarze Adlerflügel, zwischen denen zwei rote Stufen. Aber auch: Schild geteilt, oben ein Stern,  unten kein Bild; Helmschmuck: ­ein links ausgebogenes Jagdhorn an dem fünf Schellen hängen.  Sie nannten sich vordem auch Seibersdorf und  Seiboldsdorf.

 

 

Schak (Schack, Schach von Wittenau). Schild gespalten, rechts in Rot ein aus der Teilungslinie halb hervorspringender blauer Wolf, links in sechs Reihen rot‑blau geschacht; Helmschmuck: der Wolf wachsend.

 

 

Schleinitz (Schleunitz). Schild silbern ‑ rot gespalten, rechts eine fünfblättrige goldne (rote) Rose, links zwei silberne Rosen; Helmschmuck: zwei Büffelhörner. Ein Zweig nannte sich Pleminski.

Schlieben. In Gold ein Querbalken in drei Reihen von je sieben Feldern silbern ‑blau geschacht; Helmschmuck: zwei Büffelhörner.

 

 

Schmied (Schmied v. Schmiedebach). Schild schwarz‑rotquadriert, im ersten und vierten Felde je ein Pegasus, im zweiten und dritten eine silberne, gestürzte eingebogene Spitze; Helmschmuck: der Pegasus in offenem Fluge.

 

 

Schmieden. Schild rot‑blau geteilt, oben ein aufwachsender, golden gekleideter Mann, in der erhobenen Rechten einen Hammer haltend, unten drei goldne Sterne, zu 2 und 1 gestellt.

 

 

Schoenaich. In Gold ein grüner Kranz, abwechselnd mit vier grünen Eicheln und vier grünen Zweigen besteckt; Helmschmuck: der Kranz. Ein Zweig nannte sich Krasnodabski.

 

Schweryn (Schwerin, Szweryn). In Rot eine silberne Raute; Helmschmuck: fünf Straussenfedern, belegt mit zwei Rauten neben­einander.

 

 

Sepia glowa, Wappen. In Rot der Oberkörper einer weiblichen Person, schwarz-weiß bekleidet mit herunterhängenden Haaren, anstatt der Nase mit einem schwarzen' Geierschnabel (Sepia Glowa = Geier­kopf; Helmschmuck: zwei Elephantenrüssel oder auch zwei rote, nach oben gestreckte Arme, die einen Siegelring halten. Dieses Wappen führen die:

Ciecholewski, Elzanowski, Samplawski.

 

 

Sisslau (Silslau). in Rot ein goldner, senkrechter, stumpf abgehauener Baumstamm, auf jeder Seite zwei Lindenblätter; Helm­schmuck: zwei Büffelhörner. Nannten sich später Sislawski und Zelslawski.

 

 

Sowka, Wappen. In Blau auf einem an einem ‑ Baum­stamme mit fünf Wurzeln befindlichen Zweige, der noch drei Zweig­enden hat, eine.. Eule sitzend, die Flügel zum Auffliegen erhoben­ Helmschmuck: fünf Pfauen‑ oder auch Straussenfedern. Dieses Wappen wurde für besondere Wachsamkeit in der Nacht erteilt, wird deshalb auch Noctwa (von Noc = Nacht) genannt. Einige ersetzen die Eule durch einen Star (szpak), darum genannt. wird das Wappen auch Szpak Es heißt aber auch Nieczula. Dasselbe führen die: Bartlinski, Batocki, Czarlinski Czerniewski Knybawski, Piaskowski, Schedlin, Sowinski, Sowka, Szedlinski, Szpak, Wesierski.

 

 

Stango (Stange, Stangen).  In Silber ein roter, schrägerechts gelegter Eichenstamm, dreimal stumpf geästet, auf jeder Seite drei rote Blätter; Helmschmuck: ein rotes Kissen mit vier goldnen Quasten, besteckt mit einem Busch schwarzer Hahnenfedern. Sie nannten sich auch Wandowski und Stembarski

 

Stauden. Zwei unten zusammenhängende, oben übereinander gelegte Stierhörner. Ein Zweig nannte sich Jaromirski, nahm das Wappen Samson an.

 

 

Steppholz.  In Blau ein silberner, rechter Schrägebalken, belegt Mit fünf roten Rosen; Helmschmuck: eine rote Rose mit Wurzel und vier Blättern. Zweige nannten sich Liskowski, Lyskowski und Wigniewski. 

 

 

Strachowski. Ein nach unten offenes Hufeisen; Helmschmuck: ­eine Taube mit ausgebreiteten Flügeln, über der zwei Tauben mit den Schnäbeln eine große Krone halten.

 

 

Strumberg, Wappen (Sztumberg). In Rot ein silberner, senk­rechter Anker, mit dem Stiel, der keine Querstange, nur eine Tauöse hat, nach oben; Helmschmuck: drei Straussenfedern. Das Wappen führen die:

Jesiotrowski, Lopacinski, Lopacki, Rychler, Strumberg, Sychowski.

 

 

Sumowski. In Rot drei goldene achtstrahlige Sterne zu 2 und 1 gestellt; Helmschmuck: ein gleicher Stern.

 

 

Swiesicki. Auf einem Dreihügel zwei Büffelhörner mit ab­gerissenem Stück Kopfhaut; Helmschmuck: ein Greif, zwei gleiche Hörner haltend.

 

 

Szachman (Schachman). Schild geteilt oben in Gold ein braunes Weinblatt, unten in fünf Reihen golden ‑ Schwarz geschacht.

 

 

Szczepanski. In Blau ein grüner Palmbaum, dessen Stamm mit einem goldnen Hufeisen belegt ist, über dem ein querliegender goldner Pfeil; Helmschmuck: ein geharnischter, hauender Schwertarm.

 

 

Szembek. In Deutschland vordem Schoenbeck und Schonberg genannt. Der Schild durch einen goldnen, mit drei roten Rosen be­legten rechten Schrägebalken blau‑rot geteilt, oben wie unten je eine schrägerechts laufende Gemse; Helmschmuck: ein Adlerflug, innerhalb desselben eine wachsende Gemse.

 

 

Schilling. In rotem Felde ein silberner Ring, in dessen Mitte ein Lindenzweig mit drei grünen Blättern, die nach oben, nach rechts und nach links gerichtet sind; Helmschmuck: ein schwarzer (oder roter?) Adlerflug, jeder Flügel belegt mit dem Wappenbilde. Dieses Wappen wurde von Kaiser Maximilian 1507 den Schilling erteilt, die aus Deutschland nach Preussen, Schlesien und Polen übersiedelten, hier 1543 das Indigenat erhielten, dann auch Schyling und Szyling ge­schrieben wurden.

 

Srocznik. In rotem Felde eine rechts gekehrte Elster (sroka), die auf einem in grünem Boden steckenden Aste steht; Helmschmuck: fehlt. Es soll einem Sroka für Auszeichnung im Kriege erteilt worden sein, doch wo? und wann? Es gilt als ein, vermutlich aus Schlesien eingeführtes Wappen, war in Polen, wo es Srocznik, auch Sroka genannt wurde, um 1550 schon bekannt. Dasselbe führen die:

Brakstein, Rochcicki, Tuczkowski.

 

Stankar. In silbernem Felde ein schwarzer, goldbewehrter, gekrönter Adler, der auf seiner Brust einen Schild trägt, in dessen rotem Felde ein senkrechtes blankes Schwert steht, dessen Spitze oben mit einem nach oben geöffneten silbernen Halbmonde besetzt ist. Auf der Krone des Adlers eine kleine senkrechte, einmal um den Schaft gewundene rote Fahne. Aus Mantua in Italien siedelte Franz Stankar nach Polen über, erhielt hier 1569 das Indigenat. Das Wappen führen die:

Stankar und Smoczynski.

 

Sas. In blauem Felde ein goldener nach oben geöffneter Halbmond, auf jeder Spitze mit einem sechsstrahligen goldenen Sterne, in der Mitte mit einem senkrechten, befiederten, goldenen, mit der Spitze nach oben gerichteten Pfeile besetzt; Helmschmuck: ein Pfauen­schwanz, von rechts nach links von einem Pfeile wagerecht durch­schossen, dessen linke Hälfte den halben Pfauenschwanz bedeckt, von der rechten Hälfte nur das halbe Gefieder sichtbar lässt. ‑ Dieses Wappen stammt ursprünglich aus Sachsen, weshalb es auch Sas genannt wird. Von dort kam es nach Ungarn, wo es ein Graf Huyd führte, der sich 1236 mit einer nicht geringen Anzahl von Rittern, die ebenfalls dieses Wappen ihrer Kriegsfahne führten, dem russischen Fürsten Lew anschloss, mit diesem und den Litauern im Verein Masowien verwüstete. Für seine Kriegsdienste wurde Huyd von dem Fürsten Lew mit reichen Gütern beschenkt, auch gab ihm dieser eine nahe Verwandte zur Gemahlin, worauf sich Huyd in den russischen Landen (Galizien) niederließ, die später zu Polen kamen. Huyd und, seine Ritter, die ebenfalls mit Gütern bedacht waren, wurden die Stammväter vieler Familien, die das Wappen in Polen einbürgerten. Dieses Wappen führen die:

Baczynski, Badowski, Balicki, Bandrowski, Baraniecki, Batowski, Bejowski, Bereznicki, Berezowski, Berezynski, Bieniewski, Biernacki, Bilinski, Blazowski, Bojarski, Bonowski, Bosacki, Bratkowski, Branski, Broszniewski, Brylinski, Brzescianski, Brzuski, Buchowski, Buszynski, Charewicz, Chechlowski, Chodkowski Ciemierzynski, Cieszkowski, Cisowski, Czapiewski, Czarnowski, Czemierzynski, Czolhanski, Czolowski, Danilowicz, Danilowski, Dekanski, Dugopolski, Dobrodzki, Dobrzanski, Dolinski, Drohomirecki, Dubanowicz, Dubrawski, Dunajewski, Duniecki Duszynski, Dwojakowski, Dzieduszycki, Dziedzicki, Dziedziel, Golinski, Guttry, Gwozdecki, Holynski, Hordynski, Horodecki, Hoszowski, Hrebnicki, Hubicki, Huhernicki, Ilnicki, lzycki, Jaminski, Janiszewski, Jasinski, Jaworski, Jugiewicz, Kaczkowski, Kaminski, Kaniowski, Kanski, Karbowski, Karczynski, Kasprzykowski, Kedzierski, Kiedrowski, Kierzkowski, Kluczynski, Klodnicki, Knihininski, Koblanski, Kobylanski, Kobylinski, Komarnicki, Kopystynski, Korczynski, Kozlowski, Kragnicki, Krasowski, Krechowiecki, Kropiwnicki, Krupicki, Kruszelnicki, Krynicki, Krzeczkowski, Kulczycki, Kumarnicki, Kunicki, Leszczynski, Lewandowski, Liskowacki, Litynski, Lubieniecki, Labinowicz, Lagorzewski, Lodynski, Lopuszanski, Lucki, Lukawiecki, Macewicz, Malikowski, Manasterski, Manczak, Matkowski, Medynski, Mikulski, Molitowski, Monasterski, Nahujowski, Nanowski, Nehrebecki, Nowakowski, Nowosielecki, Nowosielski, Obertynski, Odrzechowski, Olewnicki, Opolski, Orlowski, Parylowski, Paschalski, Paslawski, Pawlikowski, Pielecki, Podhorodecki, Podluski, Podwysocki, Pohorecki, Popiel, Porudowski Prusinowski, Rastawiecki, Raszkowski, Rozlucki, Rozniatowski, Rubaszewski, Rudnicki, Rybnicki, Rybotycki, Rychlicki, Rzegniewski, Rzodkiewicz, Sarnowski, Sasimowski, Saski,  Sasowski, Sasulicz Siarczynski, Siemiasz, Siemiginowski, Skotnicki, Skulski, Smolnicki, Snitowski, Somkowicz, Sosifiski, Sozanski, Stanislawski, Strutynski, Stryjski, Strzelbicki, Stupnicki, Sulatycki, Swaryczewski, Swiebodowski, Swierzpot, Swistelnicki, Szandorowski, Szczombrowski, Szeniowski, Szpakowski, Tarnawski, Tatomir, TerIecki, Tokarski, Topolnicki, Trachimowski, Turczynski, Turecki, Turzanski, Tustanowski, Tychowski, Tymowski, Tysarowski, Tyssowski, Tyszewicz, Tyzdrowski, Uhrynowski, Ulnicki Uniatycki, Urbanski, Urocicki Uruski, Wanczaluch, Wasilkowski, Winnicki, Wislobocki, Wislocki, Witkowski, Witwicki, Wolanski, Wolkowicki, Wolosianski, Wolosiecki, Woloszowski, Woryski, Worytko, Wyslobocki, Wyszynski, Zabinski, Zaplatynski, Zatwardnicki, Zawadzki Zawisza, Zeliborski, Zerebecki Zestelinski, Zielinski, Zubr, Zubrzycki, Zukotynski, Zurakowski, Zuroch.

 

Sas Pruski

 

Saszor

 

Schilling. In rotem Felde ein silberner Ring, in dessen Mitte ein Lindenzweig mit drei grünen Blättern, die nach oben, nach rechts und nach links gerichtet sind; Helmschmuck: ein schwarzer (oder roter?) Adlerflug, jeder Flügel belegt mit dem Wappenbilde. Dieses Wappen wurde von Kaiser Maximilian 1507 den Schilling erteilt, die aus Deutschland nach Preussen, Schlesien und Polen übersiedelten, hier 1543 das Indigenat erhielten, dann auch Schyling und Szyling ge­schrieben wurden.

 

 

Scipio

 

Scipio. In rotem Felde vier blaue Stäbe, zwei schrägerechts, zwei schrägelinks gelegt, die sich abwechselnd mit einem Ende be­legen und sich dadurch zu einem schwebenden Viereck verschränken, dessen Seiten je ein Drittel der Stäbe lang sind, deren Enden dann gleichmäßig überstehen; Helmschmuck: ein Pelikan mit drei seiner jungen. Dieses aus Italien stammende Wappen führen die: Scipio.

 

Siekierz. ‑ In Rot ein silberner senkrechter, nach oben gerichteter, ungefiederter Pfeil, dessen Schaft einmal durchkreuzt ist, sich unten aber nach rechts und links zu einer waagerechten Linie spaltet, die an den Enden sich ein wenig rechtwinklig nach oben bricht; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es wird gesagt, daß dieses Wappen von einem Großfürsten von Litauen einem Krieger Siekierz für bewiesene Tapferkeit bei dem Sturm einer Festung verliehen worden sei. Das­selbe führen die:

Cichinski, Fenikowski, Kimbar, Kuczuk, Siekierz, Siekierzynski, Siemionowicz, Wolk.

 

Sielawa. In rotem Felde ein schwebender, querliegender, silberner Fluss, mit seinem rechten, etwas breiteren Ende nach oben, mit dem linken Ende nach unten gebogen, oben besetzt mit einem aufrechten, ungefiederten, silbernen Pfeil; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die: Sielawa.

 

Sleporod. In rotem Felde ein silberner, würfelförmiger Grabstein mit unten etwas vorstehendem Rande, oben in der Mitte besetzt mit einem nach oben gerichteten, unbefiederten Pfeil, dessen Schaft einmal durchkreuzt ist und zwischen zwei nach außen geneigten, flatternden Fahnen steht; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Von dem Großfürsten von Litauen wurde dieses Wappen einem Vorfahren der Sleporod, die auch Snieporod geschrieben werden, für Tapferkeit im Felde verliehen, es war wohl Jan Sleporod, litauischer Oberst, der 1564 mit 2000 Mann den moskauischen Heerführer Tolkmak bei dem Schloß Jezierzyszcze schlug. Dieses Wappen, auch Snieporod genannt, führen die: Sleporod.

 

Slizien. In silbernem Felde ein blauer Reichsapfel, der aber keinen Reifen, nur ein goldnes Kreuz hat; Helmschmuck: drei Straußenfedern oder auch ein wachsender Arm, der von links nach rechts schräge nach oben von einem Pfeile durchbohrt ist. Dieses Wappen, das aus Siebenbürgen stammt, führen die: Slizien.

 

Suszynski. In Blau ein nach unten offenes, silbernes Hufeisen, in dessen Mitte sich zwei gefiederte, silberne Pfeile schräge kreuzen, deren Spitzen am oberen Rande des Hufeisens erscheinen. Dieses Wappen führen die:

Hanussowski, Sulzynski, Suszynski, Swietkowski.

 

Szczaplina. In Blau ein nach oben offenes, silbernes Hufeisen, in dessen Mitte zwei gekreuzte Schwerter, die Griffe nach oben, zwischen welchen die rechte Hälfte eines gebrochenen Hufeisens, über welchem eine goldne Krone. Dieses Wappen führen die aus Sachsen stammenden Erdman, die schon 1397 unter dem litauischen Großfürsten Witold fochten, von diesem Güter in den Kreisen Braslaw und Wilkomierz erhielten, die ihnen 1589 und 1633 von den polnischen Königen bestätigt wurden. Dieses Wappen wird, wohl nach einem Orte kriegerischer Auszeichnung Szczaplina genannt.

 

Sepla Glowa

 

Siekierz

 

Sielawa

 

Siestrzeniec

 

Skarbek

 

Skarzyna

 

Skowinla

 

Skrzynno

 

Skuba

 

Sieporod

 

Slepowron. In blauem Felde ein nach unten geöffnetes, silbernes Hufeisen, oben besetzt mit einem silbernen Kavalierkreuze, auf welchem ein auffliegender Rabe steht, der einen goldenen, mit einem nach unten gekehrten Diamanten versehenen Ring im Schnabel trägt; Helmschmu ein gleicher, auf der Krone stehender Rabe.

Wawrzeta Corvinus (Korwin) kam im 13. Jahrhundert nach Polen, vermählte sich mit einer Erbtochter des Hauses Pobog und vereinigte deren Wappen Pobog mit dem seinen Korwin. Er wurde Hetman und Hofmarschall des Herzogs von Masowien Konrad, der ihm 1224 den Besitz der Güter Slepowron, Strachowa, Drozdzino und Wola im Lande Ciechanow bestätigte. Sein neues Wappen wurde nach dem Wappenbilde und auch nach dem Hauptgut Slepowron (der Nachtrabe) genannt, er selbst führte aber den Namen Korwin weiter, weshalb das Wappen Slepowron auch wohl noch Korwin genannt wurde. Zu Anfang des 16. Jahrhunderts trennten einige Nachkommen, die den Namen Korwin weiter geführt hatten, aus ihrem Wappen Slepowron den Raben wieder heraus und kehrten so zu ihrem alten Stammwappen Korwin wieder zurück. Von Zweigen des Geschlechts Slepowron wurde dieses Wappen auch wohl Buyny und Milan genannt. Dieses Wappen führen die:

Adziewicz, Bagienski, Bagnicki, Baranski, Bierzynski, Bogucki, Boguslawski, Borewicz, Bossowski, Bratkowski, Bronicki, Bratkowski, Browinski, Bruszewski, Brzeski, Buchowiecki, Buczynski, Bujnicki, Bujno, Bystry, Chalinski, Chodzewski Choynowski, Chudzewski, Ciecierski, Ciprski, Czaczkowski, Czartoszewski, Czaykowski, Czekotowski, D4browski, Darowski, Deby, Dobrski, Drodzienski, Drozenski, Druzynski, Drygalski, Duchnowski, Dworakowski, Dziecielski, Dziekunski, Falecki, Fialkowski, Filichowski, Filochowski, Floryanowicz, Frackiewicz, Frankowski, Galczewski, Gasiewski, Gasiorowski, Gawkowski, Giegnatki, Glinka, Glinski, Gluchowski, Gluszczynski, Glyszynski, Goczanowski, Golimunt, Gorka, Gorski, Gosiewski, Gozdziewski, Grochowarski, Grodecki, Grotowski, Gryziewicz, Gumkowski, Gut Gutkowski, Gutowski, Harbowski, Horn, Horodynski, ldzikowski, ldzinski, Jagoszewski, Janowski, Jaruzelski, Jasiewski, Jastrzebecki, Jaszewski, Jezierski, Josiewski, Junkiewicz Jurski, Jurzyc, Juscinski, Juskiewicz, Kalinowski, Kamienski, Kamocki, Karulewski, Kepkowski, Klimaszewski, Klimkowski, Klopotowski, Kloskowski, Kobylinski, Kochnowski, Kochowicz, Kokoszczynski, Kolnarski, Komarczewski, Komecki, Komocki, Kopczynski, Kordecki, Korwin, Kosakowski, Kostro, Kownacki, Kozlowski, Kozubski, Krasinski, Krasowski, Krokowski, Krukowski, Krzemieniewski, Krzewski, Krzymowski, Kuczkowski, Kuczynski, Kudelski, Kukowski, Kulesza, Kurp, Kurpiewski, Leontowicz, Leznicki, Lipczynski, Lipink, Lissowski, Lutoslawski, Lutostanski, Laniecki, Lasciszewski, Lopatynski, Lopuski, Lowkianski, Luniewski, Lupinski, Lykowski, Malinowski, Marecki, Markiewicz, Materna, Meduniecki, Mierkowski, Mikucki, Mikuta, Milewski, Milkowski, Milobedzki, Milodrowski, Miroszewski, Mlodziejowski, Mnichowski, Moczydlowski, Mokowski, Morzkowski, Moscicki, Mosiecki, Mrokowski, Mrowczewski, Mrzeski, Nachtraba, Nadolski, Nasurowski, Nowakowski, Nowosielski, Olizarowicz, Olszewski, Ostrowski, Oxtul, Padlewski, Pawlowski, Pazdzierski, Perkowski, Peski, Peza, Pienicki, Pietka, Piotrowski, Pisarzewski, Piski, Piskowski, Pniewski, Podczaski, Poklonski, Pokrzywnicki, Pomianowski, Poplawski, Powiatowski, Pratnicki, Przestrzelski, Przyluski, Przysiorowski, Puchalski, Puklicz, Pulacki, Pulaski, Raczynski, Ramanski, Ratynski, Rembowski, Rogalski, Rogowski, Roman, Romanski, Romocki, Rosyniec, Rozanowicz, Rudziewski, Rybaltowski, Rybczynski, Ryminski, Rzaca, Rzaczynski, Sarnecki, Sarnowski, Sawicki, Siedmiogrodzki, Sierhiejewicz, Sipniewski, Skibniewski, Skorupka, Skotnicki, Skrodzki, Skrzetuski, Sladowski, Slepowronski, Slawinski, Slawomier, Slogocki , Snicinski, Sobobolinski, Sobolewski, Sokolowski, Spadowski, Starzynski, Suchodolec, Suchodolski, Swiderski, Swiecki, Symborski, Syromski, Szczucki, Szemplinski, Szepietowski, Szeplewski, Szerenos, Szlubowski, Szwander, Szymanowski, Szymanski, Szymborski, Taraskowski, Terajewicz, Topczewski, Trebicki, Truskolaski, Truskowski, Trzcinski, Tyborowski, Tychowski, Tyszarski, Ujazdowski, Warszycki, Wasowicz, Waz, Webrychowski, Wiercinski, Wierzbicki,  Wierzchowski, Wilkeski, Wilkowski, Wolski, Woysiatycz, Wroblewski, Wroniecki, Wyczalkowski, Wyczolkowski, Wyrzykowski, Wyszkowski, Xiezopolski, Zabawski, Zaleski, Zatorski, Zawadzki, Zawidzki, Zawistowski, Zbikowski, Zbyszynski, Zelechowski, Zembocki, Zera, Zielenski, Zieleznicki, Zimnoch, Zmijewski, Zuk, Zyllok.

Etwas verändert führen das Wappen die Jurzyc und Kamienski: unter dem Hufeisen noch einen Stern, ‑ die Olszewski: ein zweites Kreuz innerhalb des Hufeisens, ‑ die Suchodolski: das Kreuz auf dem Hufeisen fehlt nur innerhalb desselben ist ein solches, der Rabe steht auf dem Hufeisen, als Helmschmuck nur drei Straußenfedern, ‑ die Wroblewski: der Rabe steht nicht auf einem Hufeisen, sondern auf einem mit einem Pfeil belegten Bogen, als Helmschmuck: drei Straußenfedern.

 

Slizien

 

Slon

 

Smok

 

Smok – Gryf

 

Snieporod

 

Snopek

 

Sokola. In einem grünen Felde die silberne Vorder­hälfte eines Ebers und die Hinterhälfte eines schwarzen Bären als ein nach rechts schreitendes Tier zusammengesetzt, beide Tierhälften scheidet eine senkrechte rote, auch den ganzen Schild spaltende Linie; Helm­schmuck: ein halb aufwachsender schwarzer Bär. ‑ Über den Ursprung des Wappens wird gesagt‑ der König Kazimierz I. (1041‑58) bemerkte, während der Jagd sich ruhend, einen Bären, der sich auf einen Eber warf, der ihn jedoch abschüttelte und dann angreifend verfolgte. Es entspann sich ein heftiger Kampf zwischen den Tieren, die zuletzt beide vor Ermattung hinsanken. Da eilten zwei Brüder Namens Sokot dorthin, der eine tötete den Eber, der andere den Bären. Zur Erinnerung an dieses Wagnis erteilte der König diesen Brüdern dieses Wappen, das nach ihnen Sokola genannt wurde. Dasselbe führen die:

Bystrzonowski, Drozdenski, Galczewski, Galczynski, Gorecki, Maniecki, Piglowski, Sokol, Sokolowski, Ulewicz.

 

Sowka

 

Sreniawa. In rotem Felde ein senkrechter, schwebender, silberner Fluss, dessen oberes Ende etwas nach rechts, das untere nach links gebogen ist, der Fluss ist oben besetzt mit einem silbernen Kavalierkreuze; Helmschmuck: zwei Jagdhörner (Elefanten‑Rüssel), jedes außerhalb behängt mit vier runden Schellen, zwischen den Jagdhörnern ein nach vorne gekehrter, goldener Löwenkopf mit langer Mähne. Es stammt dieses Wappen aus früher heidnischer Zeit; seine erste Heimat war in der Wojewodschaft Krakau und sein Name Sreniawa ist von dem Flüsschen Sreniawa abzuleiten, das neben dem Flüsschen Druzyna zur Weichsel fließt. Es unterscheidet sich dieses Wappen von dem Wappen Druzyna nur dadurch, dass in dem letzteren das Kreuz fehlt. Mit der Annahme des Christentums ist das Kreuz wohl in das Wappen Druzyna erst aufgenommen worden. Dieses Wappen führen die,

Adamowski, Alexandrowicz, Amborski, Amfor, Arasimowicz, Bielinski, Bielski, Bier, Bierkowski, Biskupski, Bohun, Boryslawski, Brawanski, Brzeznicki, Charzewski Czerniewski, Czyemierz, Darowski, Dobszyc, Garbowski, Goczalkowski, Jadald, Kampowski, Klus, Kluski, Kmita, Kolacki, Komorski, Koziatkowski, Krasowski Krzesz, Kucharski, Kurczewski, Kurowski, Kurozwecki, Kurzewski, Kwilecki, Ladajka, Langacz, Laskowski, Lasocki Leben, Lipski, Lisiecki, Lubomirski, Lubowicki, Lubo­wiecki, Lapka, Lapski, Maciejowski, Miedzwiecki, Moniaczkowski, Mroczek, Mroczkowski, Mstowski, Oraczewski, Pernirowski, Pisarski, Placzkowski, Poniatowski, Porebski, Potocki, Prandota, Proaczek, Przybel, Przylecki, Pukarzewski, Radwan, Rahoza, Rogowski, Rozbicki, Rozembarski, Rupniewski, Rzecki, Sadlo, Sadlowski, Saganowski, Sagatynski, Siedlecki, Skarbek, Skinder, Skotnicki, Slupski, Sobienski, Sreniawa, Stadnicki, Stawski, Strachanowski, Strzalkowski, Szow, Szykowski, Szypowski, Tegoborski, Telakowski, Treter, Trzebinski, Turowski, Tuszowski, Ujejski, Weglenski, Wegorzewski, Weryha, Wieruski, Wiewiorski, Wilkowski, Wrochey, Wzdowski, Zmigrodzki, Zmijewski.

 

 

Srocznik. In rotem Felde eine rechts gekehrte Elster (sroka), die auf einem in grünem Boden steckenden Aste steht; Helmschmuck: fehlt. Es soll einem Sroka für Auszeichnung im Kriege erteilt worden sein, doch wo? und wann? Es gilt als ein, vermutlich aus Schlesien eingeführtes Wappen, war in Polen, wo es Srocznik, auch Sroka genannt wurde, um 1550 schon bekannt. Dasselbe führen die:

Brakstein, Rochcicki, Tuczkowski.

 

Sroka

 

Stankar. In silbernem Felde ein schwarzer, goldbewehrter, gekrönter Adler, der auf seiner Brust einen Schild trägt, in dessen rotem Felde ein senkrechtes blankes Schwert steht, dessen Spitze oben mit einem nach oben geöffneten silbernen Halbmonde besetzt ist. Auf der Krone des Adlers eine kleine senkrechte, einmal um den Schaft gewundene rote Fahne. Aus Mantua in Italien siedelte Franz Stankar nach Polen über, erhielt hier 1569 das Indigenat. Das Wappen führen die:

Stankar und Smoczynski.

 

 

Starykon. In rotem Felde ein silbernes Pferd mit goldenen Hufen, nach rechts schreitend, den linken Vorderfuss und rechten Hinterfuß erhoben, den Schweif senkrecht erhoben, um den Leib einen breiten, schwarzen, golden geränderten Sattelgurt; Helm­schmuck: ein Beil wie im Wappen Topor, mit der Schneide nach rechts gekehrt, mit der unteren Spitze der Schneide schrägerechts auf der Krone ruhend. Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt: Von drei Brüdern Sedziwoj, Nawoj und Zegota, welche das Wappen Topor führten, begab sich Zegota ins Ausland und verweilte dort lange Zeit. Als er nach Polen zurückkehrte, hatten seine Brüder die väterlichen Güter, Sieciechowice in der Wojewodschaft Sendomierz, unter sich geteilt, verweigerten ihm nicht nur seinen Anteil, sondern verleugneten ihn auch als ihren Bruder. Zegota wendete sich an den Monarchen unter Darlegung der Beweise seiner Herkunft mit der Bitte um An­erkennung derselben und seiner Rechte, wie auch um Gewährung eines anderen Wappens, da er ein gleiches mit den ihn verleugnenden Brüdern, die er nun auch verleugne, nicht führen wolle. Der Monarch erfüllte seine Bitte und überließ ihm die Wahl seines ferneren Wappens. Zegota erbat sich nun in das Wappen das weiße Pferd (Kon), auf welchem er in das Ausland von Hause abgeritten war, als Helm­schmuck aber das Beil des Wappens Topor, um seine Herkunft anzu­deuten. Der Fürst bestätigte dieses Wappen und nannte es Starykon, und zwar nach dem Wappenbilde (Kofi) und nach des Wappens Topor Zuruf Starza (von stary, alt). Es wurde dieses Wappen aber auch nur Starza genannt. Zegota nannte sich fortan Zaprzaniec (Verleugner), welcher Name dann auch wohl dem Wappen gegeben wurde, später in Szafraniec überging. Über die Zeit dieser Wappenänderung steht nichts fest, nur dass sie mindestens vor 1080 erfolgt sein muss. Dieses Wappen führen die:

Bochnar, Bogumil, Bystronowski, Chorzemicz, Cybulka, Czartoryski, Czebulka, Gorzycki, Grodecki, Hynek, Kakolowski, Kasprzycki, Knot Kwasniowski, Majewski, May, Miedzwiecki, Miezwiecki, Mlodziejowski, Nahojowski, Nanayko, Nawojewski, Pietruski, Pisarzewski, Poborowski, Polanowski, Siemuszewski, Staniewski, Sulimirski, Synowiec, Szafraniec, Wieloglowski, Wielopolski, Wroniecki, Zaprzaniec, Zarski, Zawadzki, Ziemiecki

 

Starza

 

Sternberg. In blauem Felde ein goldener, achtstrahliger Stern; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz. Als die Tataren nach der Schlacht bei Liegnitz 1241 in das Mährische Land zogen, bestürmte einer ihrer Anführer, Pera genannt, die Stadt Olumiec (Olmütz). Des Königs Waclaw von Böhmen Hetman Jaroslaw griff ihn an, verjagte die Tataren und nahm Pera gefangen. Als Belohnung für diese Tat schenkte der König dem Hetman das Schloss Sternberg bei Olmütz und verlieh ihm dieses Wappen, das nach dem Schlosse ebenfalls Sternberg genannt wurde, welchen Namen nun auch Jaroslaw und seine Nachkommen führten, die schon vor 1450 nach Polen kamen, in der Wojewodschaft Sendomierz saßen. Dieses Wappen führen die:

Debski, Golanski, Gorski, Pomorski, Schewe, Sternberg, Temberski, Wit­kowski, Wolski.

 

Stolobot

 

Strempacz

 

Strumberg

 

Strzala

 

Strzegomia

 

Strzemie. In rotem Felde ein goldener, dreieckiger Steigbügel; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. ‑ Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Als der König Bolestaw Chrobry (1001‑25) in den russischen Ländern Krieg führte, fiel in einem Gefechte einem Ritter das Pferd und endete. In diesem Augenblicke sah sich der Ge­stürzte, dessen Fuß im Steigbügel hängen geblieben war, von einem Gegner bedroht, der ihm den Todesstoss geben wollte. Mit Kraft­anstrengung riss der Ritter den Steigbügel mit dem Riemen los, be­nutzte denselben als Waffe gegen den Gegner, den er tötete und dessen Pferd er nun bestieg. Von einem zweiten Gegner sofort angegriffen, benutzte er, da ihm die Zeit fehlte den Säbel zu ziehen, wiederum den Steigbügel am Riemen als Waffe, hieb den Feind vom Pferde, nahm ihn gefangen und führte ihn dem Könige zu. Der König verlieh dafür dem Ritter dieses Wappen, das Lawsowa genannt wurde, ob nach dem Orte der Tat oder des Besitzes des Beliehenen? Doch wurde dieser Name durch die Bezeichnung des Wappenbildes Strzemie (der Steigbügel) verdrängt. Auch findet man wohl für Zweige dieses Stammes die Benennungen Larysza und Zaroze, diese letztere für eine Ver­mehrung des Wappens durch einen Stern. Die erste Heimat des Stammes Strzemie war wohl unzweifelhaft die Wojewodschaft Krakau. Dieses Wappen führen die:

Bodzeta, Bojanecki, Brostowski, Buczynski, Burzynski, Buszczynski, Chwalibog, Clap, Czerzawski, Czyzowski, Garlicki, Gezowski, Golkowski, Grabinski, Grzywa, janiszewski, Janowski, Jezowski, Kania, Kapusta, Kawalecz, Kijanski, KIap, Kleczenski, Kleczkowski, Kleczynski, Klempowski, Koczanowski, Konwa, Korzenski, Krolewski, Krotosz, Kulewski, Kurowski, Laeta, Lenczowski, Lacki. Lancucki, Lysowiecki, Marszynski, Paplonski, Pieczkowski, Pierzchala, Przytkowski, Rogoz, Rud­nicki, Saliewski, Slaski, Sroczynski, Strepa, Strojnowski, Strzemieczny, Strzemien, Strzeminski, Sulikowski, Sulowski, Swiaborowski, Swieborowski, Swiebowski, Szalewski, Taszycki, Trzeciak, Trzecieski, Tyszecki, Wielopolski, Woynarowski, Wroblowski, Wrzosowski, Wscieklica, Wsieborowski, Wsolowski, Wszeborski, Wysocki, Zaborowski, Zagorowski, Zassowski, Zbylitowski, Zdulski, Zembocki.

 

Suchekomnaty. In rotem Felde ein schwarzes halbmond­förmig nach oben gebogenes, mit dem Mundstück nach rechts gekehrtes Jagdhorn mit goldenen Beschlägen und mit einem goldenen Umhänge­band, das sich oben in eine Schleife legt auf der ein goldenes Hoch­kreuz steht; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Über den Ursprung des Wappens wird gesagt, dass ein Ritter des Wappens Traby, der Hetman des Herzogs Konrad von Masowien war, einen Krieger, der sich im Feldzuge gegen die Preussen (um 1220?) ausgezeichnet und zum Siege bei tragen hatte, zu seinem Wappen angenommen hat doch mit der Einschränkung, dass er anstatt dreier Jagdhörner, nur eins, besetzt mit einem Kreuze führen sollte. ‑ Dann wird wieder angegeben, dass es aus Deutschland eingeführt sei. ‑ Es ist aber wohl sicherer anzunehmen, dass dieses Wappen schon in der Heidenzeit auf der Kriegsfahne gebräuchlich war und in der Christenzeit durch das Kreuz vermehrt wurde. Die Heimat dieses Stammes war wohl der Besitz Suchekomnaty im Lande Ciechanow, nach dem das Wappen den Namen erhielt, der später als Suchekomnaty erscheint. Es kamen aber auch die Benennungen Kownaty und Komnaty vor. Dieses Wappen führen die:

Beyner, Bleszynski, Bogdanski, Bogorski, Chrzanowski, Drabinski, Draminski, Grodzanowski, Hamszej, Kaznowski, Kownacki, Lipinski, Lominski, Miaczynski, Milanowski, Niewodowski, Obloczymski, Owloczynski, Ozieblowski, Pienkowski, Ropelowski, Rydzewzki, Skalski, Slowikowski, Sopota, Stepokowski, Suchekomnacki, Toczikowski, Tuczkowski, Uhrowiecki, Zakrzewski.

 

Sulima. In geteiltem Schilde oben in goldenem Felde ein aufwachsender schwarzer Adler mit ausgebreiteten Flügeln, den Kopf nach links gewendet, in dem unteren roten Felde drei in Gold viereckig eingefasste weiße Edelsteine, zu 2 und 1 gestellt; Helmschmuck: ein gleicher aufwachsender Adler. Dieses Wappen gilt als aus Deutschland eingeführt und zwar durch einen Zweig des jetzt gräflichen und fürstlichen Geschlechts Solms. Aus diesem Namen entstand die Bezeichnung des Wappens Sulima. Schon im 13. Jahrhundert wurde dieses Wappen in Polen geführt. Zu demselben gehören die:

Arczynski, Barzykowski, Bodywil, Borkowski, Bratkowski, Bratoszewski, Cellari, Chabinowski, Charbinowski, Charbowski, Chawlowski, Chodowski, Ciolek, Danilowicz, Deyma, Dzierzanski, Farurej, Gajewski, Gamrat, Garbolewski, Garbowski, Godwadowski, Goslubski, Gotuntowicz, Gralewski, Grocholinski, Gryzewski, Hamszej, jacimierski, Kaminski, Kielecki, Kiernowski, Kilewski, Konrady, Kurzyna, Lyczko, Milonski, Obidowski, Ogrodzienski, Oporowski, Ozieblowski, Pagowski, Pegowski, Pieczymucha, Popiel, Przejuszyn, Przeuski, Przyborowski, Przygodzki, Przyluski, Rogaczewski, Rybienski, Ryczgorski, Rymidowicz, Samoilowicz, Samujlo, Sawicz, Sluzowski, Srobski, Stanislawski, Strawinski, Stromski, Sulikowski, Sulima, Sulkowski, Swiechowski, Szajowski, Szalowski, Szantyr, Szawlowski, Szrzobski, Szulczewski, Trzcinski, Ulanowski, Uzieblo, Wasowicz, Wlodek, Wolski, Zablocki, Zabokrzycki, Zadarnowski, Zaleski, Zaleski, Zawidzki, Zawisza, Ziemiecki.

 

Suszynski

 

Swiat

 

Swienczyc. In goldenem Felde ein schwebendes silbernes Doppel‑Hochkreuz; Helmschmuck: drei Straußenfedern. ‑Über den Ursprung dieses Wappens, der wohl in die Zeit bald nach Einführung des Christentums oder in die Zeit der Kriege mit dem Orden zu verlegen sein mag, ist nichts bekannt. Dieses Wappen führen die:

Chmara, Grabianski, Korczewski, Radziejowski, Sieskiewicz, Swiecki, Swieczyc, Urzedowski, Wiland.

 

Swierczek. In blauem Felde ein großes, balkenförmiges, goldenes, lateinisches N, dessen mittlerer Balken in seiner Mitte eine kleine Ausbiegung nach unten hat; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Es wird angenommen, dass dieses Wappen aus Griechenland eingeführt sei; es war schon um 1400 in Polen bekannt. Dasselbe führen die:

Arciszewski, Arciuszkiewicz, Kijewski, Kladrubski, Kraykowski, Orzek, Radzewski, Rewkowski, Streczan, Strekowski, Swierczek, Swierczewski, Swierkowski.

 

 

Swietoldycz

 

Swinka. In rotem Felde ein schwarzer, nach links gekehrter Kopf eines Ebers, dessen untere Kinnlade, aus der zwei Zähne hervorstehen, von einer rechten Hand erfasst ist, deren dazu gehöriger, blaubekleideter Arm den Abriss des Schweinskopfes bedeckt und sich in dem unteren Ellenbogen nach oben biegt; Helmschmuck: eine bis zum Knie aufwachsende, blaugekleidete Jungfrau mit aufgelöstem Haar, die Arme in die Seiten gestützt. ‑ An dem Hofe des Herzogs Boleslaw IV. lebte ein bei diesem in hoher Gunst stehender Ritter, der alle ritterlichen Tugenden besaß und in den sich Judyta, des Herzogs Schwestertochter, wohl Tochter eines Markgrafen von Meissen, verliebte. Der Ritter teilte diese Leidenschaft, wagte aber nicht an die Möglichkeit einer Verbindung zu denken. Der Herzog, der diese Neigung kannte, den Scherz zuweilen liebte, hänselte ihn öfter wegen dieses Geheim­nisses, um durch diesen Scherz die Unmöglichkeit einer Verbindung anzudeuten. Der Ritter hatte keine Hoffnung. Als auf einer Hofjagd in den Wäldern von Sieradz, um 1148, ein Eber, von Hunden gestellt, sich gegen diese wehrte und einen Lieblingshund des Herzogs zu töten schien, rief der Herzog: »Wer mir den Hund rettet, dem gebe ich alles !« Schnell wie ein Blitz sprang der Ritter auf den Rücken des Ebers, wie reitend, hielt mit einer Hand dessen Ohren, riss ihm mit der andern Hand den Rachen auf, warf dann den Eber um, hielt ihn mit dem Fuße fest, zog sein Schwert und hieb ihm den Kopf ab. Der Herzog verlieh ihm seine Schwestertochter und dieses Wappen, das nach dem Wappenbilde Swinka (von Swina, das Schwein) genannt wurde, die Jungfrau im Helmschmuck soll an die Prinzessin erinnern. Dasselbe führen die:

Boguslawski, Bratkowski, Cholawski, Czacki, Czajewski, Danewicz, Dewknetowicz, Dziwosz, Gawronski, Grzebski, lkierat, Kaczkowski, Kakanowski, Kakawski, Kaniewski, Krzyianowski, Maczynski, Michelsdorf, Piotrowski, Porkus, Robaczynski, Roszkowski, Semislowski, Stwolinski, Swinka, Tomislawski, Zajaczek, Zajaczkowski, Zielinski, Zmyslowski, Zwyslowski

 

 

 

Syrokomla. In rotem Felde der silberne, gebrochene Balken wie im Wappen Abdank, in der Mitte oben besetzt mit einem goldenen Hochkreuze; Helmschmuck‑ wie das Wappenbild. Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Ein den christlichen Namen lästernder heidnischer Preuße forderte die polnischen Ritter zum Zwei­kampfe heraus; Syrokomla, ein Ritter des Wappens Abdank, nahm den Zweikampf an und tötete seinen Gegner. Für dieses tapfere Verhalten erhielt er, wohl vom Könige Bolestaw III. (1102‑39), das Kreuz als Vermehrung seines Wappens. Nach ihm wurde das Wappen Syrokomla genannt dessen erste Heimat wohl in Podlachien war. Dieses Wappen führen die:

Andronowski, Baranowicz, Beynar, Bulhak, Burdzicki, Chalecki, Chybick, Czechowicz, Dziewoczka, Grocholski, Gumkowski, Halecki, Holub, Horszewski, llgowski, lwanowicz, Jalowski, Janowski, Karnicki, Karonski, Kesicki, Kiinski, Kijankowski, Kondradzki, Kondratowicz, Konratowicz, Konratowski, Korzekwicki, Korzenicki, Koscialkowski, Losowicz, Maslo, Mingiel, Modzelewski, Montrym, Nieszyjka, Puciata, Puciatczyc, Pulia, Putyatycki, Sapalski, Sehen, Siwczynski, Sollohub, Soltan, Sopocko, Starosielski, Stawecki, Stefanowicz, Stefanowski, Swieszkowski, Szwyaszkowski, Traczewski, Wahanowski, Wasilewicz, Wesierski, Wieliczko, Witoniski, Witowski, Woyczun, Woynilowicz, Wyrwicz, Zagrodzki, Zajac, Zaklika, Zoladz

Mit Veränderung führen dieses Wappen die Andronowski und Wasilewicz: statt des Kreuzes einen senkrechten ungefiederten Pfeil, dessen Schaft wagerecht zweimal durchkreuzt ist, als Helmschmuck drei Straußenfedern, ‑ die Baranowicz und Jalowski; ebenso, nur ist der Schaft des Pfeiles nicht wagerecht, sondern in Form eines X durchkreuzt ; die Chalecki und Sehen. statt des Kreuzes eine Pfeilspitze, als Helmschmuck ein Adlerflügel von links nach rechts von, einem gefiederten Pfeil durchschossen, ‑ die Ilgowski, lwanowicz, Karnicki und Kesicki: statt des Kreuzes einen ungefiederten Pfeil, dessen Schaft in der Mitte mit einem Stechringe belegt ist, als Helm­schmuck drei Straußenfedern, ‑ die Holub: statt des Kreuzes eine Pfeilspitze, der die linke Seite fehlt, als Helmschmuck drei Straußen­federn, ‑ die Starosielski: statt des Kreuzes einen einmal durchkreuzten Pfeil, als Helmschmuck drei Straußenfedern, ‑ die Sopocko und Wieliczko: ebenso, nur ist der Pfeil schrägerechts durchkreuzt, ‑ die Nieszyjka: statt des Kreuzes einen Pfeil, der aber ein Herz durchbohrt. Helmschmuck drei Straußenfedern, ‑ die Soltan und Stawecki: anstatt des einfachen, ein Doppelkreuz, jedoch der untere Querbalken etwas länger als der obere, Helmschmuck drei Straußenfedern.

 

Szachownica

 

Szalawa

 

Szarza

 

Szaszor

 

Szczapalin

 

Szeliga. In rotem Felde ein goldener, nach oben geöffneter Halbmond, oben besetzt mit einem goldenen Hochkreuze; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz.  Über den Ursprung des Wappens wird gesagt: Die Litauer waren im Jahre 1282 in das Land Lublin eingedrungen und es zog der Fürst Leszek Czarny mit einer Streitmacht, die vorzugsweise aus dem Adel der Fürstentümer Sieradz und Sendomierz bestand, ihnen entgegen. Er hatte einen Ritter Szeliga mit der Vorhut und der Aufklärung der feindlichen Stellung und Stärke betraut. Auf dessen Bericht befahl Leszek einen Nachtüberfall des feindlichen Lagers. Dieser, von Szeliga ausgeführte Überfall glückte, es wurden viele Litauer getötet und gefangen genommen, der Rest floh, eine reiche Beute wurde gemacht. Zur Belohnung verlieh Leszek Czarny dem Ritter Szeliga, der einen silbernen Halbmond im roten Felde als Wappen führte, als Vermehrung desselben das Kreuz, das über den heidnischen Feind gesiegt hatte, dieses golden, wie auch der Halbmond ferner golden sein sollte, wegen des glänzenden Erfolges und der reichen Beute, dann als Helmschmuck einen Pfauenschwanz, der die bewiesene vieläugige Klugheit des Ritters andeuten sollte. Es behielt dieses neue Wappen den Namen Szeliga. Da dieser Krieg am Tage des Erzengels Michael, am 30. September, erfolgt war, ließ Fürst Leszek in Lublin die St. Michael‑Kirche zum Danke errichten. Es wird von einigen Heraldikern geglaubt, daß in dem Wappen statt des Halbmondes ein halber Ring sein müsse, also wie in dem Wappen Ratuld, weshalb es mit diesem oft verwechselt wird. Dann wird auch angegeben, daß statt des Kreuzes ursprünglich der Mond mit einem gestürzten Schwerte besetzt gewesen sei, daß aber Bodzeta, Erzbischof von Gnesen, der das Wappen Szeliga führte, nachdem er den Großfürsten Wladyslaw Jagiello 1386 zum Christen getauft hatte, das Schwert in seinem Wappen durch ein Kreuz ersetzt habe. Die erste Heimat des Stammes und Wappens Szeliga war der Besitz Szeligi in der Wojewod­schaft Sendomierz im Kreise Opatow. Dieses Wappen führen die:

Bialecki, Bielenski, Bielinski, Bodzanowski, Bodzeta, Borzyszkowski, Bossowski, Bostowski, Bukraba, Charzewski, Charzewski, Chlistowski, Czarnoluski, Czarnotulski, Czernicki, Dabrowski, Dobiesz, Dobieszewski, Dowojna, Fargow, Gerwalowski, Gorecki, Gorski, Hrebinski, Kamienski, Kozica, Kozierski, Krzczonowicz, Lancucki, Lasocki, Lasowski, Lisikiewicz, Losowski, Losowski, Lukomski, Magier, Markowski, Matkuszewski, Mirecki, Mirewicz, Mirzejowski, Nazarewicz, Niemojewski, Piatkowski, Plucinski, Podsonski, Potocki, Prumienski, Przeczkowski, Pstrag, Puzlowski, Ramienski, Ratocki, Rostkowski, Rytel, Rytelski, Serwatowicz, Siemionowicz, Skorupski, Stawski, Stanislawski, Strawinski, Strusinski, Sufczynski, Szczerski, Szeliga (Scheliha), Szeligowski, Szeliski, Szolkowski, Szpadkowski, Trojanowski, Trzebinski, Turczynowicz, Turzenin, Wachowski, Wysokinski, Zabawski, Zernicki, Zlocki, Zubrzycki, Zychlinski.

Verändert führen das Wappen die Bukraba und Zernicki: der Mond ist nicht vom Kreuze besetzt, sondern dieses etwas erhöht, als Helmschmuck drei Straußenfedern, ‑ die Krzczonowicz und Strawinski: ein am linken unteren Balken gestümmeltes Doppelkreuz, Helmschmuck drei Straußenfedern, ‑ die Puzlowski: statt des Kreuzes ein ungefiederter Pfeil mit halbem Spitzeneisen, der Schaft in Form eines X durchkreuzt, ‑ die Scheliha und Szolkowski: führen das Stammwappen, den Mond silbern ohne Kreuz, Helmschmuck drei Straußenfedern.

 

Szmiara

 

Szpak

 

Szreniawa

 

Szur

        

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Werner Zurek & Cunow Martin
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