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h. = herb = Wappen, h. własny = eigenes Wappen,

 

Taczala. In goldnem Felde ein grauer, nach links gewendeter, auf dem rechten Fuße stehender, in dem linken, erhobenen Fuße einen Stein haltender Kranich, dessen Kopf bis zur Hälfte des Halses in ein schwarzes Schildeshaupt reicht, in diesem rechts und links von einem silbernen Stern begleitet ist; Helmschmuck: fehlt. Über den Ursprung dieses Wappens, das wohl ein Sinnbild der Wach­samkeit ist, ist nichts bekannt. Es kam aus Böhmen mit Henryk Gierko um 1500 nach Polen. Dasselbe führen die:

Bartkowski, Benoe, Berent, Budzowski, Fischer, Frantzius, Gerkowski, Gerszewski, Gierko, Hejdukiewicz, Krahn, Roznowski, Skronski.

Verändert führen das Wappen jedoch die Frantzius: nicht zwei, sondern drei Sterne zu 1 und 2 gestellt, als Helmschmuck den Kranich, - die Krahn: die Sterne fehlen, der Schild ist blau‑rot geteilt, ‑ die Budzowski und Skronski: der Hals des Kranichs ist von einem silbernen Pfeile von unten nach oben durchbohrt; Helmschmuck: ein gleicher Kranich zwischen zwei blau ‑gold gewechselten Jagdhörnern (Elephanten­rüssel).

 

Taczala. In goldnem Felde ein grauer, nach links gewendeter, auf dem rechten Fuße stehender, in dem linken, erhobenen Fuße einen Stein haltender Kranich, dessen Kopf bis zur Hälfte des Halses in ein schwarzes Schildeshaupt reicht, in diesem rechts und links von einem silbernen Stern begleitet ist; Helmschmuck: fehlt. Über den Ursprung dieses Wappens, das wohl ein Sinnbild der Wach­samkeit ist, ist nichts bekannt. Es kam aus Böhmen mit Henryk Gierko um 1500 nach Polen. Dasselbe führen die:

Bartkowski, Benoe, Berent, Budzowski, Fischer, Frantzius, Gerkowski, Gerszewski, Gierko, Hejdukiewicz, Krahn, Roznowski, Skronski.

Verändert führen das Wappen jedoch die Frantzius: nicht zwei, sondern drei Sterne zu 1 und 2 gestellt, als Helmschmuck den Kranich, - die Krahn: die Sterne fehlen, der Schild ist blau‑rot geteilt, ‑ die Budzowski und Skronski: der Hals des Kranichs ist von einem silbernen Pfeile von unten nach oben durchbohrt; Helmschmuck: ein gleicher Kranich zwischen zwei blau ‑gold gewechselten Jagdhörnern (Elephanten­rüssel).

 

Terebesz. In rotem Felde ein schwebender, gepanzerter, links gekehrter, im Ellenbogen gekrümmter, linker Arm, dessen Hand ein erhobenes Schwert hält, auf dessen Spitze ein Manneskopf steckt; Helmschmuck: drei Straußenfedern. Dieses Wappen wurde einem Vorfahren verliehen, der einem Feinde den Kopf abgehauen hatte. Dasselbe führen die:

Naraczowski und Terebesz.

 

Tomkowicz. In grünem Felde ein silberner, schwebender Querstab, der am linken Ende in seiner halben Länge rechtwinklig nach unten gebogen ist, an seinem rechten Ende, dieses etwas über­stehen lassend, ruht der Balken auf einem Stabe, der ein wenig schrägelinks steht, in der Mitte ruht der Balken ebenfalls auf einem Stabe, der aber senkrecht ist und dessen verkürzter Fuß auf einer Kugel ruht. Es kann das Wappenbild als ein Schemel mit drei Füßen gelten; Helmschmuck ‑ drei Straußenfedern. Dieses Wappen führen die: Tomkowicz.

 

 

Trzy Ksiezyce. In blauem Felde drei goldene Halbmonde (Ksiezyce), nach oben geöffnet, zu 2 und 1 gestellt; Helmschmuck fehlt. Es wurde in Polen schon von dem Bischof Dyonis von Posen, 1088‑1106, geführt. Es stammt aus Italien, von wo Hannibal und Nicolaus de Strozze aus Florenz, mit der Königin Bona 1518 nach Polen kamen, dort blieben und sich später Strocki nannten. Dasselbe führen die:

Nowakowski und Strocki.

 

Turzo. In rot-gold geteiltem Schilde oben ein wachsender, gekrönter, goldener Löwe, unten drei zu 2 und 1 gestellte rote Rosen; Helmschmuck: ein aufwachsender Löwe. Es stammt aus Ungarn und wurde schon 1477 von den Turzo in Krakau geführt.

 

 

Tarnawa. In rotem Felde ein großes silbernes Kreuz mit gleich langen Balken, an der linken Seite des unteren Balkens von einem kleinen nach dem Kreuze zu offenen goldenen Halbmonde begleitet; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. ‑ Die Annahme, dass dieses Wappen von der Insel Rhodos, wo der Johanniterorden ein gleiches Kreuz als Ordenszeichen trug, nach Polen gekommen sei, ist nicht haltbar, denn die Johanniterritter kamen erst 1309 nach Rhodos, während dieses Wappen schon um 1200 in Polen geführt wurde. Es wird als wahrscheinlicher dann auch angegeben, dass König Bolestaw 11. (1059‑82) dasselbe einem Ritter Boguslaw um 1068 verliehen habe, der sich ritterlich am Berge Tarnawa ausgezeichnet hatte, nach welchem das Wappen genannt wurde. Dasselbe führen die:

Borucki, Borycki, Broniewski, Bystram, Galezowski, Gorzkowski, Jagninski, Kleczkowski, Kropski, Krupa, Malezewski, Patryk, Petryk, Petrykowski, Radkiewicz, Radlinski, Sinicki, Slanka, Stryjenski, Stryjewski, Tarczewski, Tarczynski, Targowicki, Tudorowski, Walczewski, Zajaczkowski, Zernicki.

 

Taube. In Schwarz eine silberne, fliegende Taube; Helmschmuck: die Taube auf einem schwarzen Flügel. Dieses Wappen, das auch die Wenecki (Venediger) führen, wird auch Golab (die Taube) genannt.

 

 

Tettau. In Rot drei silberne übereinander aus dem linken Schildesrande hervorragende Wolfszähne; Helmschmuck: ein offener Flug. Sie nannten sich dann Tettau v. Kinsky.

 

 

Troczka (Troski, Troszka, Droschke, Troschke). In Rot ein silberner Halbmond von einem silbernen Pfeile von unten nach oben durchbohrt, der mitunter auch auf dem Monde steht; Helmschmuck: ein schwarzer (mitunter auch roter) Aderflügel, von einem Pfeile wagerecht durchbohrt, oder auch mit dem Wappenbilde belegt. Ein Zweig nannte sich Lotynski, auch Lottinski.

 

 

Troska (Troschke). In Schwarz ein senkrechter, nach oben gerichteter goldner Pfeil mit silberner Spitze; Helmschmuck: ein schwarzer, mit dem senkrechten Pfeil belegter Adlerflügel. Dieses Wappen nahm auch ein Zweig der Brudzewski W. Nowina an, nannte sich dann Brause.

 

 

Truchsess (Truchsess von Wetzhausen). In Gold zwei rot­silbern in zwei Reihen geschachte Querbalken; Helmschmuck: zwischen zwei Büffelhörnern ein rotgekleideter Frauenrumpf mit langem Haarzopf.

 

 

Trzcienski (Trzcinski, Trzinski). Sie hießen ursprünglich von Canden, Kanden, vermehrten ihr Stammwappen: in Blau zwei nach rechts laufende, übereinander gestellte silberne Jagdhunde, durch das über diese gestellte Wappen Leliwa; Heimschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit dem Wappen Leliwa (d. i. ein Stern über einem Halbmonde).

 

 

Trzeszewski (Trzesiewski). Ein auf einem gebogenen Aste stehender Vogel; Helmschmuck: ein Adlerflügel.

 

 

Trzy Radla, Wappen. In Rot drei silberne Pflug­schare, mit den Spitzen nach oben, zu 2 und 1 gestellt; Helmschmuck: drei Straussenfedern. Dasselbe führen die:

Berawski, Dluhomil, Radlowski, Wilczewski, Winter.

 

Tadden. ‑ In Blau zwei goldne, gestürzte Halbmonde überein­ander, unter denselben ein goldner Stern; Helmschmuck: drei Pfeile und zwei Sterne. ‑ Eine Linie führt in Rot einen silbernen Greif, unter dem ein Stern, aber den genannten Helmschmuck.

 

Tarmen. ‑ Schild schrägelinks blau‑golden geteilt, oben ein goldner, wachsender Löwe, unten kein Bild.

 

Tauenzin (Towenzin, Twencitowski, Tauentzien). ‑ Schild geteilt, oben in Silber ein aufwachsender, naturfarbener Hirsch, unten schwarz­silbern geschacht; Helmschmuck: drei natürliche Lilien auf grünbeblatteten Stengeln.

 

Tempski (Tamski, Tepski)‑ In Blau zwei goldne Halbmonde übereinander, der obere gestürzt, zwischen beiden links ein goldner Stern; Helmschmuck. drei silberne, gestürzte Pfeile. Auch findet man statt des unteren Mondes eine silberne Schüssel mit dem Haupte Johannis des Täufers. Zweig: Tempski Eisedun (Schild silbern‑blau geteilt, oben ein nach rechts geöffneter, goldner Halbmond, neben demselben rechts ein goldner Stern, unten ein nach oben geöffneter Halbmond; Heimschmuck: drei aufrecht stehende Pfeilspitzen).

 

Tesmar. ‑ In Silber ein blauer, quer gezogener Fluss.

 

Tesmer. ‑ Wappen Sas Pruski. Zweige: T. (Ciesmer) Bukowski, T. Tuchlinski.

 

Tessen (Tetzen, Tesken, Tessentzen). ‑ In Rot ein weißer Ziegen­bock. Zweig: Wesierski.

 

Tessmar. Wappen Przyjaciel: in Blau ein rotes Herz von drei silbernen Pfeilen durchbohrt, und zwar von zweien von unten nach oben schrägerechts und schrägelinks, von dem dritten wagerecht von links nach rechts; Helmschmuck: die drei Pfeile fächerartig.

 

Thomeke. ‑ Zweig: Tomicki.

 

Tiedemann. ‑ In Gold ein wellenförmiger, blauer Balken, über welchem eine kriechende blaue Schlange mit erhobenem Kopfe, unter dem Balken ein Rabe; Helmschmuck‑. der Rabe. Zweig: Ruediger.

 

Tondeszkow.

 

Trestka, Wappen. In Silber ein roter, schrägerechter Balken, belegt mit drei goldnen Kavalierkreuzen: Helmschmuck: fünf Straussen­federn. Es wird auch wohl Wappen Trzy krzyze (drei Kreuze) genannt. Dasselbe führen die:

Cieleski, Luszkowski, Trestka, Tropp, Zembowski.

 

Tucholka. ‑ Wappen Korzbog; Helmschmuck: ein geharnischter Schwertarm.

 

Turno (Turnowski). ‑ In Rot drei silberne Anker, mit den Armen nach oben, zu 2 und 1 gestellt, von fünf Sternen begleitet; Helm­schmuck: drei silberne Rosen an grünen Blätterstielen.

 

Tepa Podkowa. In blauem Felde ein nach unten offenes silbernes Hufeisen, das ein goldenes Kavalierkreuz umschließt; Heim­schmuck: ein Adlerflügel. ‑ Unter den Personen, welche dem Könige Bolestaw 1079 bei der Ermordung des Bischofs Stanislaw von Krakau behilflich waren, befanden sich auch die Ritter Borzywoj, Zbiluta, Dobrogost, Zema, Jedrzej und Odolanga, alle des Wappens jastrzebiec, denen von dem Adelssenate nicht nur die Güter konfisziert wurden, sondern neben anderen Strafen auch aufgegeben wurde ihr Wappen in das obige umzuändern, das Tepa Podkowa (stumpfes Hufeisen) genannt wurde. Diesen Rittern wurden aber von dem Fürsten WIadyslaw Herman die Güter 1084 wieder zurückgegeben. Dieses Wappen führen die:

Borzywoj, Brodecki, Brzezicki, Dymowski, Dymski, Gieraltowski, Janczewski, Janiszewski, Miaczynski, Mianowski, Modlinski, Ostrowski, Skowronski, Stawski, Trzetrzewinski, Ztotaszewski.

Es sind jedoch die Gieraltowski wieder zum Wappen Jastrzebiec zurückgekehrt, ‑ die Brzezicki führen das Hufeisen mit einem Kreuze oben besetzt, das innere Kreuz fehlt, als Helmschmuck drei Straußenfedern.

 

Terebesz

 

Tomkowicz

 

Topacz. In rotem Felde ein stehender, linksgekehrter, goldener Geierfuß, oben besetzt mit einem schwarzen Geierflügel; Helmschmuck: drei Straußenfedern. ‑ Dieses Wappen, das auch wohl Golpacz und Kopacz genannt wurde, wurde um 1125 von König Boleslaw einem Ritter Topacz erteilt, der auf der Jagd mit , seinem Pfeile einen Geier, der auf einem Baume saß und sich am Kopfe kratzte, Fuß und Flügel zugleich abschoss. Dasselbe führen die:

Bekesz, Bludnicki, Borzynowski, Bydlowski, Chalczynowski, Chalknowski, Chwalczniewski, Gederwoch, Gedrojc, Grodzicki, Halknowski, Holcznowski, Iskra, Kogkowski, Kopycinski, Kotulinski, Krupski, Krypski, Kurzewski, Lubowidzki, Luwczycki, Meleniewski, Miedzwiecki, Mosiewicz, Nawoy, Pledzicki, Siegroth, Slawikau, Sroczkowski, Szaszorski, Szygrod, Tomkiewicz, Wystep, Zegartowski.

Es führen die Kogkowski indessen nur den Geierfuß, doch ohne Flügel, als Helmschmuck einen aufwachsenden goldenen Löwen, ‑die Bekesz, ebenfalls keinen Flügel, doch ist der Fuß rechts von einem Halbmonde, links von einem Stern begleitet; Helmschmuck: drei Straußenfedern.

 

Topor. In rotem Felde ein silbernes, senkrechtes, mit der Schneide nach links gekehrtes Beil. Helmschmuck: ein gleiches, schrägelinks gestelltes, mit der unteren Spitze der Schneide auf die Krone gestütztes Beil. ‑ Der Ursprung dieses Wappens wird bis auf die früheste Zeit des ersten Fürsten Lech zurückgeführt. Sein erster Name und Zuruf war wohl, dem Wappenbilde entsprechend, Topor (das Beil), dann wurde es aber seines Alters wegen Starza (von stary, alt) genannt. Später wurde wieder die Bezeichnung Topor allgemein. Zweige dieses Stammes Topor führten das Beil in goldenem oder blauem Felde im Wappen und deren Zuruf war Kolka. Aus dem Wappen Topor ging das Wappen Starykon hervor. Das Wappen Topor führen die:

Balicki, Barluninski, Belchacki, Betkowski, Bialosliwski, Bielicki, Biesiekierski, Biesierski, Bije, Birkowski, Bogucki, Bokiewicz, Boksza, Bokszanski, Boratynski, Bruniewski, Brzeski, Brzozowski, Butrym, Butrymowicz, Butrymowski, Byczkowski, Bye, Calinski, Chroberski, Chrystowski, Cikowski, Czesnicki, Czodlinski, Cryzowski, Danaborski, Decius, Dlugoborski, Dymski, Dzierzbicki, Dzierzkowski, Dziewczopolski, Faranowski, Giergielewicz, Golanczewski, Grabowski, Gramatski, Grocholski, Grylewski, Grzegorzewski, Gumowski, Hynek, Jablonski, Jakubowicz, Jakubowski, Janowski, Jarantowski, Jarnowski, Jasinski, Jewlaszewski, Jezierski, Kalinski, Kaminski, Kapustynski, Kisielnicki, Klimuntowski, Klobuczynski, Klonski, Konarski, Kornacki, Korycinski, Kownacki, Kozielski, Krakowczyk, Krasienski, Krasnopolski, Krzelowski, Krzelowski, Krzucki, Krzywczycki, Ksieski, Kunaszewski, Kunat Kurzewski, Lowinicki, Labyszcki, Lowieniecki, Lukowski, Malomiacki, Malzynski, Marcinkowski, Marcinowski, Maslomiecki, Matuszewski, Miedzwiecki, Miedzygorski, Miniszewski, Mlodzowski, Modliszewski, Morawicki, Morski, Moszgawski, Narbut, Naszyon, Nawoy, Nekanda, Nieborski, Niedrowski, Niemirowicz, Nieznanski, Norwid, Nos, Obodzinski, Obrycht Odolikowski, Okolow, Okolowicz, Okulicz, Ossolinski, Ostrowicki, Otrowski, Paczoltowski, Paczynski, Paluka, Panigrodzki, Pelka, Pianowski, Piekarski, Pilczycki, Pilecki, Piotrkowski, Pisarzewski, Plaskowski, Plechowski, Pleszowski, Plaska, Plaza, Plocki, Poburski, Prusinowski, Przespolewski, Rakowski, Rambczynski, Raczynski, Rapczynski, Rapsztynski, Rokowski, Rykowski, Rykrski, Ryszkowski, Rytarowski, Ryterski, Rzeszowski, Sarnowski, Schaaf, Sieciech, Sieciechowski, Siekierzecki, Skrodzki, Skrzelowski, Skrzetuski, Sladowski, Slezanowski, Slawianowski, Slawiec, Slupowski, Slupski, Smoszewski, Solajski, Sosniecki, Stareski, Staroleski, Starza, Starzon, Starzewski, Straszkowski, Strazon, Subinski, Supinski, Szczawinski, Szolajski, Szylanski, Szymanowski, Tarlo, Tarnowiecki, Teczynski, Toporski, Trambczynski, Trepka, TrIeski, Trylski, Trzcinski, Tulkowiecki, Waldowski, Wasowski, Wilkowicki, Wizinski, Wlosciborski, Wlosto, Wlostowski, Wolski, Woynowski, Wronowski, Wscieklica, Zabiello, Zagorzanski, Zaklika, Zakrzewski, Zaleski, Zaluski, Zbyluta, Zbyszewski, Zegota, Zemla, Zlotkowski, Zrecki, Zula, Zwierz.

 

Traby. In silbernem Felde drei schwarze Jagdhörner, die am Mund‑ und Schallloch golden beschlagen sind, um die Mitte zwei goldne Bänder haben, von denen eine goldne Schnur mit einer Schlinge ausgeht; die Hörner, die zu 2 und 1 gestellt sind, stoßen in der Mitte des Feldes mit den Mundstücken zusammen, das obere rechte Horn ist nach oben, das linke nach unten, das untere nach rechts eingebogen; Helmschmuck: fünf Straussenfedern. Es gilt dieses Wappen als ein wahrscheinlich aus Deutschland durch das Geschlecht der Jordan eingeführtes. Es erscheint in Polen schon 1039. Mehrere litauische Familien wurden an dem Versammlungstage zu Horodlo 1413 von dem Unterkanzler, späteren Erzbischof von Gnesen, Mikolaj Traba, zu diesem Wappen angenommen. Der Name des Wappens ist dem Wappenbilde (Traby, die Jagdhörner) entnommen. Dieses Wappen führen die:

Amfor, Bleszynski, Brzezinski, Chwaleczewski, Chwaliszewski, Ciarnowski, Ciazynski, Ciborowski, Cyryna, Czasnicki, Czaszawski, Czaszynski, Dawidowicz, Dewicz, Dobinski, Dolinski, Doluski, Dowgielt, Dowiakowski, Dyakowski, Dziewal­towski, Dziokowski, Falczewski, Gorzkowski, Grobicki, Hryczyna, Iskrzycki, Iwaszkiewicz, Jaskold, Jaszczold, Jonakowski, Jordan, Kielkiewicz, Kierdej, Klichowski, Kolecki, Kolnicki, Kolek, Komajewski, Konkowski, Kosmowski, Kowinicki, Kownacki, Krakowski, Krzykawski, Kumanowski, Kumorowski, Listowski, Lukaszewicz, Michnowski, Miekicki, Milakowski, Narbut, Niewier, Odyniec, Oscik, Oscikowski, Osnialowski, Ostyk, Oticz, Otwinowski, Pakoszewski, Piecek, Pieckiewicz, Piekiewicz, Pienkowski, Pietkiewicz, Plowinski, Pszonka, Radziwill Roguski, Rokosz, Rozwadowski, Rudomina, Russagowski, Russanowski, Rzeczkowski, Sadkowski, Siesicki, Sirewicz, Siruc, Skop, Sobocki, Sognicki, Stanczykiewicz, Stecher, Stojowski, Swiatorzecki, Swierczowski , Swietorzecki, Syruc, Szalowski, Tokara, Tokarzewski, Walawski, Warzyki, Wierszul, Winlarski, Wloczewski, Wnorowski, Wolk, Woyna, Wrzeszcz, Wyczolkowski, Wylam, Zagiel, Zbrawski.

Es führen das Wappen etwas verändert die Rudomina: das Feld blau, als Helmschmuck drei dem Wappenbild gleiche Jagdhörner zwischen zwei Adlerflügeln, ‑ die Siruc und Jaszczold: in den Zwischen­räumen der Jagdhörner je eine rote vierblättrige Rose; als Helmschmuck: drei Straussenfedern.

 

Trach

 

Trach I. Schild blau‑silbern gespalten, rechts liegt auf der Spaltlinie ein goldner, geflügelter Drache, den Kopf und die zwei Füße nach oben gerichtet, den Schwanz aufgebogen und in einer Pfeilspitze endend, in dem linken Felde drei rote, rechte Schräge­balken; Helmschmuck: fünf Straußenfedern. Dieses Wappen stammt aus Schlesien, dasselbe führen die:

Brzeski, Gninski, Proski, Trach, Traczewski, Zelecki.

 

Trach II. In Rot ein silberner Adler mit einem Hahnenkopf. Dieses, aus Schlesien stammende Wappen führen die: Zak.

 

Trzy Bulawy. In blauem Felde ein linker, silberner Schräge­balken, belegt mit drei goldnen Lilien und besteckt oben mit zwei goldnen, halben Feldherrnstäben (bulawy), unten mit einem Feldherrn­stabe. Dieses Wappen stammt aus Ungarn, dasselbe führen die:

Karboth, Moczarski, Supinski.

 

Twardost. In rotem Felde ein silbern‑blau geschachtes Herz. Dieses Wappen führen die: Juszyinski.

 

 

Trestka

 

Tryumf

 

Trzaska. In blauem Felde zwei Schwerter mit goldnem Handgriff, die mit ihren abgebrochenen Klingen senkrecht sich zugekehrt sind, deren verstümmelte Enden sich unter der Mitte eines sie be­deckenden "goldnen, nach oben geöffneten Halbmondes verlieren; Helmschmuck: ein Pfauenschwanz, belegt mit dem Wappenbilde. ‑Über den Ursprung dieses Wappens wird gesagt: Als der König Boleslaw I. (1001‑25) gegen einen Feind, der mit dem Schwerte auf ihn eindrang, in Gefahr war, parierte ein Ritter Biala den Hieb und schlug den Feind nieder, wobei ihm jedoch die Klinge seines Schwertes abbrach; er war nun ziemlich wehrlos gegen die weiteren Feinde, und der König, dies bemerkend, gab ihm sein eignes Schwert, womit der Ritter die weiteren Andringenden zurückschlug und so den König und sich gesichert hatte. Doch auch dieses Schwert war ihm dabei zerbrochen. Als er dieses dem König wiedergab, verlieh ihm derselbe für den bewiesenen Mut das obige Wappen, das Trzaska (der Splitter) genannt wurde, wohl im Hinblick auf die zersplitterten Schwerter. Nach dem Besitz des Ritters wurde es auch Biala genannt. Als ein Ritter dieses Geschlechts in Großpolen das Benediktinerkloster Lubien gegründet hatte, dem drei dieses Geschlechts hintereinander als Abt vorgestanden haben, wurde auch der Wappenname Lubiewa gebräuchlich. Dieses Wappen führen die:

Bialy, Bielinski, Bielski, Blazejowski, Bogusz, Buczkiewicz, Budkiewicz, Chojnacki, Chrzaszzewski, Chrszczonowski, Ciszkowski, Czusolowicz, Dluski, Drozenski, Droiewski, Durbski, Dutkiewicz, Glinka, Gniazdowski, Golininski, Goluchowski, Golynski, Janczewski, Jarzyna, Jarzynski, Kleczkowski, Konopacki, Kotowski, Kotutewicz, Kotwicki, Krajewski, Kumochowski, Lubiewski, Laszewski, Meydalon, Michalski, Michalowski, Mscichowski, Nartowski, Niemirowski, Olszewski, Palmowski, Pancerzynski, Paplinski, Patkowski, Pielasz, Podbielski, Podsedkowski, Ponikiewski, Poplawski, Popowski, Rojecki, Rotowski, Ryczycki, Sieklucki, Slupecki, Sokolowski, Swiedkowski, Swieykowski, Szczucki, Szygowski, Tarchominski, Truskowski, Truszkowski, Trzaska, Trzasko, Trzaskowski, Trzonkowski, Tyski, Tyszka, Wedrogowski, Wigniewski, Wolkanowski, Wylezynski, Zabielski, Zakrzewski, Zaleski, Zimoszarski, Zorawski.

 

Trzy Bulawy

 

Trzy Grabie

 

Trzy Gwiazdy

 

Trzy Krzyze

 

Trzy Ksiezyce. In blauem Felde drei goldene Halbmonde (Ksiezyce), nach oben geöffnet, zu 2 und 1 gestellt; Helmschmuck fehlt. Es wurde in Polen schon von dem Bischof Dyonis von Posen, 1088‑1106, geführt. Es stammt aus Italien, von wo Hannibal und Nicolaus de Strozze aus Florenz, mit der Königin Bona 1518 nach Polen kamen, dort blieben und sich später Strocki nannten. Dasselbe führen die:

Nowakowski und Strocki.

 

Trzy Radia

 

Trzy Radla

 

Trzy Rzeki

 

Trzy Zeby

 

Trzywdar. In rotem Felde drei silberne Hochkreuze, die in der Mitte mit den Fußenden zusammenstehen, also schächer­kreuzförmig stehen, dem unteren Kreuze fehlt jedoch der rechte Arm, die Kreuze sind von drei goldnen Sternen, in jedem Zwischenraum einer, begleitet; Helmschmuck: fünf Straussenfedern. Über den Ursprung dieses Wappens ist nichts bekannt, doch gilt es als eine Vermehrung des Wappens Brodzic, welche einem Ritter dieses Wappens, der mit wenigen Leuten während der Nachtzeit den alten Preussen eine Niederlage beigebracht hatte, verliehen war. Der Name Trzywdar wird übersetzt: tria in donum. Dieses Wappen führen die:

Burzynski, Jedwabinski, Moczarski, Moczulski, Modzelewski, Poletylo, Rakowski, Roginski, Schill, Wysienski.

 

Tuczynski

 

Turzo. In rot-gold geteiltem Schilde oben ein wachsender, gekrönter, goldener Löwe, unten drei zu 2 und 1 gestellte rote Rosen; Helmschmuck: ein aufwachsender Löwe. Es stammt aus Ungarn und wurde schon 1477 von den Turzo in Krakau geführt.

 

 

urzyma

 

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Werner Zurek & Cunow Martin
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